Vorstadt und Hammerparkplatz weiter nur über Uferstraße erreichbar

Die Bauarbeiten für die neue Trafostation am Hammerparkplatz sind noch nicht beendet. Deswegen bleibt der Hammerweg im Bereich des Eisenbahntunnels bis voraussichtlich Freitag, den 17. Mai 2019, für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt.

Die Vorstadt und der Hammerparkplatz sind über die Uferstraße bzw. den Rösselberg erreichbar. Die Umleitung ist ausgeschildert. Fußgänger werden an der Baustelle vorbeigeführt, die Fußgängerbrücke über das Schwarzwasser ist frei zugänglich.

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

Vorstadt und Hammerparkplatz nur über Uferstraße erreichbar

Von Montag, den 6. Mai, bis voraussichtlich Freitag, den 10. Mai 2019, ist der Hammerweg im Bereich des Eisenbahntunnels unterm Schloss für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Die Stadtwerke Schwarzenberg bauen dort eine neue Trafostation.

Vorstadt und Hammerparkplatz sind in der Zeit nur über die Uferstraße bzw. den Rösselberg erreichbar. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Auch die Fußgängerbrücke über das Schwarzwasser wird gesperrt, es gibt aber einen Notweg für Fußgänger an der Baustelle vorbei.

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

Baustellen und ein Blick zum Himmel

Von der aktuell nervigsten Baustelle in Schwarzenberg gibts jetzt kein Foto: Die befindet sich in Erla in Höhe des Herrenhofs auf der Karlsbader Straße, dort werden ein Regenwasserkanal und eine Trinkwasserleitung verlegt, weswegen die Straße voll gesperrt ist. Die Umleitung für die Fahrzeuge, die Richtung Johanngeorgenstadt wollen, führt (eigentlich) über die Erlaer Straße, Eibenstocker Straße in Richtung Dorfstraße zur S 272 nach Erla. Von Johanngeorgenstadt nach Schwarzenberg gehts aus Antonsthal über die Jägerhäuser Straße, Eibenstocker Straße zum Kreisverkehr Heide. Wer denkt, er kommt über die Schneeberger Straße schneller ans Ziel, irrt, denn zuzeiten staut sich der Verkehr dort schlimmer als bei Vollsperrungen der B 101. Gesperrt ist seit dem 25. März, fertig sollen die Bauarbeiten am 26. April sein. Hoffen wir mal, dass das klappt.

Der obere Parkplatz des Zentralfriedhofs, der seit Anfang März grundhaft ausgebaut wird, nimmt langsam Form an.

Im Schlosspark unten an der Karlsbader Straße kurz vor der Voigtmannbrücke wurde eine Baustraße angelegt, der Schlosspark soll ja saniert werden. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein …

Ein Gerüst steht neu am Schloss, oberhalb des Eisenbahntunnels auf der Hammerparkplatzseite. Warum, ist mir (noch) nicht bekannt.

Und zuletzt noch ein Stück Himmel am Ende eines schönwettrigen, wenn auch diesigen Tages.

Große Schnitzausstellung im Eisenbahntunnel unterm Schloss

Der Schnitzverein Schwarzenberg e. V. feiert in diesem Jahr seinen 90. – aus dem Anlass ist vom 16. Februar bis 3. März 2019 eine große Schnitzausstellung im Schlossbergtunnel zu sehen.

Die Stadt Schwarzenberg und die Vereinsmitglieder um den Vorsitzenden Helmut Uhlig bereiten die Ausstellung seit vergangenem Jahr vor, seit Mitte Januar wird sie schon im Tunnel aufgebaut.

Die Stadt möchte damit auch das Engagement des Schnitzvereins in den letzten Jahrzehnten würdigen: Den Vereinsmitgliedern ist es unter anderem zu verdanken, dass ab Advent und bis in den Februar hinein der Bahnhofsberg mit seinen Kauen und den großen und kleinen Männeln zum Weihnachtsberg wird, auch die kleine Außenpyramide an der Bahnhofstraße Einmündung Gartenstraße unterhält der Verein.

Die Ausstellung ist Montag bis Freitag 14 bis 19 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eingang zur Ausstellung befindet sich am Hammerparkplatz. Der Eintritt für Erwachsene kostet 3 Euro, für Kinder bis 14 Jahren ist er frei.

90 Jahre Schnitzverein Schwarzenberg 2019:

  • Gründung im November 1929 unter anderem von Ernst Riedel, Paul Lang (Figuren Kraußpyramide), Kurt Wellner
  • 1954 Zusammenführung Schnitzer unter Regie Ernst Riedel zur AG Schnitzen im Kulturbund der DDR
  • Vorsitz bis 1973 Ernst Riedel
  • Vorsitz ab 1974 Helmut Uhlig (2019 = 45 Jahre!)

Besondere öffentliche Projekte:

  • Pflege der Originalfiguren der Kraußpyramide bis 1996
  • Herstellung und Pflege der Figuren Pyramide Neuwelt
  • Großprojekt Gestaltung Weihnachtsberg am Totenstein (1964 erste Figuren aus Rindenholz, 1978 erste gebaute Kaue, heute 6 Kauen und 42 lebensgroße Figuren)
  • Schwarzenberger Märchenhäuser
  • Kaue Sachsenfeld mit geschnitzten Figuren
  • Anfertigung „Schnitzerpyramide“ Bahnhofstraße
  • jährliche Schnitzausstellung zum Weihnachtsmarkt im Schnitzerheim
  • Pflege und Betreibung Gebäude Schnitzerheim Bahnhofstraße 4

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

Tag des offenen Denkmals 2018: Eisenbahngeschichte von Schwarzenberg

Gleich zwei Führungen gab es am Sonntag, den 9. September, zum Tag des offenen Denkmals zur Eisenbahngeschichte von Schwarzenberg. Jeweils 10 und 14 Uhr ging es los am Museumsdepot Bahnhof N° 4, den Eisenbahnlehrpfad entlang zum Eisenbahntunnel unterm Schloss. Eine spannende Sache, der alten Eisenbahnstrecke zu folgen und noch vorhandene Spuren zu entdecken …

Ein Blick in den Eisenbahntunnel unterm Schloss

Letzte Woche Donnerstag, am 28. Dezember 2017, hatte die Stadtverwaltung in den Eisenbahntunnel bzw. Schlossbergtunnel eingeladen. Anlass dafür war, dass 2017 zwei größere Baumaßnahmen abgeschlossen wurden: Im Tunnel wurden die Elektroanlage und die Heizung komplett erneuert und neue Innentüren eingebaut. Zudem wurde der Eingang an der Badstraße, das denkmalgeschützte Nordportal, saniert.

Viele Interessierte erfuhren bei der Gelegenheit Wissenswertes über die Sanierungsarbeiten und natürlich die Geschichte des Tunnels, den die Stadt Schwarzenberg im November 2016 für 1 Euro von der Deutschen Bahn gekauft hatte.

Nun ist der Tunnel wieder repräsentabel und es können dort kleinere Veranstaltungen stattfinden. Den Anfang hatte schon während des Weihnachtsmarkts die traditionelle Weihnachtsausstellung des Modelleisenbahn-Clubs Schwarzenberg gemacht.

Man darf gespannt sein, was da so alles kommt, möglich wäre schließlich vieles – von Lesung über Konzert bis Ausstellung. Auf jeden Fall ist der Schlossbergtunnel ein ganz besonderer Veranstaltungsort und es ist gut, dass die Stadt ihn übernommen und saniert hat.

Neu gibt es im Tunnel zwei Tafeln, die über seine Geschichte und die Sanierung informieren. Ein paar Fakten:

  • Der Tunnel ist 102,3 m lang.
  • Der Höhenunterschied zwischen den beiden Portalen beträgt 2,6 m.
  • Bis 1951 wurde der Tunnel befahren, danach wurde er als Gemüselager benutzt. In den 1980er Jahren wurde im Tunnel Signaltechnik der Deutschen Reichsbahn gewartet und untergestellt. Seit 1994 finden im Tunnel Konzerte und Ausstellungen statt.