Tierpark Aue: ein Zoo der Minis

Ich hab mir letz­tens eine Jahreskarte für den Zoo der Minis in Aue gekauft. Lieber wäre mir ja eine vom Leipziger Zoo gewesen, aber da komme ich nicht so oft hin – Aue liegt doch ein wenig näher. ;)

Im Auer Tierpark hat man aus der Not (kleine Stadt, wenig Platz) eine Tugend gemacht und ein origi­nelles Konzept verwirk­licht: Im Tierpark gibt es nur Minis und Zwerge (also, nicht die Zwerge). Die können auch mal größer sein, wie der Chinesische Leopard oder das Dahome-Zwergrind, aber inner­halb ihrer Art sind sie die Kleinsten. Und so kommt es, dass im Minizoo über 400 Tiere leben. Auf der Zoowebsite ist zu lesen, dass diese Spezialisierung welt­weit einzig­artig ist.

Der Tierpark ist im Sommer bis 18 Uhr geöffnet, ansonsten bis 16 bzw. 17 Uhr (Öffnungszeiten siehe unten). Einlassschluss ist immer eine halbe Stunde vorher. Wenn man morgens geht, macht man schon mal nichts falsch, die Türen stehen das ganze Jahr über ab 9 Uhr offen. Der Minizoo ist nicht groß, aber man kann hier sehr schön schlen­dern. Gleich beim Eingang ist ein Spielplatz, Essen und Trinken gibt es im Restaurant nebenan.

Wer zum ersten Mal in den Zoo der Minis will und mit Auto kommt: Man kann in der unmit­tel­baren Umgebung parken, aber oft ist auch alles voll­ge­stellt. Es gibt einen Zooparkplatz, den man leicht verfehlen kann – am besten auf der Website des Tierparks unter „Anfahrt“ nachschauen.

Unten ein paar Fotos … (Nach dem ersten Foto auf “Continue reading” klicken, dann gehts weiter.)

Öffnungszeiten:

  • 1. Mai bis Ende Sommerzeit: 9.00 - 18.00 Uhr
  • 1. November bis Ende Winterzeit: 9.00 - 16.00 Uhr
  • Übergangszeit: 9.00 - 17.00 Uhr
  • am 24.12. und 31.12.: 9.00 - 12.00 Uhr

Eintrittspreise:

  • Erwachsene: 3 Euro
  • Jahreskarte Erwachsene: 20 Euro
  • Kinder: 1 Euro
  • Jahreskarte Kinder: 10 Euro
  • Familienkarte: 7 Euro
  • Familienjahreskarte: 40 Euro

Kleiner Mungo mit Durchblick. Weiterlesen

Meeresaquarium am Fichtelberg in Oberwiesenthal

Dass so ein Meeresaquarium bei schlechtem Wetter eine gute Idee ist, hatten sich letztes Wochenende viele gedacht. So war auf dem Parkplatz vor dem Sportcenter am Fichtelberg nicht wenig Betrieb. Für das Parken haben wir 2 Euro bezahlt.

Das Sportcenter am Fichtelberg in Oberwiesenthal von außen, mit Werbung für das Meeresaquarium.

Dann ging’s in das Gebäude, einmal die Treppe hinunter, nur ein paar Schritte, und wir standen vor der Tür des Meeresaquariums. Es hat etwas leicht Turnhallenmäßiges – die Scheiben außen sind zwar mit Meeresbildern beklebt, doch der Fußboden und die kahlen Wände innen sehen nicht nach Meereswelt für alle Sinne aus. Vielleicht ändert sich das in der Zukunft, das Aquarium gibt es schließ­lich noch nicht lange (seit dem 29. Juni 2011).

Wir bezahlten den Eintritt, die Frau an der Kasse schäumte nicht gerade über vor Freundlichkeit, aber das darf man an einem Schlechtwettertag ja auch gar nicht erwarten. (Achtung, Ironie!)

Die Eintrittspreise sind nicht ganz ohne. Erwachsener: 6 Euro, Kind: 3,50 Euro. Die Familienkarte kostet 17 Euro. Man mag sagen: Das geht doch. Es lappert sich aller­dings zusammen, und das für eine halbe bis eine Stunde „unter dem Meer“? Zum Vergleich der Eintritt im Zoo Aue: Erwachsener 3 Euro, Kind 1 Euro. Das Meeresaquarium ist aller­dings in privaten Händen, das muss ordent­lich wirtschaften.

Eigentlich wird ja einiges geboten. Das Meeresaquarium wirbt mit „Ausstellungsfläche von 750 Quadratmetern“, „Krokodile, Korallenriffe, Haifischbecken, Insektarium“ – das klingt nicht schlecht! Und es ist auch faszi­nie­rend, das Leben unter dem Meer zu beob­achten, keine Frage. Doch das Turnhallenflair zieht sich durch die ganze Ausstellung. Diese ist ein eher kleiner Rundgang. Einerseits Fische und Co., ande­rer­seits Insekten und Krokodile. Weiterlesen

Gastbeitrag: Schloss Nossen und der Klosterpark Altzella sind einen Besuch wert

Dies ist ein Gastbeitrag von Petra Richter aus Ostritz. Frau Richter besucht regel­mäßig Schwarzenberg und liest im Schwarzenberg-Blog mit – was mich natür­lich sehr freut! Vielen Dank für den Artikel und Bühne frei für die Gastautorin:

Es regnet nicht und es sind Ferien – einfach mal raus und was erleben …

Was gibt es Schöneres an einem Tag wie gestern, als was zu unternehmen.
Frühstücken, Anziehn, ein schnelles Picknick und rein ins Auto und ab auf die Autobahn Richtung Dresden.
Ein kurzer Stopp im Elbepark, der viel­leicht zu einer Shoppingtour einlädt … Weiter geht der Ausflug nach Nossen zum dortigen Schloss und zum Klosterpark Altzella, in dem man wunder­voll spazieren gehen kann, zwischen altehr­wür­digen Ruinen wandeln, ausgiebig pick­ni­cken und die Seele baumeln lassen …

Spontan kann man sich am Abend zu einem Zirkusbesuch bei Barelli inspi­rieren lassen. Und das ist richtig, richtig schön … Man fühlt sich in die Kinderzeit zurück­ver­setzt, wo es noch etwas Besonderes war, als man mit den Eltern oder Oma und Opa in den Zirkus ging, Artistik, Clowns und Tierdressuren miter­leben konnte. Und das kam gestern alles wieder. Die 5-jährige Tochter des Zirkusdirektors ist am Samstag zum ersten Mal in der Manege aufge­treten. Das war richtig anrüh­rend. Besonders, als sie sich für die kommenden Tage mal ein volles Zirkuszelt wünschte. Der Zirkus Barelli gastiert noch bis zum 31. Juli 2011 in Dresden.

Schloss Nossen, Foto von Petra Richter

Klosterpark Altzella, Foto von Petra Richter

Stadtfest in Aue 2011: Fotos

Die Auer können sich nicht beschweren, heute war das Wetter wirk­lich perfekt für ihr Stadtfest. Was noch bis morgen alles läuft, hatte ich schon geschrieben. Ich war also da, und hier kommt ein kleiner Fotorundgang:

Am Stadtgarten hatte die Feuerwehr ihre Zelte aufge­schlagen. Das oben auf dem Bild, unter dem Auto, ist natür­lich eine Puppe. Aber man muss zweimal hingu­cken, doch.

Kinder durften sich Jacke und Helm aufsetzen und mit einem Schlauch eine Blechbüchsenpyramide wegspritzen.

Am Stadtgartenteich konnten große Jungs mit ihren Modellbooten spielen …

Das ist mal ein Riesenrad, das seinen Namen auch verdient. Und es fühlt sich wesent­lich sicherer an als diese kleinen Räder, die sich in einem Affentempo drehen und so zier­lich sind, dass man Angst hat, sie brechen gleich auseinander.

Blick von ganz oben, vom Riesenrad. Nix für Leute mit Höhenangst.

Blick aus der „Galerie der anderen Art“ (im Rathaus Aue, Goethestraße 5) auf die Straße. Dort lief gerade Tabaluga herum. Der Mensch im Kostüm düfte bei der Hitze ganz schön geschwitzt haben.

Auf der Mittelalterbühne spielten u.a. „The Sandsacks“ auf.

Banner, Wimpel und Flaggen: Stadtfest in Aue!

Arne Feuerschlund in Aktion – hier jongliert er mit einem Apfel und zwei Messern. Das kann er – und die Leute mit Worten fesseln auch.

Der Beweis: das Publikum des Gauklers (und das war höchs­tens die Hälfte, auf der anderen Seite ging’s ja weiter) …

Diesen hübschen Wimpel konnten die Kinder selbst bedru­cken. Der Stand ist gleich bei der Mittelalterbühne, es gibt verschie­dene Motive, ein Wimpel kostet 2,50 Euro. Schöne Sache! Und das hält länger als ein Luftballon …

Stadtfest in Aue vom 15. bis zum 17. Juli 2011

Letztes Jahr war ich zum ersten Mal beim Auer Stadtfest – und mir hats gefallen. Ich schaue also auf jeden Fall wieder vorbei. Vom 15. bis zum 17. Juli 2011 wird einiges (viel!) geboten, unten ein kleiner Überblick. Das ausführ­liche Programm mit Uhrzeiten usw. kann man sich auf der Website von Aue als PDF herunterladen.

Freitag, 15. Juli 2011

  • das Stadtfest wird am Freitag, den 15. Juli 2011, um 19 Uhr im Festzelt auf dem Anton-Günther-Platz eröffnet, dort spielen dann auch De Erbschleicher
  • noch mehr Musik gibt es ab cirka 20 Uhr auf den Bühnen am Altmarkt, im Stadtgarten und in der Goethestraße
  • 21.30 Uhr: Lampionumzug, Treffpunkt ist an der Nicolai-Passage
  • 22.30 Uhr: Höhenfeuerwerk vom Rathaus und vom „Blauen Engel“

Samstag, 16. Juli 2011

  • ab 11 Uhr buntes Programm auf der Bühne im Stadtgarten: Erzistar (16.45 Uhr), Harmonovus (18.30 Uhr), Seamen (21 Uhr), Lucky Train Line Dancers, Programme von Kindergärten und Schulhort und mehr
  • auf den anderen Bühnen gibts eben­falls ordent­lich was zu sehen und zu hören

Sonntag, 17. Juli 2011

  • noch mal Programm auf allen Bühnen

an allen drei Tagen:

  • rund um den Altmarkt: deut­sche, spani­sche, türki­sche … Küche
  • vor dem Rathaus: mittel­al­ter­li­ches Markttreiben – Handwerker, Krämer, was fürs leib­liche Wohl, Gaukler Lupus (letztes Jahr schon gesehen), die Dudelzwerge
  • Goethestraße und Stadtgarten: Kinderschminken, Ponyreiten, Puppenklinik, Verkehrsgarten, Bungee-Trampolin, Auer Vereine, Feuerwehr …
  • Lessingstraße: Antik- und Jahrmarkt
  • Anton-Günther-Platz: Fahrgeschäfte und Riesenrad