Skulpturen von Rademann in der Galerie Rademann

Bis zum 30. April 2013 sind in der Galerie Rademann Skulpturen von Hartmut Rademann zu sehen. Kaufen kann man sie auch.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr, Samstag 9 bis 12 Uhr

Galerie Rademann
Obere Schlossstraße 3
08340 Schwarzenberg
Telefon 03774 762071

www.galerie-rademann.de

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Aktion „Frühling in der Altstadt“ – ab 18. März in Schwarzenberg

Heute hat sie wieder begonnen, die Aktion „Frühling in der Schwarzenberger Altstadt“. Nun ja, das Wetter spielt leider fürs Erste nicht mit, es soll wohl die ganze Woche weiter kalt sein und schneien. Durch die Altstadt lässt es sich trotzdem schön schlen­dern, in den Geschäften werden Ideen und Angebote für den Frühling präsen­tiert und bringen viel­leicht so manchen, der die Nase voll hat von Winter und Schnee, auf andere Gedanken.

Höhepunkt der Aktion ist der lange Einkaufsabend am Freitag, den 22. März:

  • Bummeln bis 22 Uhr
  • Animation und Aktion für Groß und Klein
  • Kinderstadtführung mit dem Türmer, Treffpunkt 18 Uhr am Glockenturm
  • 19 Uhr Präsentation der neuen Altstadt-Vorstadt-Website im Ratskeller Schwarzenberg

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Johannespassion am Karfreitag in der St. Georgenkirche Schwarzenberg

Am Karfreitag, den 29. März 2013, wird in der St. Georgenkirche Schwarzenberg Johann Sebastian Bachs Johannespassion gegeben. Beginn ist 19 Uhr.

Es singen Antje Gebhardt-Randazzo (Sopran), Ulrike Zech (Alt), Frank Blümel (Tenor), Dirk Schmidt (Bass / Christus) und Stephan Heinemann (Bass / Arien) sowie der Chor der Kantorei Schwarzenberg, es spielt das Collegium musicum, das Konzert leitet der neue Schwarzenberger Kantor Matthias Schubert.

Karten gibt es im Pfarramt, im Musikhaus Philipp und in der Stadtinformation. Die Karten sind im Vorverkauf billiger, Studenten und Schüler haben freien Eintritt.

www.st-georgen-schwarzenberg.de

Johannespassion

Das LJBO Sachsen mit „Bachseits“ in Schwarzenberg

Am Samstag, den 6. April 2013, spielt das Landesjugendblasorchester Sachsen (LJBO) „Bachseits. Sinfonische Klangspuren von und zu Johann Sebastian Bach“ – Werke bzw. Bearbeitungen von Ray Farr, Johannes Stert, Heitor Villa-Lobos, David Maslanka und Wouter Lenaerts. Es diri­giert Thomas Scheibe, es singt Simone Ditt (Sopran).

Los geht es 19.30 Uhr, die Karten können bereits reser­viert werden unter 037206 894189 oder sbmv@blasmusik-sachsen.de. Eintritt kostet zwischen 7 und 12 Euro (ermä­ßigt für Schüler, Azubis, Studenten, Schwerbehinderte, Senioren).

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www.blasmusik-sachsen.de

GRÜNE Diskussion: Perspektiven für Sachsens Landwirtschaft

Michael Beleites stellt am Dienstag, den 12. März 2013, in der Galerie Nier (Obere Schloßstraße 22, 08340 Schwarzenberg) sein aktu­elles Buch „Leitbild Schweiz oder Kasachstan? Zur Entwicklung der länd­li­chen Räume in Sachsen“ vor, Beginn ist 19 Uhr.

Michael Beleites ist freier Autor, studierter Landwirt, Mitbegründer der DDR-Umweltbewegung, er war von Dezember 2000 bis Dezember 2010 Sächsischer Landesbeauftragter für Stasi-Unterlagen. Zur Podiumsdiskussion geladen ist Thomas Vogel, Biobauer in Erlbach-Kirchberg, Moderator ist Johannes Lichdi, MdL, Dresden.

Michael Beleites in der Wikipedia: klick

Über das Buch: „Die Schweiz und Kasachstan stehen für absolut gegen­sätz­liche Agrarstrukturen. In der Schweiz domi­nieren auch heute klein- und mittel­bäu­er­liche Höfe. Das Land ist deswegen nicht rück­ständig. In Kasachstan hingegen herr­schen die aus den sowje­ti­schen Kolchosen und Sowchosen hervor­ge­gan­genen Großbetriebe mit Flächenausstattungen von 5.000 bis 40.000 Hektar vor. Die deut­sche Agrarstruktur liegt unge­fähr in der Mitte zwischen der Schweiz und Kasachstan. Doch dieses Durchschnittsdeutschland exis­tiert nur in der Statistik.

Auf dem Lande gibt es die deut­sche Einheit noch nicht: Im Osten beträgt die durch­schnitt­liche Größe land­wirt­schaft­li­cher Betriebe mehr als das Fünffache von jener im Westen; die Zahl der Beschäftigten je 100 ha land­wirt­schaft­li­cher Nutzfläche liegt in Westdeutschland bei 9,60, in Ostdeutschland bei 2,86. Wegen ihrer Konzentration auf billige Massenprodukte erzielen Großbetriebe subven­ti­ons­be­rei­nigt eine gerin­gere Nettowertschöpfung je Fläche als klei­nere Betriebe.

Somit bringt die ostdeut­sche Landwirtschaft eine deut­lich gerin­gere Wertschöpfung in die länd­li­chen Räume als die west­deut­sche. Was uns als eine «Orientierung am Weltmarkt» verkauft werde, sei nur eine Anpassung an die Getreide produ­zie­renden Steppengebiete Asiens und Amerikas. Die Angleichung der ostdeut­schen Dörfer und Kulturlandschaften an die dortigen Verhältnisse ist weit fort­ge­schritten – und inzwi­schen auch der sepa­raten ostdeut­schen Agrarpolitik nach 1990 anzulasten.

Michael Beleites verknüpft seine scho­nungs­lose Analyse der ostdeut­schen Agrarpolitik vor und nach der 89er Revolution mit der Suche nach Visionen für eine zukunfts­fä­hige Landbewirtschaftung. In dem bäuer­li­chen Erbe Sachsens und Thüringens sieht er eine beson­dere Chance zur schritt­weisen Wiederbelebung sozial und ökolo­gisch verträg­li­cher bäuer­li­cher Strukturen. Die künf­tige Agrarpolitik müsse daran gemessen werden, ob sie diese Chance nutze.“