Schnee, Schnee, Schnee

Am Sonntag war noch nichts zu sehen, am Montag gab es nach­mit­tags einen Schneewolkenbruch – und der Schnee blieb liegen. Gleich kam es zu einem leichten Chaos bzw. zu Staus auf den Straßen, ich war froh, dass ich zu Fuß unter­wegs war. Auf der B 101 staute sich die Autoschlange von der Ampel beim Ring-Center bis zum Kreisverkehr. Nun, die Schneepflüge werden nicht lange auf sich warten lassen. Einige Autos hatten ganz offen­sicht­lich noch Sommerreifen drauf, bleibt zu hoffen, dass sich die Fahrer zu Winterreifen entschließen …

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Es schneit!

… und wie. In der Nacht hat es schon ange­fangen zu schneien, in höheren Lagen blieb der Schnee auch liegen. In Schwarzenberg aller­dings nicht. Doch heute Nachmittag ist es nun wohl kühl genug, und es kommt eine ganze Menge vom Himmel runter. Schnee also, zum ersten Mal in diesem Dezember und in diesem Herbst-Winter über­haupt (wenn ich mich nicht irre).

Mal sehen, ob der Winter jetzt da ist. Oder ob es ein Intermezzo bleibt …

Türmerweihnacht mit Gerd Schlesinger

Die Stadtbibliothek Schwarzenberg lädt ein zur Türmerweihnacht mit dem Schwarzenberger Türmer Gerd Schlesinger.

… am Donnerstag, den 8. Dezember 2011, 19 Uhr

Eintritt: 3,00 Euro

Stadtbibliothek Schwarzenberg
Schulberg 1
08340 Schwarzenberg
Tel.: 03774 23031

Schwarzenberger Weihnachtsmarkt: Märchenumzug 2011

Am Sonntagvormittag dürfte es so manchen Teilnehmern des Märchenumzugs etwas anders geworden sein: Es regnete nicht nur, sondern es schüt­tete, es goss! Bei solchem Wetter will niemand raus, also hofften alle auf einen kleinen Wetterumschwung bis zum Nachmittag. Und der kam.

14.30 Uhr liefen die Kinder und Erzieherinnen der Schwarzenberger Kindergärten am Bahnhof los, die Bahnhofstraße entlang, den Bahnhofsberg hoch, bis zum Marktplatz. Und es regnete nicht, kein Tröpfchen.

Auf dem Marktplatz erwar­tete Dirk Weißbach von der Schwarzenberger Stadtinformation die Märchenkinder, er stellte die Kindergärten kurz vor und hatte einige Fragen an Kinder und Erzieherinnen: Welches Märchen sie darstellten, welche Figur sie verkö­perten und mehr. Der Märchenumzug war wieder sehr liebe­voll gemacht, mit wunder­schönen Kostümen …

Am Bahnhof ging es los. Vom Kutzscherberg aus konnte man die lange Schlange sehen, mit vielen kleinen Prinzessinnen …

Das Raachermannl war auch dabei.

… und in der Kutsche ließen sich Ritter Georg und Burgfräulein Edelweiß stan­des­gemäß zum Marktplatz fahren.

Jeder Kindergarten hatte ein Märchen als Thema, welches es war, stand auf einem kleinen Plakat. Ganz gut, denn manchmal war das nicht so schnell zu erkennen …

Tierische Begleitung.

Ein Seitenblick zur Kraußpyramide.

Im Anschluss mischten sich das Burgfräulein und der Ritter unters Volk. Inmitten der regen­fest beklei­deten, eher grauen Leute fielen sie natür­lich auf …

Gastgedicht: „Flockenlocken“ von Petra Richter

Zum 2. Advent kommt heute ein neues Gedicht von Petra Richter aus Ostritz. Danke dafür und mal sehen, ob es wirkt …

Flockenlocken

Schnell wie der Blitz,
Schaut man auf einmal dem Advent ins Antlitz.
Ist die Deko auch schnell gewählt,
Gibt es da etwas, was fehlt.

Es sind die schönen weißen Flocken,
Wie kann man sie bloß locken?
Ob es reicht
Wenn man zwei Jahre vergleicht?

War man vor zwölf Monaten im Schneechaos versunken,
Wird man heut vom Sonnenschein betrunken.
Im Dämmerlicht gibt’s noch nen Glühwein dazu,
Das ist der hiesige Advent – juchu.

Letztes Jahr zur selben Zeit war er tabu,
Der unge­füt­terte Schuh.
Niemand derzeit friert,
Wenn er im Frühlingswind darin herumspaziert.

Damals hörte man die Kälte knacken,
Man kam nach Haus mit roten Backen.
Hat die derzeit jemand,
Denkt man, er hat Sonnenbrand.

Doch das ist es nicht, was wir wollen,
Zu Mandelduft und Stollen.
Ach ihr Flöckchen, kommt doch her,
Wir vermissen euch zu sehr.

Auf aller­höchsten Dringlichkeitsstufen,
Werdet ihr hiermit herbeigerufen.
Nichts will ich jemals mehr an euch bemängeln,
Oder euch hier drängeln.

Denn zu guter Letzt,
Sei noch dieses nachgesetzt:
Nichts bringt das unge­dul­digste Warten,
Das Studieren der Wetterkarten.

Die Kristalle kommen leise,
Auf ihre eigne Art und Weise.
Gelassenheit und Toleranz,
Bringt irgend­wann ihren sanften Tanz.

Klug ist heuer und gescheit,
Wer sich annimmt dieser Friedfertigkeit.
Bringen sie einem jeden Augenblicke voller Glanz,
Wenn sie dann schneien in heim­li­cher Brillanz.