Stadt und Land

Ein Vorteil einer Kleinstadt: Man muss nie weit laufen, wenn man von den Häusern weg ins Grüne will.

P1040912

Den Galgenberg hoch

P1040913

P1040916

Alibi-Wolke

P1040922

Heinrichweg, Blick zum Wohngebiet Heide

P1040923

Baumannsgraben

P1040926

Stadt und Land, Neubauten und Feldarbeit

P1040928

Grünfläche am Ärztehaus Heide, ehemals Groß-Gut

P1040929

P1040837

Kein Moos, sondern?

Galgenberg, Bockauer Weg, Heinrichweg. Und ein Sonnenuntergang

In der Überschrift steht schon mal wieder alles drin, bloß der Baumannsgraben fehlt, davon gibt’s auch Fotos.

P1040214

Galgenberg also

P1040216

P1040217

P1040219

P1040220

P1040225

Bockauer Weg

P1040228

P1040229

P1040234

P1040235

P1040236

P1040246

P1040248

Heinrichweg bzw. Kuhstallweg – mit neugie­rigen Kühen

P1040250

Kann man ja verstehen, dass sie gucken, sie haben sicher wenig Abwechslung …

P1040252

P1040267

P1040269

Baumannsgraben

P1040278

Von BaumannsGRABEN kann auch nicht mehr die Rede sein, das ist mitt­ler­weile ein stink­nor­maler Weg, bei dem man wahr­schein­lich aufpassen muss, dass er nicht irgend­wann ganz kahl, ohne Bäume und Sträucher, daliegt, so wie er rechts und links von den Feldern bedrängt wird …

Bienen retten in Schwarzenberg: 4 Fragen an den Stadtförster

Bienen gibt es schon ewig auf der Erde, seit mehr als 100 Millionen Jahren! Wichtig  sind sie nicht in erster Linie wegen des Honigs, sondern weil sie Nutz- wie Wildpflanzen bestäuben. In letzter Zeit ist öfter zu lesen, dass die Bienen bedroht sind. Warum ist das so und was können wir für die Bienen tun?

Dazu habe ich dem Forstrevierleiter bzw. Stadtförster der Stadt Schwarzenberg, Christian Arnold, vier Fragen gestellt.

Warum sind Bienen so wichtig?

Bienen erbringen eine nicht tech­nisch oder manuell reali­sier­bare Bestäubungsleistung und sichern dadurch Ernteerträge und damit Nahrungsgrundlage, aber auch Reproduktion von (Wild-)Pflanzen und damit Arterhaltung. Außerdem stellen zumin­dest einige Arten wich­tige Glieder der Nahrungskette dar und sichern durch ihre Existenz das Überleben der auf sie spezia­li­sierten Prädatoren.

Warum geht es den Bienen schlecht?

Zum einen wirkt die leider in großem Umfang einge­setzte Agrochemie, also die diversen Spritzmittel, negativ auf die Organismen, nicht mal unbe­dingt durch direkte Vergiftung durch Insektizide, aber durch die „Nebenwirkungen“ anderer Wirkstoffe. Besonders gefähr­lich sind große Rapsschläge, welche schon aufgrund der Blütenfarbe die Bienen anlo­cken, sodass diese dafür andere „klei­nere“ Nahrungsquellen igno­rieren: So gibt es Rapssorten, vor allem Hybridsorten, deren Pollen als Bienennahrung nicht verträg­lich ist, und bei der leider häufig tags­über prak­ti­zierten Blütenspritzung sind die Insekten auf Nahrungssuche direkt den Wirkstoffen in der Spritzbrühe ausgesetzt.

Zum anderen folgt einem Ernährungshoch im Spätfrühling und Frühsommer ein tiefes Hungerloch, wo nicht mehr genü­gend Nahrung (Nektar, Pollen, etc.) zur Verfügung steht. Dies betrifft, so verrückt das klingt, jedoch eher den länd­li­chen Raum.
Das „Stadtimkern“ ist vor allem deshalb in den letzten Jahren in Mode gekommen, weil dort auf Balkonen, in Kübeln und Rabatten immer Blühpflanzen stehen, die als Wechselbepflanzung mehr­fach im Jahr getauscht werden.

IMG_1843

Was macht Schwarzenberg für die Bienen?

In den öffent­li­chen Grünanlagen werden keinerlei Spritzmittel mehr eingesetzt!

Wichtiger ist jedoch das Sichern eines Nahrungsangebotes die ganze Saison über durch gezieltes Etablieren entspre­chender Bienenfutterpflanzen, also verschie­dener Blühpflanzen und Nährgehölze.

Konkrete Projekte dafür sind:

  • Anlage eines gestuften Waldrandes mit vielen verschie­denen Straucharten bei einer Erstaufforstung 2012 Nähe Weiße Frau an Straße Richtung Jägerhaus
  • Aussaat der Blühmischung „Veitshöchheimer Bienenweide“ auf der Leitungstrasse Vorderhenneberg 2012
  • Anlage Wildrosenhecke an Fußweg in Erla 2013
  • Anlage eines Waldrandes mit vielen verschie­denen Straucharten bei Wiederaufforstung 2013 am Galgenberg
  • nach Umgestaltung des Bräuerteiches ansäen einer Dauerblühmischung an der Längsseite zum Kratzbeersteig hin
  • verschie­dene Baum- und Strauchpflanzungen geeig­neter Arten – neben nektar­rei­chen Blüten vor allem die sehr wich­tige Sommertracht der Linden

Neue Projekte:

  • nach bereits erfolgter Strauchpflanzung Ansaat der Blühmischung „Veitshöchheimer Bienenweide“ auf dem Gelände der ehema­ligen Kläranlage Hofgarten
  • Anlage eines gestuften Waldrandes mit vielen verschie­denen Straucharten bei Erstaufforstung am Lehnberg zum „Tag des Waldes“ am 21. März 2016
  • weitere Baum- und Strauchpflanzung

Was kann jeder Schwarzenberger für die Bienen machen?

Jeder kann in seinem Garten ein Fleckchen Erde – es reichen wirk­lich wenige Quadratmeter – zur Etablierung einer ganz­jäh­rigen Blühmischung zur Verfügung stellen.

Auch kann man problemlos Unterschlupfe und Überwinterungsmöglichkeiten schaffen, Stichwort Insektenhotel, nur nicht unbe­dingt die billigen Discountermodelle.

Das belebt den Garten, man hat was zum Beobachten und die Blühmischung ist auch ein echtes Gestaltungselement. Wer mehr Platz zur Verfügung hat, sollte geeig­nete Nährgehölze pflanzen. Dabei denken viele zuerst an Vögel (Stichwort Vogelschutzhecke), man kann dies aber auch gezielt für Insekten anlegen. Auch diese Gehölze können gut als Gestaltungselemente dienen.

Das Wichtigste ist der Verzicht auf Spritzmittel im privaten Bereich. Es gibt dazu folgenden bösen Spruch: „Der Kleingärtner verwendet stets das falsche Mittel in der falschen Dosierung zum falschen Zeitpunkt gegen den falschen Schädling.“ Durch Unwissenheit wird letzt­end­lich mehr ökolo­gi­scher Schaden ange­richtet als wirk­lich Nutzen erzielt.

IMG_4403

Anmerkung: Mit „Bienen“ sind hier nicht nur die Honigbienen gemeint, sondern sie stehen als Sammelbegriff für alle Bienenarten (Wildbienen, Hummel etc.) und für weitere betrof­fene Hautflügler. Von Blühmischungen profi­tieren auch die Schmetterlinge, die eben­falls stark bedroht sind aufgrund des Rückgangs an Nahrungsangebot.

  • Bienenfreundliche Pflanzen für Balkon und Garten: www.bmel.de (Pflanzenlexikon, eine Übersicht, sehr infor­mativ! PDF-Datei)
  • Wie Waldbesitzer der Honigbiene helfen können: www.waldwissen.net
  • Bienenpatenschaften: www.mellifera.de
  • Greenpeace-Kampagne „Rettet die Bienen“: www.greenpeace.de
  • „Das große  Bienenvölkersterben – was haben Pestizide damit zu tun?“ www.bund.net
  • „Honig vom Balkon“, Gut gemacht statt gut gemeint“, „Reiche Ernte“: www.nabu.de

DSC01871

IMG_3991

IMG_1725

IMG_5328

Schneeglöckchen und frische Baumstümpfe

Wenn der Winter kein rich­tiger Winter ist, werden in der Stadt Bäume gefällt, viele Bäume. Das ist auch aktuell wieder zu beob­achten. Überall frische Baumstümpfe, oft ist es nicht nach­voll­ziehbar, warum die Bäume gefällt wurden.

Wenigstens blühen die Schneeglöckchen …

P1020710

P1020711

Birke am Galgenberg

P1020717

Bäume gefällt am Oelpfannerweg, gegen­über der Feuerwehr Heide

P1020718

Kirschbaum gefällt am Fußweg Am Lindengarten (und das war ein schöner Baum, schade drum)

Regen, Wind und viel Wasser in den Flüssen

Das Wetter dieser Tage ist eine Mischung aus Herbst und Frühling, aber Winter? Mal sehen, ob der noch mal vorbeischaut.

P1020530

Zwei Regenschirme auf dem Gelände von ehemals Fliesen-Unger – sind die jemandem weggeflogen?

P1020554

Gartenstraße mit Blick auf das ehema­lige Bahnhofsgebäude

P1020555

Viel Wasser im Schwarzwasser, hier Bahnhofsberg

P1020557

Der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz steht noch immer.

P1020562

P1020563

Stichtag ist der 2. Februar, Mariä Lichtmess, am 3. Februar kommt der Baum dann weg.

P1020566

Rösselberg

P1020567

Schwarzwasser bei der Herrenmühle

P1020569

P1020604

Galgenberg, stür­misch. Eigentlich gutes Wetter zum Drachensteigen

P1020613

Noch lange kein Grün in Sicht, aber diese Komposition aus nackten Ästen und Zweigen ist auch faszinierend.

P1020614