Nebel am Morgen, Nebel am Abend

Das klingt ja leicht depri­mie­rend: Nebel am Morgen, Nebel am Abend. Muss es aber gar nicht sein. Ich war heute früh unter­wegs und es war aller­schönster Nebel, so richtig dick. Vom Steinweg hat man ja norma­ler­weise einen tollen Blick auf den Ottenstein und die Altstadt, inklu­sive Schloss und Kirche. Aber heute Morgen: nix. Von der Altstadt war gar nichts zu sehen, bloß Nebel. Faszinierend!

Gegen 9 Uhr tauchte aus dem Nebel die Kuppel der St. Georgenkirche auf. Nur sche­men­haft und auch nur der obere Teil. Von links nach rechts (vom Steinweg aus gesehen) schob sich eine Kugel an der Kuppel vorbei und tauchte sie in ein unwirk­li­ches Licht. Und ich stand da und staunte und fragte mich, ob das jetzt der Mond oder die Sonne war. Auf dem Mond sieht man ja norma­ler­weise Oberflächenstrukturen, die fehlten hier ganz. Kurz darauf im Hofgarten stellte sich die Frage „Sonne oder Mond“ nicht mehr, so leuchtet nur die Sonne …

Es wurde ein richtig schöner Tag, der Nebel tropfte langsam in sich zusammen und die Sonne gab, was sie konnte, was für ein Licht … Am Abend kam der Nebel dann wieder, aber abends leuchten in der Altstadt die Pyramide, der Weihnachtsbaum und Lichterketten, da ist Nebel ganz nett.

Gegen das Grau

Der Dezember fühlt sich seit dieser Woche wie November an, nicht allzu kalt, dafür Regen und Nebel. Während des Weihnachtsmarkts war fast durch­gängig schönstes Wetter, perfekt abge­passt. Aber es soll wieder sonniger werden. Und solange es grau ist, sind da immer noch die Weihnachtslichter, wie die von der Krauß-Pyramide …

Dunkel war’s, der Mond schien helle … auf dem Weihnachtsmarkt

Eine letzte Runde über den Weihnachtsmarkt am Sonntag, bei den Märchenschaukästen das Mondspektakel entdeckt, mit Schloss und Kirche geknipst und noch kurz im Marktgässchen gewesen, wo viele Sterne leuchteten …

Galerie der Engel von Jörg Beier im Haus Kafka im Marktgässchen

Galerie Rademann im Marktgässchen

Die schönsten Stände des Schwarzenberger Weihnachtsmarkts 2016

Zum ersten Mal hat in diesem Jahr eine Jury die drei schönsten Weihnachtsmarktstände gewählt, bei zwei ausge­dehnten Runden über den Markt. In der Jury waren Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer, Stadträtin Lilly Vicedom, Stadtmanagerin Nicole Ullmann und Journalistin Katja Lippmann-Wagner.

Die drei schönsten Stände wurden heute bei der Abschlussveranstaltung des Weihnachtsmarktes bekannt gegeben:

1. Platz: Schokoladen-Fabrik am Unteren Markt
2. Platz: Kunst & Kneipe „Drachenfeuer“ in der Oberen Schloßstraße
3. Platz: Volkskunst Poller am Markt

Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer kündigte an, dass nächstes Jahr die Weihnachtsmarktbesucher die schönsten Weihnachtsmarktstände wählen können. Find ich gut.

Die Fotos sind vom letzten Wochenende, der Artikel dazu: Weihnachtsmarkt am Samstag (3. Dezember 2016)

Bergaufzug in Schwarzenberg am 10. Dezember 2016

Heute war Bergaufzug in Schwarzenberg, für viele der Höhepunkt des 10-tägigen Weihnachtsmarkts. Sammelpunkt für die Teilnehmer der Bergparade war am Busbahnhof. Als es schon dunkel war, 17 Uhr, ging es los, die Bahnhofstraße entlang, den Bahnhofsberg hinauf in die Altstadt. War in den letzten Jahren auch so viel Betrieb? Wahrscheinlich schon … Ist ja auch jedes Jahr wieder schön.