Dresden: Zwinger und Brühlsche Terrasse

Manchmal ist es nicht leicht, mit mir unter­wegs zu sein, wenn es was zu knipsen gibt, knipse ich, das Laufen hat dann quasi Schluckauf. Aber im Dresdner Zwinger fällt man ja eher auf, wenn man nicht knipst, ich war also in bester Gesellschaft …

Im Zwinger waren auch einige Leute mit Selfie-Stick live und in Action zu erleben, bis sich das nach Schwarzenberg verirrt, wird sicher noch einige Zeit ins Land ziehen (was okay ist.)

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Dresdner Zwinger, alle Fotos sind von Mitte Dezember.

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Blick vom Zwinger auf den Zwingerteich. Wenn er gefroren ist, kann man dort wohl Schlittschuhlaufen.

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Brühlsche Terrasse, zwischen Augustusbrücke und Carolabrücke

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Brühlsche Terrasse von der Carolabrücke aus fotografiert

Dresdner Striezelmarkt

Vor Jahren war ich auf dem Dresdner Striezelmarkt, in Erinnerung blieben mir die Menschenmassen. Ich rich­tete mich in diesem Jahr also auf Menschenmassen ein, erwischte dann aber wohl einen guten Tag oder die rich­tige Uhrzeit, es ging jeden­falls, man konnte problemlos durch die Gänge zwischen den Buden laufen und musste entweder gar nicht oder nur kurz anstehen.

Der Weihnachtsbaum war ja mal eine Krücke, aber im Dunkeln sah er okay aus. Neben sehr vielen Buden gab’s auf dem Striezelmarkt ein großes Karussell und ein kleines Riesenrad, biss­chen Rummel, warum nicht. Weihnachtsmarkt war zudem nicht nur auf dem Altmarkt, sondern auch um die Frauenkirche herum und im Stallhof, und sicher noch an etli­chen anderen Ecken der Stadt.

Extra wegen des Weihnachtsmarkts würde ich nicht nach Dresden fahren. Aber die Stadt, ach, ich mag die Stadt. (Trotz Pegida.)

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Dresdner Striezelmarkt auf dem Altmarkt, rechts im Bild der Weihnachtsbaum

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Weihnachtsmarkt an der Frauenkirche

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Neumarkt an der Frauenkirche, am späten Nachmittag war dort ein Konzert.

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Der Striezelmarkt-Weihnachtsbaum im Dunkeln: besser so

Annaberger Weihnachtsmarkt

In diesem Jahr hat es mich zufällig auf den Annaberger Weihnachtsmarkt verschlagen, leider etwas spät am Abend, schnell war es 19 Uhr und die Buden schlossen für den Tag. Nächstes Jahr nehme ich mir mehr Zeit für einen Bummel.

Auf dem Marktplatz stand Bude an Bude, dazu ein schöner Weihnachtsbaum, eine große Pyramide (die ziem­lich neu zu sein scheint) und nicht zu vergessen an der Außenseite des Weihnachtsmarktes, an der Rathausseite, der Wichtelkalender mit 24 Kästen, in denen weih­nacht­liche Szenen und erzge­bir­gi­sche Werkstätten en minia­ture, in Holz zu sehen sind, unter anderem Weihnachtsbäckerei, Bergschmiede, Wichtelschule, Stellmacher, Korbmacher und Buchbinderei.

Allein mit diesem Wichtelkalender kann man schon richtig viel Zeit verbringen, ins Auge fallen die fanta­sie­vollen Wichtelmützen und über­haupt: diese Liebe zum Detail! So was würde ich mir für Schwarzenberg wünschen, natür­lich was Eigenes, keine Kopie, aber zum Beispiel eine Auffrischung der Märchenkästen am Meißner Glockenturm, ein paar neue Kästen vielleicht …

Den Annaberger Wichtelkalender kann man sich auch anschauen, wenn nicht gerade Weihnachtsmarkt ist, den Rest des Jahres steht er im Museum Frohnauer Hammer.

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Annaberger Weihnachtsmarkt 2014

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Annaberger Faltsterne aus der Buchbinderei Kraft

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Annaberger Wichtelkalender

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Läutezeiten der Friedensglocke auf dem Fichtelberg

Seit 2010 steht die Friedensglocke auf dem Fichtelberg, eine Idee des Schwarzenberger Türmers Gerd Schlesinger, der sie sich als Denkmal zur Wiedervereinigung dachte und die Glocke seither immer am 3. Oktober läutet. Die Glocke wiegt 160 Kilogramm und wurde privat finanziert.

Sie erklingt auch in der Weihnachtszeit und zum neuen Jahr, und zwar an diesen Tagen, zu diesen Zeiten:

  • Heiligabend, 24. Dezember 2014: Einläuten der Christnacht von 21 bis 22 Uhr in drei Pulsen zu je 12 Minuten (21 bis 21.12 Uhr, 21.24 bis 21.36 Uhr, 21.48 bis 22 Uhr)
  • an den Weihnachtsfeiertagen sowie Sonntagen jeweils 16 Uhr
  • Silvester, 31. Dezember 2014: Einläuten des Jahres 2015 von Mitternacht bis 1 Uhr in drei Pulsen zu je 12 Minuten (0 Uhr bis 0.12 Uhr, 0.24 bis 0.36 Uhr, 0.48 bis 1 Uhr)
  • 6. Januar 2015: Heilige Drei Könige, 16 Uhr

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Blick vom Fichtelberg ins Land, ein älteres Foto. Aktuell ist es da nicht ganz so grün.

Zoo der Minis im Herbst: Aras, Rita und ein glückliches Emu-Pärchen

Im Herbst und Winter sollte man nicht zu spät aufbre­chen, wenn man in den Zoo der Minis in Aue will, denn von November bis zum 29. März ist nur von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Ein Besuch lohnt sich aber, auch jetzt.

www.zooderminis.de

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Rüsselspringer

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Schmetterlinge im „Tropenhäuschen“

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Hier wohnt Rita, die Zwerg-Vogelspinne – einer der Schützlinge von Ingo Renner, die im Auer Zoo zu sehen sind.

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Die Aras hätte ich am liebsten mit nach Hause genommen. Die sind umwerfend!

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Emu Curly ist nicht mehr allein. Er hat ja schon öfter fremde Eier ausge­brütet, und letztes Mal war endlich ein Weibchen dabei, das in Aue bleiben darf. Happy End im Zoo der Minis! Höchstwahrscheinlich, hoffentlich.