Dresden: Bunte Republik Neustadt (2014)

Mitte Juni musste ich nach Dresden, zufällig an dem Wochenende, als Bunte Republik Neustadt war, dieses Straßenfest.

Natürlich war ich dann auch dort und hab mich durch die Massen geschoben. Nicht durch die Massen gekämpft, das nicht, das war gar nicht nötig, denn es waren zwar unheim­lich viele Leute, aber die Stimmung war ziem­lich entspannt, locker, friedlich.

Vor allem gings um Essen, Trinken, Musik. Ein paar Läden waren offen. Tagsüber gab es an manchen Ecken auch was für Kinder, zum Beispiel Riesenseifenblasenmachen, eine Kistenrutsche, ein Kino in einem Wohnmobil (da konnten auch Erwachsene rein), eine Kletterburg …

Die Neustadt ist schön, ob mit oder ohne Fest. Mal sehen, wie’s mit ihr weitergeht.

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Marc Elsberg liest aus „Zero. Morgen ist es zu spät“

Ich schreibs schon mal, bevor die Sommerferien beginnen und alle nur noch an Urlaub und Badengehen usw. denken: Die Bücher Welt Schwarzenberg bietet am Montag, den 29. September 2014, eine span­nende Lesung – mit Marc Elsberg, der mitt­ler­weile zwei Thriller geschrieben hat, die so ziem­lich am Puls der Zeit sind.

In „Blackout“ ist an einem ganz normalen Tag auf einmal der Strom weg in Europa, nichts geht mehr. Und wie viel ohne Strom nicht mehr geht, ist erschre­ckend zu lesen. Aber natür­lich auch fesselnd und unter­haltsam, schließ­lich ist es „nur“ ein Buch.

Im aktu­ellen Roman von Marc Elsberg, „Zero. Sie wissen, was du tust“, gehts darum, dass wir alle ganz schön „gläsern“ sind, dank Smartphone, Dauerpräsenz im Internet usw., offene Türen also für Infograbscher und Geldmacher. Die Plattform Freemee verspricht ihren Nutzern, aus ihnen bessere Menschen zu machen, sport­li­cher, erfolg­rei­cher, beliebter – aber nur, wenn Freemee alles über die Nutzer weiß, vom Konto bis zum Privatleben. Als ein Mitglied von Freemee auf offener Straße erschossen wird, wird die Journalistin Cynthia Bonsant darauf ange­setzt, und auch Internet-Aktivist Zero wühlt in Freemees Dreck. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis aus den Jägern Gejagte werden …

Also: Dieser Roman ist span­nend! Der Autor stellt ihn am 29. September in Schlema im Kulturhaus Aktivist (Bergstraße 22, 08301 Bad Schlema) vor, Einlass ist ab 18 Uhr, die Lesung beginnt 19.30 Uhr. Karten kann man jetzt schon reser­vieren, in der Bücher Welt am Bahnhof, Grünhainer Straße 8, Telefon 03774 24407.

www.marcelsberg.com

Es gibt übri­gens nicht allzu viele Lesungen mit Marc Elsberg, und im Osten (aka neue Bundesländer oder wie auch immer) nur ganze zwei, es lohnt sich also auch aus Zwickau, Chemnitz usw. zu kommen und sich persön­lich ein Autogramm abzuholen.

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Stadtfest in Aue vom 18. bis zum 20. Juli 2014

Das 10. Auer Stadtfest findet von Freitag, den 18. Juli, bis Sonntag, den 20. Juli 2014, statt, es wird wieder vom Altmarkt bis zum Anton-Günther-Platz gefeiert.

Freitag, 18. Juli:

  • Eröffnung des Stadtfests um 19 Uhr im Festzelt auf dem Anton-Günther-Platz
  • Auf drei Bühnen – auf dem Altmarkt, im Stadtgarten und in der Goethestraße – spielen bis nach Mitternacht Bands auf, darunter “King Kreole”, “Gipsy” und “Abinferis”.
  • Um 21.30 Uhr treffen sich die Kinder an der Nicolai-Passage zum Lampionumzug durch die Innenstadt.
  • 22.30 Uhr gibt es ein Feuerwerk mit Lasershow von der Laser Event Company aus Eibenstock.

Samstag und Sonntag, 19. und 20. Juli

  • Ab 11 Uhr Programm auf den Bühnen
  • Rund um den Altmarkt: viel zu essen und zu sehen
  • Auf der Goethestraße und im Stadtgarten herrscht mittel­al­ter­li­ches Treiben. Am Samstag gegen 21.30 Uhr wird die Arche Diabolo auf dem Carolateich zu Wasser gelassen, es gibt ein Feuerspektakel.
  • Am Kulturhaus: Ponyreiten, Schach, Aktionen der Auer Vereine …
  • In der Lessingstraße und der Thomas-Mann-Straße ist Trödelmarkt.
  • Auf dem Anton-Günther-Platz Rummel mit Fahrgeschäften, darunter das 33 Meter hohe Riesenrad

Mehr Informationen und das Festprogramm sind auf der Website von Aue – www.aue.de – zu finden.

Berichte und Fotos: Stadtfest Aue 2010, Stadtfest Aue 2011, Stadtfest Aue 2012, Stadtfest Aue 2013

Stadtfest Aue

Sommer 2014: Buschnelke und Himbeeren

Wenn man Glück hat, schme­cken gekaufte Himbeeren gut. Aber das Allerbeste sind frisch­ge­pflückte Himbeeren, die noch warm von der Sommersonne sind.

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Und von Buschnelken braucht man gar nicht unbe­dingt einen ganzen Strauß. Eine sieht auch schon schön aus – und riecht besser als jede Rose (finde ich jedenfalls).

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4. Hospiz-Spendenlauf in Erlabrunn (am 6. Juli 2014)

Man hört und liest mitt­ler­weile ziem­lich oft von Spendenläufen, das Prinzip ist einfach: Die Teilnehmer suchen sich im Vorfeld Sponsoren. Die Sponsoren geben einen Betrag pro gelau­fener Runde oder einen Pauschalbetrag. Sponsoren können Firmen aus der Umgebung sein, der Arbeitgeber, aber auch Verwandte, Bekannte, Freunde.

Am 4. Hospiz-Spendenlauf in Erlabrunn am Sonntag, den 6. Juli 2014, haben 321 Läuferinnen und Läufer teil­ge­nommen. Die Kinder star­teten zuerst, ihre Runde führte um den Springbrunnen, 450 Meter war sie lang. Eine halbe Stunde konnten die Mädchen und Jungen laufen, um die zehn Runden schafften sie im Durchschnitt. Eine reife Leistung! Dafür bekam nach dem Schlusspfiff sofort jeder eine Medaille.

Die Runde der Erwachsenen war länger, ganze 1,1 Kilometer, mit Steigung gleich am Anfang. Es ging nach links Richtung Parkhaus und in großem Bogen um das Hauptgebäude herum. Gut an dieser Runde war, dass zumeist Bäume am Rand standen, die etwas Schatten spen­deten. Denn es war warm und sonnig an diesem Sonntagvormittag.

Ich hab nicht nur zuge­schaut, sondern mitge­macht, bin drei Runden gelaufen (nicht gerannt, sondern spaziert). Ich fand es gut, dass es nicht darauf ankam, wer der Schnellste und Beste war, sondern dass jeder in seinem Tempo so viele (oder wenige) Runden laufen konnte, wie er wollte. Da waren Frauen mit Kinderwagen, Männer und Frauen in Profi-Laufklamotten, die Runde um Runde schrubbten, Jugendliche, die sich beim Laufen entspannt unter­hielten, jedes Alter, ganz verschie­dene Aufzüge, eine bunte Truppe.

Sämtliche Kinder und Erwachsene liefen an diesem Vormittag unterm Strich 2373 Runden, 2125,2 Kilometer. Damit kamen 13.234,50 Euro an Spenden für das Hospiz Erlabrunn zusammen. Die Organisation hat perfekt geklappt, dafür haben viele ehren­amt­liche Helferinnen und Helfer gesorgt, ob sie am Registrierstand saßen, Getränke ausgaben, die Strecke im Blick behielten oder die Gummibänder über­reichten, die die Läufer pro Runde sammelten. Hat Spaß gemacht und war für eine gute Sache, ich schätze, viele (bzw. die meisten) sind nächstes Jahr wieder dabei.

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Bevor die Kinder star­teten, ließen sie Luftballons in den bilder­buch­blauen Himmel steigen.

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Die kleinsten Teilnehmer liefen mit den Eltern oder wurden im Kinderwagen geschoben.

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Ein Hund war auch dabei.

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Moderator Rico Grüner (im Fußballtrikot), der für Interviews und Musik zuständig war. Am Mikro waren außerdem Manuela Trillitzsch, Pressesprecherin der Kliniken Erlabrunn, Elvira Tschab, Leiterin des Hospizes und Schauspieler André Hennicke.

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An diesen Ständen konnte man sich am Morgen regis­trieren und nach dem Lauf was zum Trinken und Essen abholen.

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Nach dem Lauf, vor der Siegerehrung

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Und ein Blick auf den Springbrunnen