Ab ins Museum!

Am Wochenende des Altstadtfests waren wir mal wieder im Schlossmuseum. Es lohnt sich! Zur Zeit gibt es dort neben den regu­lären Ausstellungsobjekten noch Holz- und andere Kunstwerke von Schülern zu sehen.

Wendeltreppen hoch zum Turm gelaufen, und schon hat man eine wunder­bare Aussicht auf die Stadt, des Doktors Schweine und vieles mehr. Das Schlossgespenst zeigt sich sogar bei Tage …

Museum Schloss Schwarzenberg

Ausstellung im Museum Schloss Schwarzenberg

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Blick aus dem Schloss auf die St. Georgenkirche

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Gestatten: das Schlossgespenst von Schloss Schwarzenberg

Altstadtfest am Sonntag – Auslese

Ich war nicht die ganze Zeit auf dem Altstadtfest, aber ich würde sagen, dass in den Stunden vor und nach Mitternacht am Samstag der Markt am vollsten war. Diese Menschenmassen! Wahnsinn … Auf vier Bühnen gab es Musik, die mitrei­ßendste und lauteste wahr­schein­lich am Unteren Markt, wo Cultus Verox spielten. Die Band aus Berlin beglei­tete auch die Feuershow der Flugträumer – eine heiße Sache in einer lauen Sommernacht.

Schloss Schwarzenberg bei Nacht

Am Sonntag ging es mittags weiter, die Ritter flanierten wieder, die Musiker wurden langsam wach und die ersten Besucher holten sich ihr Mittagessen.

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Eine Ritterschar hatte ihre Zelte am Unteren Tor aufge­schlagen, die Compagnia degli Scoiattoli Neri. Die Ritter und ihre Gefolgsleute zeigten ihre Kunstfertigkeit mit Pfeil und Bogen, beant­wor­teten Fragen (Wie schwer ist diese Rüstung?) und boten so manchen Schaukampf vor der Bühne am Unteren Markt.

Ist da jemand? Kultur in Schwarzenberg

Manchmal frage ich mich, ob das mit den zirka 19.000 Einwohnern, die Schwarzenberg haben soll, nur ein Gerücht ist. Okay, es gibt viele Rentner hier, die früh zu Bett gehen und durchaus auch Kinder, aber dazwi­schen doch eine Menge Leute, die sich abends mal ein wenig Kultur gönnen werden? Jedenfalls bin ich immer wieder erstaunt, wenn ich zu einem Konzert im Schloss gehe und sich dann so 10 Menschen den Raum teilen. Das mag zwar gemüt­lich und persön­lich sein, aber die rich­tige Stimmung kommt doch eher auf, wenn es eng ist und man nicht nur auf der Bühne was zu sehen bekommt. Eintrittspreise um die 10 Euro werden ja auch kein Hindernis sein, 10 Euro legt man beim Fleischer ohne mit der Wimper zu zucken auf den Tresen … Peter Paulick hätte heute jeden­falls ein größeres Publikum verdient, basta.