Winter in Schwarzenberg

Das muss dieser Winter sein, den man um diese Jahreszeit im Erzgebirge erwartet – auf den man aber immer wieder umsonst gewartet hat in den letzten Jahren. In der Nacht und heute hat es weiter­ge­schneit und wer gerne Schnee schippt, hatte viel Spaß …

Wie schön, dass die Schwibbögen bei den meisten noch am Fenster stehen, dass der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz leuchtet und die Krauß-Pyramide sich dreht. Aber diesen Freitag, den 6. Januar, Heilige Drei Könige, wird bei vielen abge­schmückt, auch die Krauß-Pyramide wird dann an sich wieder verpackt.

Ein Grund mehr, den weih­nacht­li­chen Wintertag in Bildern fest­zu­halten: von der Schnitzverein-Pyramide an der Bahnhofstraße über Bahnhofsberg und Altstadt bis zum Steinweg mit Aussicht auf Schloss und Kirche.

Silvester im Wald

Schönes Wetter hat dieser letzte Tag des Jahres geboten, Sonne und Kälte, perfekt für einen Spaziergang im Wald. Wo die Sonne hinkam, sah es wie Herbst aus, wo sie nicht hinkam, waren Bäume und Wiese weiß. Letzteres ist doch viel netter an einem Tag im Dezember. Und einen geschmückten Weihnachtsbaum mitten im Wald gab es auch.

Ein langer Advent

Der Dezember vergeht zwar schnell, aber die Adventszeit ist ganz schön lang. Am Sonntag ist schon der vierte Advent und dann ist es immer noch eine Woche bis Weihnachten.

Vollmond war in diesem Monat bereits, am Mittwoch. Jetzt nimmt er also wieder ab. Heute Morgen war er gut zu sehen, immer aufs Neue faszi­nie­rend, die Oberflächenstrukturen erkennen zu können, mit bloßem Auge.

Ein paar Fotos vom heutigen Freitag: vom Mond, vom Abendrot am Kutzscherberg und von der Altstadt.

Nebel am Morgen, Nebel am Abend

Das klingt ja leicht depri­mie­rend: Nebel am Morgen, Nebel am Abend. Muss es aber gar nicht sein. Ich war heute früh unter­wegs und es war aller­schönster Nebel, so richtig dick. Vom Steinweg hat man ja norma­ler­weise einen tollen Blick auf den Ottenstein und die Altstadt, inklu­sive Schloss und Kirche. Aber heute Morgen: nix. Von der Altstadt war gar nichts zu sehen, bloß Nebel. Faszinierend!

Gegen 9 Uhr tauchte aus dem Nebel die Kuppel der St. Georgenkirche auf. Nur sche­men­haft und auch nur der obere Teil. Von links nach rechts (vom Steinweg aus gesehen) schob sich eine Kugel an der Kuppel vorbei und tauchte sie in ein unwirk­li­ches Licht. Und ich stand da und staunte und fragte mich, ob das jetzt der Mond oder die Sonne war. Auf dem Mond sieht man ja norma­ler­weise Oberflächenstrukturen, die fehlten hier ganz. Kurz darauf im Hofgarten stellte sich die Frage „Sonne oder Mond“ nicht mehr, so leuchtet nur die Sonne …

Es wurde ein richtig schöner Tag, der Nebel tropfte langsam in sich zusammen und die Sonne gab, was sie konnte, was für ein Licht … Am Abend kam der Nebel dann wieder, aber abends leuchten in der Altstadt die Pyramide, der Weihnachtsbaum und Lichterketten, da ist Nebel ganz nett.