Nachts im Museum

Immer am 2. Oktober ist Museumsnacht im Städtebund Silberberg, auch in Schwarzenberg. Von 18 bis 24 Uhr sind Museen, Galerien usw. geöffnet und es gibt beson­dere Aktionen.

In Schwarzenberg waren gestern das Atelier Brockhage, die Zinnkammern Pöhla, die St. Georgenkirche und die Sparkasse mit der Sparkassenhistorischen Ausstellung dabei – und natür­lich das Schlossmuseum Perla Castrum.

Dort wurden u. a. die Skulpturen der Bildhauerwerkstatt im August auf dem Hammerparkplatz präsen­tiert, man konnte Schmuck aus Dosen basteln, es gab Musik aus Tschechien und 22 Uhr begann eine Taschenlampenführung.

Ganz dunkel war es in den Museumsräumen dann zwar nicht, aber schon ziem­lich duster. Da klang das Orchestrion gleich noch voller und ange­leuch­tete Ausstellungsstücke wurden genauer betrachtet als sonst viel­leicht. Spannende Sache, auch, dass es durch einen Geheimgang eine Etage höher ging.

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Ausstellung im Schloss Schwarzenberg: Werke der Künstlergruppe exponaRt

Im Schlossmuseum Perla Castrum ist ganz neu eine Sonderausstellung zu sehen: mit Werken der Künstlergruppe exponaRt, zu der die Bildhauer bzw. Holzgestalter Paul Brockhage, Peter Eberlein, Detlef Jahn, Jesko Lange, Tobias Michael, Hartmut Rademann, Tilmann Röhner, Friedhelm Schelter, Robby Schubert und Ronny Tschierske gehören.

Die Künstlergruppe gibt es seit 2002, die Mitglieder führen zusammen Symposien, Ausstellungen und Projekte durch, eine feste Größe ist die Jahresausstellung. Deren 14. Ausgabe findet nun erst­mals im Schloss Schwarzenberg statt.

Am Freitag, den 2. September, war Vernissage, mit Reden von Museumsleiterin Josefine Hoske, der Vorsitzenden des Vereins Kunstfreunde Schwarzenberg Lilly Vicedom und exponaRt-Mitglied Hartmut Rademann. Für die Musik sorgten Ute Rademann und Michael Agboku mit Improvisationen an Saxophon und Trommel.

Ausstellung exponaRt im Schlossmuseum Perla Castrum:

- vom 3. September bis 6. November 2016
- geöffnet Dienstag bis Sonntag 10–17 Uhr
- Eintritt Perla Castrum: Kinder bis 6 Jahre frei, ermä­ßigt 3 Euro, Erwachsene 6 Euro

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Eröffnung Museums-Schaudepot Bahnhof N°4

Heute wurde das Museums-Schaudepot Bahnhof N°4 offi­ziell eröffnet, nachdem dort in den Sommerferien schon die ersten Veranstaltungen statt­ge­funden hatten.

Es gab ein Programm mit Reden (Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer, Beigeordneter des Landkreises Andreas Stark, Volkskundler Dr. Götz Altmann, Museumsleiterin Josefine Hoske) und Musik vom Erzgebirgsensemble.

Und danach die Gelegenheit, das Depot anzu­schauen: die Ausstellungsräume unten (Waschgeräte, Öfen, Bahnhofsgeschichte) und die Lagerungsräume oben (Archiv, Gemälde, Zinn, Möbel, Schnitzkunst usw.).

Das Depot ist ja schon von außen ein Hingucker, und das Innere des Gebäudes steht dahinter nicht zurück. Wenn man das ehema­lige Bahnhofsgebäude vor Augen hat, als es nur noch als Durchgang zum Bahnsteig genutzt wurde, abge­wrackt, verfal­lend, stin­kend … das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Besonders faszi­nie­rend finde ich, dass die Treppe nach unten, die via Unterführung zum Bahnsteig führte, mit in die Umgestaltung einbe­zogen wurde: Da geht es immer noch nach unten, aber die Stufen sind jetzt Sitzplätze und an der Wand ist ein Bildschirm, ein „Raum“ für Museumspädagogik. Schön geworden, kann man nicht anders sagen.

Laut Stadtverwaltung wird das Depot zukünftig mindes­tens einmal pro Monat für Veranstaltungen geöffnet, die genauen Termine und Zeiten werden noch veröf­fent­licht. Außerdem sind die Angebote „Wäschewaschen wie zu Uromas Zeiten“ und „Aufgepasst! Schule vor 100 Jahren“ jeder­zeit für Gruppen buchbar.

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Museums-Schaudepot Bahnhof N°4

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Schauteil zur Bahnhofsgeschichte

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Früher Treppe zur Unterführung, jetzt Raum für Museumspädagogik

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Erzgebirgsensemble

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Museumsleiterin Josefine Hoske

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Im Hintergrund Öfen, vorn ein Blaudruck-Stoff von Christine Beier

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Waschmaschinen

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„System Krauss“

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Archiv

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Möbeldepot

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Schnitzkunst-Depot

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Gemälde-Depot

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An dieser Seite fahren die Züge vorbei.

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Tag der offenen Tür im Museumsdepot Bahnhof N°4

Tag der offenen Tür ist am Freitag, den 12. August 2016, von 15 bis 19 Uhr im Museums-Schaudepot Bahnhof N°4. Der Eintritt ist an diesem Tag frei.

- Ausstellung mit Waschgeräten und Öfen und zur Bahnhofsgeschichte
- ab 15.30 Uhr Kurzführungen durch das Depot
- auf der Außenfläche Wäschewaschen wie vor 100 Jahren
- immer zur vollen Stunde histo­ri­sche Schulstunde

Alle Informationen zum Tag der offenen Tür ausführ­lich auf der Website von Schwarzenberg: www.schwarzenberg.de

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Erlebnistage Montane Kulturlandschaft am 4. und 5. Juni 2016: Veranstaltungen in Schwarzenberg

Am Samstag und Sonntag, den 4. und 5. Juni 2016, finden wieder die „Erlebnistage Montane Kulturlandschaft“ statt, mit Sonderführungen und -veran­stal­tungen in zahl­rei­chen Bergbaueinrichtungen im gesamten Erzgebirge.

Das Schlossmuseum Perla Castrum und die Zinnkammern Pöhla sind mit von der Partie, außerdem gibt es eine Familienwanderung ab dem Herrenhof Erla!

-> Schlossmuseum Perla Castrum:

  • Samstag und Sonntag jeweils 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr: „Kleine Schätze aus Zinn“ – Zinngießen für Kinder; Teilnahme kosten­frei, jedoch wird der Museumseintritt fällig
  • Samstag 14.30 Uhr: Vortrag zur Bergbaugeschichte von Türmer Gerd Schlesinger; Teilnahme kosten­frei, jedoch wird der Museumseintritt fällig
  • Mehr Infos: www.schwarzenberg.de

-> Zinnkammern Pöhla:

  • Samstag und Sonntag jeweils 10 Uhr: geolo­gi­sche Sonderführung mit Einblicken in die Untertagewelt des ehema­ligen Wismut-Bergbaus (Gummistiefel oder festes Schuhwerk erfor­der­lich); Dauer ca. 3 Stunden; Teilnahmegebühr 20 Euro pro Person, ab 8 Jahren, Anmeldung erfor­der­lich -> Tel. 03774 81078
  • Mehr Infos: www.zinnkammern.de

-> Familienwanderung Eisenhüttensteig

  • Sonntag, 14.00 Uhr: Start vom Herrenhof Erla über den Bergbaulehrpfad; ca. 6 km; Ende ca. 16.30 Uhr; Teilnahmegebühr 3 Euro pro Person, Kinder bis 16 Jahre frei

Infos zu allen Veranstaltungen der „Erlebnistage Montane Kulturlandschaft“: klick

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Schlossmuseum Perla Castrum, Zinngießen