Verkehrseinschränkungen: alte Schneeberger Straße und Kreuzung Südanbindung

Die Stadtverwaltung Schwarzenberg informiert zu zwei Verkehrseinschränkungen Anfang März:

„Vom 1. bis 12. März 2021 wird in der Altstadt Schwarzenberg die Schneeberger Straße, ca. 70 Meter nach der Einmündung Eibenstocker Straße, für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt (unterhalb „Eiskeller“). Es erfolgt die Medienanbindung für ein neu errichtetes Gebäude im Auftrag des Privateigentümers.

Die Deutsche Telekom führt vom 2. bis 5. März 2021 Restarbeiten zur Verlegung von Telekommunikationsleitungen im Bereich der Kreuzung Südanbindung aus. Dazu muss der Verkehr auf der B 101 in Richtung Aue über die Südanbindung und den Roten Mühlenweg geführt werden. Aus Richtung Aue kann man wie gewohnt in Richtung Stadtteil Sonnenleithe abbiegen.

An der Kreuzung Südanbindung-Roter Mühlenweg-Clara-Zetkin-Straße wird die Vorfahrtsregelung geändert.“

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

(Foto von 2019)

Trifft ein leinenloser Hund auf einen Spaziergänger … was dann?

Langsam wird es Frühling, das schöne Wetter zieht viele raus in die Natur. Wenn Leute mit Hund beim Spazierengehen auf Leute ohne Hund treffen, gibt es immer mal unschöne Szenen, Unverständnis, Missverständnisse. Ich habe dazu vier Fragen an Heiko Münzner gestellt, der Hundetrainer und Inhaber des Hundezentrums Münzner in Breitenbrunn ist.

Ein Hundebesitzer sagt: Wenn ich mit meinem Hund spazieren gehe, zerrt der immer an der Leine. Also lasse ich ihn von der Leine und herumlaufen, der muss sich halt austoben. Richtig oder falsch, Herr Münzner?

Heiko Münzner: Falsch! Jeder Hund kann und muss eigentlich lernen, korrekt an der Leine zu laufen. Letztlich spricht ein zerrender Hund im negativen Sinne für sich. Es zeigt, dass der Hund eben leider das Laufen an lockerer Leine nicht gelernt hat. Meist hat er dann auch viele andere wichtige Dinge nicht gelernt, so zum Beispiel den Rückruf. Das Austoben eines Hundes ist sicherlich wichtig. Aber das kann ich auch durch lange Spaziergänge, Radtouren oder Joggen mit dem Hund erreichen.

Ein Hundebesitzer sagt: Mein Hund ist superlieb, der tut niemandem was, keine Ahnung, warum die Spaziergänger sich aufregen, wenn mein Hund ohne Leine rumläuft und zu denen geht. Wie sehen Sie diese Situation?

Jeder Hundehalter hat die Pflicht, seinen Hund abzurufen und anzuleinen, wenn andere Menschen kommen. Das ist eine Frage der gegenseitigen Rücksichtnahme. Es gibt Menschen, die Angst vor Hunden haben, dies gilt es zu akzeptieren. Wenn jemand wirklich Angst hat, dann hilft ihm die Aussage des Hundehalters, dass der Hund lieb sei, nicht weiter.

Man liest und hört immer wieder, dass Hunde beim Gassigehen ihren Besitzern ausreißen und gesucht werden. Kann das mal passieren oder darf das nicht passieren?

Sicherlich kann man als Hundehalter nicht zu 100 % alle Situationen kontrollieren. Dennoch sollte man seinem Hund den sicheren Rückruf beibringen, bevor man ihn ableint. Damit beugt man unkontrolliertem Ausreißen vor.

Man geht spazieren und ein leinenloser Hund kommt auf einen zu. Der Besitzer ist weiter weg, der Hund hört nicht auf ihn und geht nicht zum Besitzer zurück. Wie reagiert man am besten als Spaziergänger?

Eine äußerst schlechte Situation, die eigentlich nicht passieren darf, aber leider viel zu oft passiert. Das Beste, was man in einer solchen Situation als Spaziergänger machen kann, ist, sich ruhig und passiv zu verhalten. Jegliche Hektik, jede schnelle Bewegung würde zusätzlich Brisanz in die Situation bringen.
Auf unserer Seite www.h-z-m-online.de gibt es viele weitere Informationen. Letztlich gilt ein Leitsatz: Der Hund ist immer das, was sein Besitzer aus ihm macht!

Vielen Dank für Ihre Antworten, Herr Münzner.

Foto: Heiko und Anja Münzner mit Airedale Terrier Glenn und Border Collie Sherlock, Fotografin: Dorothee Sykora

Kein Frühling

Ja, das Wetter ist wie Frühling, sonnig und warm, deutlich über 10 Grad. Die ersten Schmetterlinge hab ich auch schon gesehen, Zitronenfalter im Wald (waren zu weit weg und zu schnell zum Knipsen). Aber bis es richtig losgeht und das frische Grün kommt, dauert es noch eine ganze Weile, was auch besser ist, da es mit Sicherheit noch mal kalt wird …

Veranstaltungsreihe „75 Jahre UNBESETZT“ nochmals verschoben

Letztes Jahr war die Veranstaltungsreihe „75 Jahre UNBESETZT“ für Mai bis Juni geplant und musste wegen Corona abgesagt werden. Für dieses Jahr sieht es nicht besser aus, es kann laut Stadtverwaltung für die kommende Zeit noch nicht sicher geplant werden, sodass die Veranstaltung wiederum ausfallen muss.

„Dazu erfolgten auch Abstimmungen mit den örtlichen Partnern, die immer in die Organisation des Straßenfestes als einen Höhepunkt der Veranstaltungsreihe eingebunden sind. Die verschiedenen Sektoren des Straßenfestes – amerikanischer, russischer, britischer und französischer Sektor sowie das Niemandsland – werden von kreativen Köpfen aus Schwarzenberg geplant und durchgeführt. Seitens der Stadtverwaltung erfolgt die Bündelung der Aktivitäten und Sicherung der Finanzierung.

Mit dem Kulturbeirat und den Partnern wird in den kommenden Wochen besprochen, ob es eine Veranstaltungsreihe ’75 Jahre +2′ oder ‚+3′ oder ’80 Jahre UNBESETZT‘ geben wird.“

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de