Am 20. Oktober: Tag des traditionellen Handwerks im Erzgebirge

Am Sonntag, den 20. Oktober 2013, ist Tag des tradi­tio­nellen Handwerks im Erzgebirge, von 10 bis 17 Uhr öffnen über 130 Werkstätten ihre Türen.

In Schwarzenberg sind das:

  • Süße Spezialitäten Rainer Weißbach, Alte Annaberger Straße 22: Baumkuchen-Schaubacken
  • Volkskunstschule des Erzgebirgskreises, Schloss Schwarzenberg, Obere Schlossstraße 36: Klöppeln

Möglich, dass noch mehr teil­nehmen, im Programm stehen nur diese zwei. Das wäre dann ja aller­dings ziem­lich mager …

IMG_6884

Wolf Butter mit Wilhelm Busch in der Stadtbibliothek Schwarzenberg

Vom 24. bis zum 31. Oktober 2013 ist bundes­weit Bibliothekswoche. „Treffpunkt Bibliothek“ heißt es dann auch in der Stadtbibliothek Schwarzenberg.

Am Donnerstag, den 24. Oktober, ist ab 19 Uhr der Schauspieler, Kabarettist, Komponist und Musiker Wolf Butter aus Berlin zu Gast, der „Plaudereien über die Tücken des Lebens mit Versen, Liedern und Episoden von Wilhelm Busch“ in Szene setzt.

Stadtbibliothek Schwarzenberg
Schulberg 1
08340 Schwarzenberg
Tel.: 03774 23031

IMG_7173

Am 18. Oktober 2013: Nacht der Lichter in Schwarzenberg

Am Freitag, den 18. Oktober 2013, ist wieder Nacht der Lichter in Schwarzenberg – der lange Einkaufsabend mit Musik und Aktionen in der Alt- und Vorstadt beginnt 18 Uhr. Die meisten Läden und Lokale sind offen, und auch auf den Straßen wird einiges geboten:

  • Um 18.15 und 21.15 Uhr: kosten­lose Stadtführung mit dem Türmer von Schwarzenberg, Gerd Schlesinger; Treffpunkt ist das Meißner Glockenspiel
  • 18.45, 19.45 und 21 Uhr werden im Ratskeller „Die Tannenbaumverschwörung“ und Kurzfilme von Udo Neubert gezeigt.
  • 20 Uhr startet vom Bonaire in der Vorstadt ein Lampionumzug zum Marktplatz.
  • Circa 20.30 Uhr: Lichtershow auf dem Marktplatz mit Project Fire

IMG_4202

Was die Geschäfte (neben ihren Waren) an diesem Abend noch zu bieten haben:

  • Adler Apotheke: Herstellung von Badesalz
  • Bäckerei Kittel: Lichtlohmd im Hinterhof
  • Bäckerei Scheffler: Backstubenzauber
  • Bastelstube Ideenzauber: Basteln
  • Bergglas: Kochvorführung mit Verkostung
  • Blätterwerk: Windlicht-Basteln
  • Bonaire: Kinderbetreuung mit Lampionbasteln
  • Büchereck: Herbstbasteleien
  • Dessous for you: Dessousmodel
  • Efes türki­sches Restaurant: türki­sche Gaumenfreuden
  • filole Naturparfümerie: Live-Vorführung Permanent-Make-up
  • Gasthaus zur Sonne: gute Stimmung und leckeres Essen
  • Glasdesign Schmidtke: Laternen und Lichtobjekte mit Gravur
  • Holzbildhauer Rademann: Form und Farbe – Ausstellung des Dresdner Künstlers Johannes Makolies
  • Hundebackshop: Leckereien für den Hund
  • Hut- und Brautmode Börner: Präsentation der neuen Brautmodenkollektion
  • Jannys Eis: Kinderschminken
  • Kaffeeträume & Petit Bonheur: schauen, schme­cken, staunen
  • Mode für Sie: Kuschelsocken gratis bei Einkauf ab 50 Euro
  • Mosaik: Feinkostsortiment
  • Musikaus Philipp: Flammkuchen und Musik
  • Obst und Gemüse Karla Beer: Hausmannskost
  • Orthopädie-Schuhtechnik: Venen- und Fußdruckbehandlung zum halben Preis
  • Pias Modelädchen: Beratung
  • Rumpelkammer: Antiquitäten
  • Schuhmoden Fashion: neue Mode

… und: Schrägaufzugfahren kostet an dem Abend nichts.

Den Flyer zur “Nacht der Lichter” kann man hier herun­ter­laden: altstadt-schwarzenberg.de

Daniel Bachman & Ryley Walker live in Schwarzenberg

Vor einem Jahr Ende September war Daniel Bachman aus Philadelphia, USA, zum ersten Mal in Schwarzenberg und spielte in der Galerie Rademann Gitarre: American Primitive, Psychedelic Appalachia, Americana, Folk.

Am Dienstag, den 15. Oktober 2013, ist er wieder hier, diesmal zusammen mit Ryley Walker, wie gehabt präsen­tiert von Dying For Bad Music.

20 Uhr geht es los, der Eintritt ist frei(willig). Im Kulturladen Rademann, Marktgässchen 3, 08340 Schwarzenberg.

Reinlesen und rein­hören: „Musik aus Amerika und Laternen mit Schuhen“, „Daniel Bachman in Schwarzenberg

Daniel Bachman in Schwarzenberg, Foto von Marcus Obst

Daniel Bachman 2012 in Schwarzenberg (Foto: Dying For Bad Music)

Museumsnacht in Schwarzenberg: Puppenspiel und Licht-Performance

Am Mittwoch, den 2. Oktober 2013, war also wieder Museumsnacht in Schwarzenberg, und mit von der Partie waren unter anderem Schloss, Kirche, die Parfümerie fiole, die Galerie Rademann und die Galerie Brockhage.

Ich war nur im Schloss, und es kostete schon einige Überwindung, an diesem kalten Abend über­haupt noch mal aus der warmen Wohnung zu gehen. Die Museumsnacht begann 18 Uhr, bis 24 Uhr war sie wohl geplant. Ob bis dahin tatsäch­lich noch Leute unter­wegs waren, weiß ich nicht. Es war jeden­falls schon gegen 20, 21 Uhr nicht allzu viel los in der Altstadt, eigent­lich gar nichts. Vereinzelt ein paar Leute. Im Schloss sah das schon etwas anders aus, da gab es Musik, Spiel und Kunst.

Im Schlosshof war eine Bühne aufge­baut, die jedoch an diesem Abend leer blieb, das Swing Studio trat dann doch lieber im Schloss auf (zu kalt draußen!). Als eine Etage weiter unten die Puppenspieler loslegen wollten, mussten die Musiker aller­dings Pause machen, denn man hörte sie, als wären sie direkt neben der Puppenbühne.

Es spielten zwei Männer und ein Junge aus Karlovy Vary, das Stück hieß “Wie dem Tschechen Honza das deut­sche Bier schmeckte”. Honza ist auf dem Foto unten die größte Puppe, in der Mitte, mit Hut und weißem Hemd. Ihren Auftritt hatten neben Honza noch ein König, der Kasper und der Teufel und andere, alles sehr schöne Puppen, die der art-figura-Teilnehmer Jiri Lain geschnitzt hat. Es war nicht so leicht, die Puppenspieler zu verstehen, aber das Spiel war kurz­weilig und die Atmosphäre (großes Licht aus, Puppentheaterlicht sowie Kerzen an) perfekt.

IMG_7063

Nach dem Puppenspiel gings raus in die Kälte, wo Claudia Reh aus Dresden alias „Echtzeitlicht“ eine Licht-Performance zeigte. Damit war sie bereits 2011 bei der Museumsnacht in Schwarzenberg dabei­ge­wesen. Das fand ich damals toll, also wollte ich es jetzt unbe­dingt wieder sehen. Claudia Reh arbeitet mit Overheadprojektoren, die im Schlosshof verstreut herum­standen und faszi­nie­rende Bilder auf die Schlossmauern proji­zierten, mithilfe von Schablonen, Farben, Flüssigkeiten, Sand … Das Schloss war also wieder bunt, und das war einfach schön.

IMG_7041

IMG_7067

IMG_7065

IMG_7071

IMG_7072

IMG_7073

IMG_7075

IMG_7082

IMG_7092