Der Weihnachtsmarkt ist vorbei …

Heute früh stand der Weihnachtsmarkt-Engel noch an der Schneeberger Straße, mitt­ler­weile ist er weg. Nach zehn Tagen Weihnachtsmarkt hat das große Aufräumen begonnen.

Wenn man Jahr für Jahr den Weihnachtsmarkt besucht, geht der Aha-Effekt viel­leicht ein biss­chen verloren: Man kennt die Altstadt und die meisten Stände sowie Läden aus dem Effeff, das Bühnenprogramm ähnelt sich in all den Jahren auch, dieses Jahr gabs keinen Schnee, was sonst doch immer für eine schöne, spezi­elle Stimmung sorgt.

Ist das jetzt schlecht, ist das negativ? Nein, ist es nicht. Ich schätze, die meisten Besucherinnen und Besucher des Weihnachtsmarkts hatten eine gute Zeit, man geht ja auch hin, um Leute zu treffen und einfach zu bummeln, und ein Weihnachtsmarkt, der bloß zehn Tage dauert, ist so oder so etwas Besonderes.

Es braucht ja auch viel, damit alles reibungslos funk­tio­niert, damit auf der Bühne, an den Ständen, auf den Parkplätzen, bei Höhepunkten wie dem Märchenumzug und dem Bergaufzug usw. alles klappt, dafür sorgen vor und hinter den Kulissen sehr viele Leute. Denen an dieser Stelle gedankt sei.

Schlussklappe für den Weihnachtsmarkt

Kurz vor 18 Uhr begann am heutigen Sonntag auf der Bühne am Markt das Abschlussprogramm. Moderiert hat Katja Lippmann-Wagner, mit dabei war Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer, für die Musik sorgten der Posaunenchor von St. Georgen Schwarzenberg sowie von der Methodistischen Kirche Schwarzenberg sowie die Kurrende unter Leitung von Kantor Matthias Schubert. Auf den Stufen des Ratskellers standen die ganze Zeit über Mitglieder der Knappschaft Schwarzenberg sowie Türmer Gerd Schlesinger und Nachtwächter Jörg Eller – immer ein sehr beliebtes Fotomotiv.

Schwarzenberger Bergaufzug 2019

Und, wer hatte heute beim Bergaufzug bzw. Bergzeremoniell einen guten Platz? Jahr für Jahr wollen mehr Leute die Bergparade sehen, aber die Altstadt bzw. der Marktplatz wird halt nicht größer. Wenn man nichts sieht und von allen Seiten einge­quetscht wird, will sich irgendwie keine Besinnlichkeit einstellen …

Vor Sonnenaufgang

Sieht man auf den Bildern nicht, aber während des Weihnachtsmarkts sind in der Frühe Tag für Tag Bauhof-Mitarbeiter unter­wegs, leeren den Müll und reinigen die Straßen und Gassen der Altstadt. Dank ihnen siehts tags­über ordent­lich aus.

Weihnachtsmarkt am Dienstag (10. Dezember 2019)

Irgendjemand foto­gra­fiert eigent­lich immer die Kraußpyramide, ist ja auch verständ­lich. Am Nachmittag hat der Weihnachtsmann (wie jeden Tag) auf dem Marktplatz vorbei­ge­schaut und war schnell umla­gert, wahr­schein­lich kann er am Ende der Woche das Sprüchlein „Lieber guter Weihnachtsmann“ nicht mehr hören, das scheint nach wie vor der Hit zu sein. Als Letzte traten heute die Spiegelwaldblechbläser auf der Bühne am Markt auf …

Am morgigen Mittwoch geht es 15 Uhr auf der Bühne weiter, ab circa 18 Uhr gibt es ein buntes Programm unter dem Motto „485 Jahre Schwarzenberger Weihnachtsmarkt“ – mit einem Weihnachtsliedersingen mit Musikern und Sängern des Erzgebirgsensembles Aue unter Leitung von Steffen Kindt sowie der Chorgemeinschaft Schwarzenberg, mit einem Rückblick auf vergan­gene Weihnachtsmärkte in Schwarzenberg, einem Blick auf die Sammlung der Schwarzenberger Glühweintassen und mit der ersten öffent­li­chen Speckfettverkostung.

(Info zum Programm am Mittwoch: Stadtverwaltung Schwarzenberg, PM, www.schwarzenberg.de)