Regen, Nebel und ein Lichtblick

Direkt schön ist das Wetter nicht, graue Tage schlagen nach dem Winter ja auch mal aufs Gemüt. Aber wer weiß, wie der Sommer in diesem Jahr wird, wieder so heiß und trocken wie 2018? Dann ist es gut, wenn Bäume und Boden jetzt viel Wasser tanken können …

Und, ein Lichtblick: neue Blumen in den Pflanzkübeln in der Altstadt.

Nebel am Morgen, Nebel am Abend

Das klingt ja leicht deprimierend: Nebel am Morgen, Nebel am Abend. Muss es aber gar nicht sein. Ich war heute früh unterwegs und es war allerschönster Nebel, so richtig dick. Vom Steinweg hat man ja normalerweise einen tollen Blick auf den Ottenstein und die Altstadt, inklusive Schloss und Kirche. Aber heute Morgen: nix. Von der Altstadt war gar nichts zu sehen, bloß Nebel. Faszinierend!

Gegen 9 Uhr tauchte aus dem Nebel die Kuppel der St. Georgenkirche auf. Nur schemenhaft und auch nur der obere Teil. Von links nach rechts (vom Steinweg aus gesehen) schob sich eine Kugel an der Kuppel vorbei und tauchte sie in ein unwirkliches Licht. Und ich stand da und staunte und fragte mich, ob das jetzt der Mond oder die Sonne war. Auf dem Mond sieht man ja normalerweise Oberflächenstrukturen, die fehlten hier ganz. Kurz darauf im Hofgarten stellte sich die Frage „Sonne oder Mond“ nicht mehr, so leuchtet nur die Sonne …

Es wurde ein richtig schöner Tag, der Nebel tropfte langsam in sich zusammen und die Sonne gab, was sie konnte, was für ein Licht … Am Abend kam der Nebel dann wieder, aber abends leuchten in der Altstadt die Pyramide, der Weihnachtsbaum und Lichterketten, da ist Nebel ganz nett.