Ostermarkt am Ostermontag

Und wieder Glück mit dem Wetter, in der Sonne war es heute fast warm. Der Ostermarkt in Schwarzenberg ist zwar wirk­lich nicht mit dem Altstadtfest zu verglei­chen, aber Besucher waren doch ganz schön viele da. Hier ein paar Fotos.

Nach wie vor stehen etliche Läden in der Altstadt leer. So auch die Räume, in denen sich bis vor circa zwei Jahren das Reformhaus befunden hat. Die Schaufenster hat der Laden nebenan gestaltet, und an der Tür klebt Gebasteltes aus einem Kindergarten der Stadt.

Luftballontraube auf dem Marktplatz, hier schweben Heidi, Nemo, Spongebob, Schlumpfine und Co.

Die Obere Schlossstraße – vor Jörg Beiers „Kunst und Kneipe“ konnte man draußen sitzen und wurde mit Leierkastenmusik beschallt.

Kinderschminken und Luftballontiere am Meißner Glockenspiel. Und das Riesen-Osterei (hinten) wurde auch immer bunter.

Blick vom Minispielplatz am Meißner Glockenspiel in das Marktgässchen.

Ein Blumenkasten im Marktgässchen.

Das „Nieswurz“ im Marktgässchen sieht auch urig aus – hier gibt es Tee, Gewürze, Porzellan und eine Teestube.

Marktplatz und Bühne.

Gegen 14 Uhr spielten GeRockt.

Bunter Osterschmuck in Blumenkübeln und dazwi­schen die Müllkübel …

 Blick vom Schulberg Richtung Altstadt

Am Unteren Tor – die Polizei war also auch da.

Ostermarkt am Ostersonntag

Tagsüber war heute wohl viel Betrieb auf dem Ostermarkt. Ich bin gegen 17.30 Uhr mal kurz dort gewesen, da packten viele Händler ihre Sachen schon wieder ein. Morgen ist noch mal Ostermarkt, von 11 bis 18 Uhr.

Am Unteren Markt gibt es Ess- und ein paar Kaufstände.

Auf dem Marktplatz steht – gegen­über vom Ratskeller – die Bühne.

Viele leere Tische und Bänke – geregnet hat es zwar nicht, aber es war ziem­lich kalt. Nicht so ideal zum Hinsetzen, aber auf der Bühne war nach 17.30 Uhr sowieso nichts mehr los.

Das Springbrunnenbeckenwasser war so grün, als hätten Ostereier abgefärbt …

Das Riesenosterei am Meißner Glockenspiel, mit Regenschutz.

Ein Osterhase im Sreichelzoo. Direkt schön ist das für die Tiere sicher nicht, eher nur stressig. Nun ja …

Den Kirchsteig hinunter …

… und in der Vorstadt Schloss und Kirche geknipst, bei früh­abend­li­chem Licht.

„Vugelfrei. Mundart & Kunstart“ – „Tage der Poesie“ im Erzgebirge

Die Gesellschaft für zeit­ge­nös­si­sche Lyrik e.V. lädt im Juni 2012 zu den „Tagen der Poesie in Sachsen: Erzgebirge 2012“ ein.

Vom 14. bis 16. Juni finden in Annaberg-Buchholz und Umgebung – darunter auch in Schwarzenberg – eine Tagung und mehrere Lesungen statt. Für die Tagung kann man sich ab sofort (schrift­lich) anmelden.

Alle Informationen über die „Tage der Poesie 2012“ sind unter www.tage-der-poesie-sachsen.de nachzulesen.

Die Veranstaltung in Schwarzenberg ist am 15. Juni 2012
Beginn: 20.00 Uhr
„Ois ist easy – Dichter aus Bayern im Schloss“
Schloss Schwarzenberg, Obere Schloßstr. 36, Tel.: 03774 505851

Anton G. Leitner, Tiger Willi, Josef Wittmann – zwei Poeten und ein Barde, alle­samt Mitglieder der Literaten-Gilde „Münchner Turmschreiber“, lassen hören, wie Bayerns lyri­scher Puls schlägt.

Veranstalter: Gesellschaft für zeit­ge­nös­si­sche Lyrik, Schloss Schwarzenberg
Eintritt 6 Euro (ermä­ßigt 4 Euro) – Vorverkauf Schloss Schwarzenberg

Eine Ausstellung mit „Briefen“ von Hans Hess in der Galerie Rademann

Am vergan­genen Samstag war Ausstellungseröffnung in der Galerie Rademann, ab 17 Uhr im Marktgässchen 3. Es waren richtig viele Leute da, um die dreißig, sodass es in den zwei Räumen fast schon eng wurde. Hartmut Rademann sagte ein paar Worte zur Ausstellung, Jörg Meier, der Hornist und Musiktherapeut ist, spielte auf dem Hang. Das ist ein faszi­nie­rendes Instrument, ich glaube, ich habe es an dem Nachmittag zum ersten Mal gehört. Das sind zwei Halbkugeln aus Stahl, die mitein­ander verklebt sind, mit Einbuchtungen rund­herum und unten (oder oben) einem Loch. Noten gibt es für dieses Instrument nicht, es ist alles Improvisation. Es ist auch ein ange­nehmer Klang, nicht so laut, Jörg Meier meinte, das wirke in jedem Raum und würde auch gut mit anderen Instrumenten zusammen klingen.

Improvisation ist auch wichtig für Hans Hess, den Künstler, dessen Werke seit dem Samstag in der Galerie Rademann ausge­stellt sind. Es ist seine zweite Ausstellung in Schwarzenberg, die erste war 1989 in Jörg Beiers „Galerie S“, heute „Galerie Silberstein“. Hans Hess arbeitet als Ergotherapeut, hatte jedoch Kunst studiert und hat nie aufge­hört, Objekte zu gestalten, so auch Werke, Grafiken, Collagen, die er „Briefe“ nennt. Von diesen hat er dreißig ausge­wählt, die in der Zeit zwischen 1988 und 2012 entstanden sind.

Was ist ein Brief, könnte man fragen, und noch dürfte jeder die Antwort wissen: ein Bogen Papier, Schrift darauf, auch mal eine Zeichnung, Farbe, was Gebasteltes – man kann da schon kreativ sein. Hans Hess‘ Briefe sind zumeist Collagen, Schriften auf Seidenpapier, manchmal Schnipsel, Zettel, auch Stoffteile darauf, Farben … Und die Schriften kann man alle­samt nicht lesen, es sind Symbole, Farbkästchen oder eine Schrift, die aussieht, als sei sie echt – die es aber nicht ist.

Man kann sich diese dreißig „Briefe“ lange anschauen, am besten mit jemandem zusammen, um sich darüber auszu­tau­schen. Besonders nett ist es natür­lich, wenn Hans Hess dabei ist und ein paar Worte dazu sagt, wie das jewei­lige Bild entstanden ist, welche Materialien er verwendet und was er sich so dabei gedacht hat. Erstaunlich und span­nend finde ich die Vielfalt der „Briefe“. Beeinflusst seien diese „Briefe“ von Mail-Art-Projekten, an denen er seit den sieb­ziger Jahren immer wieder teil­nimmt, erzählte Hans Hess. Bei diesen Projekten werden Kunstobjekte – Collagen, Texte usw. – via Post ausge­tauscht. Oft werden die Objekte nur gesam­melt, manchmal geht auch ein Objekt von Teilnehmer zu Teilnehmer, und jeder fügt noch ein Detail hinzu. Wie ein „Brief“ am Ende aussehen wird, weiß Hans Hess vorher nicht. Eine Idee, ein Griff in die Material- bzw. Collagenkiste, und die Improvisation führt Regie. Das Ergebnis – die dreißig ausge­stellten Briefe – ist span­nend und sehenswert.

Ausstellung mit “Briefen” von Hans Hess in der Galerie Rademann, vom 2. April bis zum 20. Mai 2012

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr, Samstag 9 bis 12 Uhr

(während des Ostermarktes am 8. und 9. April: 11 bis 18 Uhr)

Kulturladen & Galerie Rademann
Marktgässchen 3
08340 Schwarzenberg
Telefon 03774 762071

www.galerie-rademann.de
info@galerie-rademann.de

„Urlaub von Hartz IV“ ab dem 12. April im Ringkino Schwarzenberg

Ab Donnerstag, den 12. April 2012, läuft im Ringkino „Urlaub von Hartz IV – wir reisen in die DDR“. Premiere hatte der Film am 9. Juli 2011 in der Naturbühne Schwarzenberg gehabt.

Die Seite zum Film: www.rockelmann-pictures.de
Und hier geht es zur Ringkino-Website: www.ringkino-szb.de

Der Film:

„Die Geschwister Tim und Susi, 14 bzw. 15 Jahre, haben keine Lust mehr, ihre Sommerferien immer nur zu Hause zu verbringen. Doch ihre Eltern, zwei einge­ros­tete Hartz-IV-Empfänger, sind rat- und mittellos. Schließlich brechen sie dann doch auf – ins Ungewisse – und landen durch Zufall bei einer verrückten Künstlertruppe (= De Krippelkiefern), die im erzge­bir­gi­schen Blechbach eine Rockoper aufführen will.“

Mit von der Partie sind u. a. Alexander Richert, Lisa Költzsch, Stefan Mösch, Tom Weber und Ralf Alex Fichtner. Regie führte Udo Neubert.

87 Minuten, ab 6 Jahren