Ab 4. Juli neue Sonderausstellung im Schlossmuseum: „Handschriften in Holz“ mit Werken der Künstlergruppe „exponaRt“

An heißen Sommertagen mal aus der Sonne kommen und abkühlen? Dafür eignen sich alte Gemäuer gut, und Schloss Schwarzenberg hat ja schon etliche Jahre auf dem Buckel und gleich­zeitig eine sehens­werte Dauerausstellung. Ab Samstag, den 4. Juli 2026, ist im Schlossmuseum auch eine neue Sonderausstellung zu sehen, mit aktu­ellen Werken der Künstlergruppe „exponaRt“.

Die Gruppe wurde 2003 gegründet und besteht aus zehn Holzbildhauern und Holzgestaltern mit unter­schied­li­chen Stilen und Arbeitsweisen. Sie leben und arbeiten in Sachsen bzw. dem Erzgebirge, zwei davon in Schwarzenberg: Paul Brockhage und Hartmut Rademann, Peter Eberlein, Detlef Jehn, Jesko Lange, Tobias Michael, Tilmann Röhner, Friedhelm Schelter, Robby Schubert und Ronny Tschierske.

„exponaRt“ hat bereits zahl­reiche Symposien und Ausstellungen orga­ni­siert, auch außer­halb Deutschlands. Ihre Jahresausstellung fand 2016 schon einmal im Schloss Schwarzenberg statt.

Die Sonderausstellung läuft bis zum 1. November 2026, geöffnet ist das Schlossmuseum Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr.

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg

„Geschnitzte Wunder von Harry Schmidt“ – Weihnachtsausstellung im Schlossmuseum Schwarzenberg

Bis zum 11. Januar 2026 ist die neue Sonderausstellung im Schlossmuseum Perla Castrum zu sehen, in der sich alles um den Bermsgrüner Harry Schmidt dreht.

Gleich nach dem Eingangsbereich sind im Museum dauer­haft Schnitzarbeiten von Harry Schmidt zu sehen, fili­grane Szenen in Holz, bei denen man sich lange aufhalten kann.

Die Sonderausstellung bietet weitere Schnitzkunst von ihm, daneben wirft sie aber auch einen Blick auf sein Wirken als Ortschronist, Maler und Dichter. Er war Jahrgang 1927, gestorben ist er 2003. 2001 wurde er zum Ehrenbürger von Schwarzenberg ernannt.

Er grün­dete in den 1950er-Jahren in Bermsgrün einen Kinderschnitzzirkel, der noch heute besteht. Seine Arbeiten versam­melte er ab 1987 in seinem Wohnhaus in einer Ausstellung, der „Erzgebirgischen Volkskunststube“. 2014 erwarben die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Erzgebirgssparkasse die Sammlung. Sie wird im Depot Bahnhof N°4 aufbewahrt.

Das Schlossmuseum ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 6 Euro, ermä­ßigt 3 Euro. Für alle, die in Schwarzenberg leben, ist der Eintritt noch bis Ende 2025 frei, wegen des Jubiläums 875 Jahre Schwarzenberg. Ausweis also nicht vergessen.

(Infos: Stadtverwaltung Schwarzenberg)

art-figura 2025: Publikumspreis für „Weltatlas“ von Rainer Jacob

Vom 30. August bis 7. November 2025 konnten die Besucherinnen und Besucher des Schlossmuseums ihren Favoriten aus den zwanzig ausge­stellten art-figura-Kunstwerken wählen. Bei der Finissage am 7. November wurde bekannt gegeben, wer den Publikumspreis gewonnen hat.

Laut Stadtverwaltung Schwarzenberg waren es 802 Stimmzettel. Rainer Jacob erhielt für seinen „Weltatlas“ 225 Stimmen und damit den mit 500 Euro dotierten Publikumspreis.


Rainer Jacob: Weltatlas
2024, Esche, mit Acrylfarbe farb­lich gefasst
51 x 38 x 7 cm, 3 kg

Werkbeschreibung:
„Weltatlas“ aus der Serie „Buchdrucker“ ist eine farb­lich gefasste Holzskulptur in Form eines aufge­schla­genen Buches mit Fraßbildern des Borkenkäfers „Buchdrucker“. Von einer Brutkammer, in der die Eltern die Eier legen und befruchten, fressen sich die Holzwürmer einer Käferfamilie stern­förmig voran, bis sie ausge­wachsen sind bzw. auf die Larven einer anderen Familie treffen – die Fraßgänge berühren oder kreuzen sich nicht. So entstehen abge­schlos­sene Fraßbilder mit ähnli­chem Muster, aber verschie­dener Form und Größe, deren Rand ich farb­lich wie in einem Atlas als Ländergrenzen abge­setzt habe.


-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg

art-figura-Ausstellung 2025 im Schlossmuseum Schwarzenberg

Noch bis zum 9. November 2025 sind im Schlossmuseum Perla Castrum die Kunstwerke zum 11. Schwarzenberger Kunstpreis art-figura zu sehen, Motto war diesmal „Holz und Stein“.

112 Bewerbungen hatte es dafür gegeben, 20 haben es in die Ausstellung geschafft. 17 Kunstwerke sind im Sonderausstellungsraum und in anderen Räumen des Museums unter­ge­bracht, drei im „ehema­ligen“ Kräuterbeet im Schlosspark.

20 Kunstwerke insge­samt sind nicht allzu viel, die paar davon im Sonderausstellungsraum wirken etwas mager. Fußboden und Wände dieses Raums bräuchten nach etli­chen Jahren und Ausstellungen wohl auch mal eine Auffrischung.

Die 20 Kunstwerke und die ersten drei Preise beim Wettbewerb hat eine acht­köp­fige Jury ausgewählt.

1. Preis „Oh Faktencheck“ von Heiko Elias Friedrich aus Weiswein
2. Preis „Goldbergvariationen Part 1“ von Thomas Haufe aus Halle
3. Preis „Imagination der Form“ von Stefan Böhm aus Kranichfeld

Für den Publikumspreis können die Besucherinnen und Besucher bis Anfang November abstimmen. Die Preise werden zur Finissage am 7. November 2025 überreicht.

In einem Raum im Turm sind außerdem die Arbeiten der Preisträgerinnen und Preisträger der art-figura Junior zu sehen.

Geöffnet ist das Schlossmuseum Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr. In diesem Jahr ist für alle, die in Schwarzenberg wohnen, der Eintritt ins Schlossmuseum frei, wegen des Jubiläums 875 Jahre Schwarzenberg. Ausweis also nicht vergessen.

-> Infos: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM)

Schöne Aussicht aus dem Schlossmuseum

Sonderausstellungsraum

1. Preis

2. Preis

3. Preis

„Jetzt setz dich erstmal hin“ von Ela Schneider in einem der Turmzimmer

„Schwerelos“ von Hella Meyer-Alber im Sonderausstellungsraum

Die drei Ausstellungsstücke im Schlosspark

art-figura Junior

Schlossmuseum und Co.: freier Eintritt im Festjahr für Hiesige

Ab dem morgigen Karfreitag bis Ende des Jahres haben Schwarzenbergerinnen und Schwarzenberger freien Eintritt

… ins Schlossmuseum Perla Castrum,
… Depot Bahnhof N°4 und
… die Ausstellung „Vom ältesten Eisenhammer in die Moderne“ im Herrenhof Erlahammer.

Das hat der Stadtrat bei seiner Sitzung am 31. März 2025 beschlossen. Am Eingang ist der Personalausweis vorzuzeigen.

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg