Alles gut?

Ein paarmal zu oft habe ich in diesem Jahr diese Phrase gehört: Alles gut. Immer wieder, von den verschie­densten Leuten, in allen mögli­chen Situationen. Und das nervt. Okay, ich habe es auch gesagt. Ist ja anste­ckend, so was. Und nichts Neues, wie ich weiß, seit ich „Alles gut“ gegoo­gelt habe. Über die infla­tio­näre Verwendung von „Alles gut“ gibts x-Artikel, die teils etliche Jahre auf dem Buckel haben.

Warum dieses „Alles gut“ so nervt? Weil in der Regel eben nicht „alles gut“ ist. Weil so was Eltern zu ihren kleinen (!) Kindern sagen. Weil damit Gespräche abge­würgt werden. Und so weiter.

Wäre ja schön, wenn tatsäch­lich „alles gut“ wäre, aber 2018 hat ziem­lich deut­lich gezeigt, dass auf dieser Welt so einiges im Argen ist. Vielleicht sagen wir deshalb auch so oft „Alles gut“, eine Beschwörung sozu­sagen, oder das berühmt-berüch­tigte Kopf-in-den-Sand-Stecken à la Vogel Strauß.

Im Schwarzenberg-Blog ist meis­tens auch „alles gut“. Weil in Schwarzenberg vieles gut läuft. Dass nicht alles gut läuft, ist normal, nichts ist perfekt. Deswegen muss man dann nicht gleich alles schlecht­ma­chen. Man kann seine Meinung sach­lich sagen. Man kann disku­tieren, ohne persön­lich zu werden, ohne zu belei­digen. Das läuft meist super hier, und dafür bedanke ich mich bei allen, die mitlesen und kommentieren.

2019 wird sicher nicht „alles gut“. Aber eine gute Portion Optimismus darf schon drin sein. Einen guten Rutsch und einen guten Start ins neue Jahr wünsche ich allen!

(Foto vom 24.12.2018, Blick vom Heinrichweg aufs Wohngebiet Heide)

Jetzt anmelden für den 8. Hospiz-Spendenlauf in Erlabrunn

Am Sonntag, den 9. September 2018, findet wieder der Hospiz-Spendenlauf in Erlabrunn statt. Mitmachen kann jede und jeder, unab­hängig von Alter und Kondition: rennen, laufen, walken, spazieren, Kinderwagen schieben – alles geht.

Es gibt einen Lauf für die Kinder (bis 12 Jahre), sie rennen um den Teich mit Springbrunnen, und einen für die Erwachsenen, ihre Runde führt oben um das Parkhaus und die Krankenhausgebäude herum. Die Kinder starten 10 Uhr und laufen eine halbe Stunde, für die Erwachsenen geht es 10.15 Uhr los, nach einer Stunde ist Schluss. Man muss nicht eine ganze Stunde durchhalten.

Wie die Sache mit den Spenden funk­tio­niert: Wer teil­nehmen will, sucht sich im Vorfeld Sponsoren. Die Sponsoren geben einen Betrag pro gelau­fener Runde oder einen Pauschalbetrag. Sponsoren können Firmen aus der Umgebung sein, der Arbeitgeber, aber auch Verwandte, Bekannte, Freunde. Nach dem Spendenlauf über­weist der Sponsor den erlau­fenen Betrag. Das war’s schon!

Jedes Kind erhält eine Medaille und jeder Teilnehmer kann sich eine Urkunde ausdru­cken lassen. Ehrengast ist in diesem Jahr Vicente Patiz. Der Lauf findet bei jedem Wetter statt.

Der Spendenlauf ist wichtig, da das Hospiz 5 % der Gesamtkosten eines Wirtschaftsjahres selbst aufbringen muss.

Man kann sich bis Donnerstag, den 6. September 2018, anmelden, Nachmeldung ist am 9. September vor Ort, zwischen 8.30 und 9 Uhr.

-> Infos und Anmeldung: www.erlabrunn.de

(Foto: Hospiz-Spendenlauf 2017)

Der Mond nimmt ab

Ein biss­chen fies ist es ja schon. Am Freitag, den 27. Juli, bin ich abends auf den Galgenberg gegangen, um die Mondfinsternis und gern auch den Blutmond zu beob­achten. Gesehen habe ich aber bloß Wolken.

Die Nächte danach dann freie Sicht auf den Mond, na danke auch …

Nacht von Dienstag, 31. Juli, auf Mittwoch, den 1. August

Nacht von Mittwoch, 1. August, auf Donnerstag

Nacht von Donnerstag, 2. August, auf Freitag

Nacht von Freitag, 3. August, auf Samstag

Nacht von Samstag, 4. August, auf Sonntag

Nacht von Sonntag, 5. August, auf Montag