Eine Runde auf dem Hammerparkplatz

Auf dem Hammerparkplatz stehen seit Kurzem neue Hinweis- und Infotafeln, an einer ist schon ein Schaden unten an Rahmen und Glas.

SZB – die Buchstaben auf dem Hammerparkplatz sind ein Hingucker. Sie sind zum Hinsetzen gedacht, aber eine Holzbank ist schon mal wärmer … (gleich daneben unter dem Sonnensegel stehen zwei Holzbänke).

„art“ am Hammerparkplatz. Und Kunst im Schlosspark, ab 3. Oktober für alle zugäng­lich (dann ist Eröffnung des neu gestal­teten Schlossparks).

Hammerparkplatz mit neu gestaltetem Randbereich

In den letzten Wochen und Monaten gab es auf dem Hammerparkplatz einiges an Bauarbeiten zu sehen, zum einen wurde der Kirchsteig saniert, zum andern der Randbereich des Parkplatzes umge­baut. Die gekippte Lok wurde über­holt und erhielt einen neuen Anstrich, das Schlossbergtunneltor ein Graffiti und von der Lok bis zum Uferbereich am Schwarzwasser sollten Bänke und Spielgeräte für Kinder ihren Platz finden.

Dieser Aufenthalts- und Spielbereich ist mitt­ler­weile so gut wie fertig und für alle zugäng­lich. Eine Sitzgelegenheit war bereits da und ist noch mal für kurze Zeit weg: drei große, bunte Buchstaben – SZB –, die massiv verschmutzt waren und deshalb zum Hersteller nach Österreich zurück­ge­schickt wurden, wo sie aufbe­reitet werden. Bis spätes­tens 18. September werden sie wieder an Ort und Stelle montiert.

Zum Spielen gibt es unter anderem ein Ritter-und-Drachen-Memory, eine Wasserspirale, ein Kaleidoskop (das aussieht wie ein Fernrohr) und ein Tisch-Kugellabyrinth.

Wenn die Sonne gar zu sehr runter­platzt, kann man sich unter ein Sonnensegel am Ende des Parkplatzes stellen, viel­leicht kommt da auch noch was zum Spielen oder Hinsetzen drunter, bisher ist dort nichts.

Neu ist auch die Ladesäule für E-Fahrzeuge und die umfas­sende Infotafel für Besucher am Fußweg bei der Talstation des Schrägaufzugs.

Was viel­leicht dem ein oder anderen ins Auge fällt beim neu gestal­teten Randbereich: Er ist ziem­lich grau, da fast komplett zuge­pflas­tert. Vorher war am Uferbereich des Parkplatzes Rasen gewesen. Kein schöner, teils mit ausge­dehnten Kiesstellen, aber: Das Grün ist komplett weg. An der Parkplatzseite, wo die gekippte Lok steht, wurde zwar auch viel zuge­pflas­tert, doch es gibt noch Rasenstücke. Vielleicht werden ja an der Uferseite noch Bäume gepflanzt, wünschens­wert wäre es. Für den Schatten und für eine Auflockerung des grauen Stein-Ensembles.

Aber, um das ganz klar zu sagen: Natürlich gewinnt der Hammerparkplatz durch die Umgestaltung. Man kann sich ans Wasser oder bei der Lok hinsetzen und die tolle Sicht auf Schloss und Kirche genießen, Kinder können spielen, man kann sich dort einfach mal nett aufhalten. Von daher: eine gute Sache!

(Info zu den SZB-Sitzbuchstaben: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de)