Wir denken an Stülpner – und verlosen ein brandneues Geschichts-Hörbuch über den erzgebirgischen Wilderer

Karl Stülpner wurde am 30. September 1762 in Scharfenstein geboren und ist am 24. September 1841 im selben Ort gestorben. 2011 hat er seinen 170. Todestag.

Zeitbrücke Verlag

Wir grüßen also heute nach Scharfenstein und denken an Karl Stülpner, den „säch­si­schen Robin Hood“ – den Wilderer, Schmuggler, Soldaten, Geschichtenerzähler …

Ganz neu auf dem Markt erschienen ist ein Hörbuch, in dem es um das bewegte und sagen­um­wo­bene Leben Stülpners geht. „Karl Stülpner – Robin Hood der säch­si­schen Wälder“ ist die erste Publikation des Auer Zeitbrücke Verlags.

Zeitbrücke Verlag

Ein Exemplar haben die beiden Autoren des Hörbuchs, Jens und Joerg G. Fieback, uns zur Verfügung gestellt.

Hiermit gibt es also die aller­erste Verlosung im Schwarzenberg-Blog!

  • Wer teil­nehmen möchte, schreibe einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag.
  • Kommentieren könnt Ihr, können Sie bis zum 8. Oktober 2011.
  • Alle Kommentatoren-Namen wandern in den Lostopf, einen davon wird eine wasch­echte Glücksfee heraus­fi­schen. Den Gewinner gebe ich dann am 9. Oktober (John Lennons Geburtstag!) im Blog bekannt.

Und hier noch ein paar Informationen zu dem Hörbuch:

„Als Wilderer brach Karl Stülpner (1762 bis 1841) die Gesetze der Feudalherren. So wurde er vom Jäger zum Gejagten und zum Unterstützer der einfa­chen Menschen in den Kammwäldern des Erzgebirges. Deshalb nannte man ihn auch den ‚Robin Hood der säch­si­schen Wälder‘. Sein aben­teu­er­li­ches Leben liegt hiermit erst­mals in einer span­nenden Hörbuch-Dokumentation vor.

Haupterzähler K. Dieter Klebsch hat eine der bekann­testen deut­schen Synchronstimmen (u.a. Alec Baldwin und Hugh Laurie in ‚Dr. House‘). Er versteht es, den Hörer mitten in die Ereignisse der dama­ligen Zeit zu entführen. Interviews mit dem Stülpner-Kenner Ralph Görner und Historiker Prof. Dr. Werner Rösener, atmo­sphä­ri­sche Geräuschkulissen und filmi­sche Musik sorgen beim Hörer für ‚Kino im Kopf‘.“ (Zeitbrücke Verlag)

Gastgedicht: „Septembermorgen“ von Petra Richter

Zum Sonntag gibt es diesmal im Schwarzenberg-Blog ein Gedicht, und zwar von Petra Richter aus Ostritz. Vielen Dank!

Falls Sie, ob nun Schwarzenberger oder Besucher, Lust haben, über etwas zu schreiben, das mit Schwarzenberg zu tun hat – Lob, Ärger, was Sie gesehen und erlebt haben, was Ihnen auf die Nerven geht, welche Veranstaltung Sie empfehlen –, dann senden Sie mir gern Ihren Text. Sofern er nicht gegen die Netiquette verstößt und nach meinem Empfinden ins Schwarzenberg-Blog passt, stelle ich ihn mit Vergnügen ein. Meine E-Mail finden Sie im Impressum.

Und jetzt kommt endlich das Gedicht …

 Septembermorgen

Dem Herbste ist was zuzutraun,
Über den Höhn sind wunder­schöne Sonnenaufgänge zu beschaun.
Das Kleid der ersten Kastanien färbt sich braun,
Die Felder sind geackert und abgehaun.
Man kann nur staun‘,
Es scheint, als vertreibe er der warmen Jahreszeit üble Laun‘.

Noch soll es wohl nicht sein,
Der Sommer lässt das Spätjahr nicht herein.
Klar und lupenrein,
Erstrahlt die Welt im Sonnenschein.
Er süsst der Reben besten Wein,
Lädt die Menschen auf Feste zum Verweilen ein.

Doch des Herbstes Blumen und Gräser leuchten bunt,
Damit rückt er sich majes­tä­tisch in den Vordergrund.
Morgen setzt sich dann noch die Kühle durch,
So wie die Egge in der Ackerfurch.
Folglich genieße der Jahreszeiten Streit,
Ehe es wieder gnadenlos schneit. ;-)

Konzert in Schneeberg: „Eines Wunders Melodie“ mit dem Club der toten Dichter

Und noch eine Veranstaltung am Sonntag, den 4. September 2011: In Schneeberg in der Goldnen Sonne präsen­tiert Reinhard Repkes „Club der toten Dichter“ das Programm „Eines Wunders Melodie – Rilke neu vertont“.

Mehr Infos auf dieser Website: http://club-der-toten-dichter.de.

Beginn ist 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr.

Wo: Goldne Sonne, Fürstenplatz 5, 08289 Schneeberg
Karten-Tel: 03772-37 09 11
Eintritt: 15,- € zzgl. 6,- Spende AWO Schneeberg, erm. 12,- € zzg. 3,- € Spende

Harmonovus: Konzert in Eibenstock am 28. August 2011

Am Sonntag, den 28. August 2011, ist das Vokalensemble Harmonovus zu Gast im Kunsthaus Eibenstock.

Ab 16 Uhr werden Frederik Haarig (1. Tenor und Moderation), Minh Duc Pham (2. Tenor), Michael Schultz (Bariton) und Christian Herrmann (Bass und Klavier) berühmte, aber auch nicht ganz so bekannte Lieder der Comedian Harmonists zum Besten geben unter dem Motto “Ein biss­chen Leichtsinn  kann nicht schaden”.

Wann: Sonntag, 28. August 2011, 16.00 Uhr (Einlass 15.30 Uhr)
Wo: Kunsthaus Eibenstock, Ludwig-Jahn-Straße 12, 08309 Eibenstock
Eintritt: Vorverkauf 8 Euro, Abendkasse 10 Euro

Vorverkauf: Tourist-Service-Center Eibenstock, Dr.-Leidhold-Straße 2, Tel. 037752/2244 (Reservierung ist auch möglich unter 0175/2465543)

Vokalensemble Harmonovus, Foto von Anne Beuthner

Kunst- und Kulturfestival „Begehungen“ in Chemnitz (18. bis 21. August 2011)

Ab morgen, Donnerstag den 18. August 2011, lädt das 8. Chemnitzer Kunst- und Kulturfestival Begehungen 2011 ein – bis Sonntag, den 21. August öffnet die ehema­lige Justizvollzugsanstalt auf dem Kaßberg für die Besucher.

53 Künstler und Künstlergruppen arbeiten aktuell zum Thema „Sie verlassen den Verantwortungsbereich“ in den Räumlichkeiten der Justizvollzugsanstalt und präsen­tieren ihre Werke, darunter Installationen, Fotografie, Zeichnungen  und Performances. In diesem Jahr gastieren außerdem drei „Artists in Residence“ aus Spanien, den USA und Kiel, die sich bereits seit Ende Juli in Chemnitz aufhalten.

Durch das Publikum wird der mit 1.000 € dotierten Begehungen Kunstpreis vergeben. Außerdem gibt es zum ersten Mal einen Jury-Kunstpreis, der eine Einzelausstellung in einer Galerie ermöglicht.

Einige Programmpunkte:

  • Donnerstag, 18.8. um 19:00 im Rundbau – Dresdner Lesebühne „Sax Royal“ Michael Bittner und Max Rademann mit Erzählungen und musi­ka­li­scher Begleitung.
  • Freitag, 19.8. um 21:30 im Rundbau „Survival of the Fittest – Albtraum des Korrupten Denkens“ Theater mit Philippe Reinhardt (Zürich).
  • Samstag 20.8. um 19:30 im Kino – „Super Art Market“ (Regie: Zoran Solomun) Der Film porträ­tiert fünf Galeristen.
  • Sonntag, 21.8. um 20:45 auf der Bühne: Billionaire vs. Bear – Singer/Songwriter/Indie Songs über das Unterwegssein, das Suchen und das Ankommen.

Die Begehungen-Ausstellung in der Justizvollzugsanstalt auf dem Kaßberg ist am Freitag, Samstag und Sonntag jeweils ab 14 Uhr geöffnet.

Justizvollzugsanstalt auf dem Kaßberg, Adresse und Anfahrt: www.justiz.sachsen.de

Website des Kunstfestivals Begehungen: www.begehungen-chemnitz.de
Das Programm der Begehungen 2011: Programm
Blog Begehungen: bege­hungen