Blau-rot sind die Brücken in Schwarzenberg

Etliche Brücken in Schwarzenberg sind blau-rot: manchmal nur das Geländer, manchmal mehr. Das gilt auch für die Fußgängerbrücke von der Badstraße zum Kaufland-Parkplatz. Die war mal eine Eisenbahnbrücke, 1882 erbaut, 2007 wurde sie saniert. Die Jahreszahlen stehen auf zwei Schildern an der Brücke, die auch je ein Relief zeigen: zum einen Schloss Schwarzenberg mit Eisenbahntunnel, zum andern Ritter Georg im Kampf gegen den Drachen.

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Brücke überm Schwarzwasser: von der Badstraße zum Kaufland-Parkplatz

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Ehemalige Eisenbahnbrücke, 1882 erbaut

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Jetzt eine Fußgängerbrücke, 2007 saniert

Wo ist die Stadt?

Eigentlich sieht man die eigene Stadt gar nicht mehr richtig, man läuft oder fährt nur durch die Straßen und regis­triert schon das ein oder andere, aber alles tausendmal gesehen, tja nun.

Dann schaut man sich Fotos an und fragt sich, ob das wirk­lich das ist, was man gesehen hat. Ist das meine Stadt? Zum Beispiel diese zwei unten: Ich bin von der Altstadt aus die Badstraße runter­ge­laufen und habe Richtung Totenstein, Kaufland, Ottenstein geknipst.

Mitten in der Stadt – aber wo ist die Stadt?

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Links Totenstein, in der Mitte das Kaufland, rechts Ottenstein

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Totensteinpark Ende September

Na ja, so richtig herbst­lich sieht es im Totensteinpark noch nicht aus. Die zwei Fotos unten sind ganz aktuell, aber die könnten genauso gut von Juli sein, oder? Viele Blätter an den Bäumen, und diese Blätter so ziem­lich grün …

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Totensteinpark, Blick Richtung Bahnhofstraße

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Totensteinpark Ende September

Lampionumzug und Herbstfeuer am 2. Oktober in der Sonnenleithe

Der Kleingartenverein Sonnenleithe und das Bürgerbüro Sonnenleithe laden am Donnerstag, den 2. Oktober 2014, zum Lampionumzug und zum Herbstfeuer ein.

Der Lampionumzug startet um 19 Uhr am Bürgerbüro Sonnenleithe. Ab 19.30 Uhr brennt das Herbstfeuer in der Kleingartenanlage Am Fichtbusch. Essen, Trinken und Musik werden auch geboten.

Bürgerbüro Sonnenleithe, Sachsenfelder Straße 85 (bei der Sparkasse), 08340 Schwarzenberg-Sonnenleithe, mehr über das Bürgerbüro: klick

Aushang Herbstfeuer 2014

Gastbeitrag: „Fernweh“, eine Ausstellung von Matthias Schmidt und Harald Weber

Über die Ausstellung „Fernweh“ schreibt Ute Rademann. Vielen Dank dafür!

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Fernweh, was fällt einem dazu nicht alles ein? Schiffe, Inseln, blaues Meer, Flugzeuge, Reisen in ferne Länder …

Vom Fernweh kann man etwas erfahren, wenn man in die Galerie Rademann geht und in den kleinen ausge­legten Fotoalben blät­tert. Da gibt es viele anre­gende Sprüche zum Thema Reisen und foto­gra­fi­sche Eindrücke aus fernen Ländern. Vor 30 Jahren hätte noch niemand hier gedacht, dass man heut­zu­tage in ferne Länder reisen kann.

Matthias Schmidt, Holzgestalter, verließ 1989 die DDR, um in der Nähe von Frankfurt am Main eine neue Heimat zu finden. Jetzt stellt er anläss­lich des 25. Jahrestages der fried­li­chen Revolution und des Mauerfalls seine Holzskulpturen aus. Er kommt aus der Schnitzertradition. Sein Vater ist Harry Schmidt, der ein Schnitzer mit Leib und Seele war. Die Ausstellung wird berei­chert durch Fotografien des Frankfurter Fotokünstlers Harald Weber zum Thema „Wasser“.

Die Vernissage fand am 16. August 2014 statt und wurde musi­ka­lisch begleitet von Michael Agboku, der aus Ghana stammt und seit ein paar Jahren im Erzgebirge lebt.

Um Grenzen zu über­winden und dem Fernweh entge­gen­zu­wirken, geht der Mensch auf auf Reisen. Das ist der Leitgedanke der Ausstellung. Betritt man den Raum der Galerie, hat man den Eindruck, es sind kleine, feine schwarze Fundstücke abge­legt. Dazwischen stehen größere, markan­tere Skulpturen. An jeder Skulptur sieht man eine goldene Verzierung. Matthias Schmidt hat sie mit echtem Gold belegt, weil er meint, der Mensch muss manchmal weit fort­gehen, um seinen echten, inneren goldenen Kern zu finden.
Aber machen Sie sich ein Bild und besu­chen die Ausstellung von Matthias Schmidt und sehen Sie selbst, was es noch alles zu entde­cken gibt!

Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 9. November 2014, Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr und Samstag 9 bis 12 Uhr, in der Galerie Rademann, Marktgässchen 3, 08340 Schwarzenberg.

Zur Museumsnacht am 2. Oktober 2014 ist die Galerie ab 18 Uhr geöffnet. 19.30 Uhr lädt Hartmut Rademann zu einem Vortrag ein – er berichtet von seinen Erlebnissen seiner Reise zum World Wood Day 2014 in China.

www.galerie-rademann.de

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Michael Agboku bei der Vernissage der Ausstellung „Fernweh“ am 16. August 2014

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„Fernweh“ mit Holzskulpturen von Matthias Schmidt und Fotografien von Harald Weber

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Text und Fotos: Ute Rademann