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Große Schwarzenberger Bergparade 2024
Am gestrigen Samstag, den 14. Dezember 2024, war die Große Schwarzenberger Bergparade. 17 Uhr marschierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Busbahnhof los: 412 Trachtenträger aus 21 Bergknappschaften und Bergbrüderschaften sowie vier Bergkapellen mit 170 Bergmusikern.
Vom Bahnhof bis hoch in die Altstadt standen dicht auf dicht Leute, die das sehen und hören wollten. Rund eine Stunde dauerte das Programm. Und heute ist schon wieder der letzte Tag des Weihnachtsmarkts.
Eine Bilanz: Schwarzenberger Weihnachtsmarkt 2022 in Zahlen
Vom 2. bis 11. Dezember 2022 hat der Weihnachtsmarkt viele, viele Besucherinnen und Besucher aus Schwarzenberg sowie aus der Nähe und Ferne angelockt. Er war eigentlich immer gut besucht, zum Abend hin waren es eher mehr Gäste, natürlich auch an den Wochenenden, speziell beim Märchenumzug am 4. Dezember und zur Bergparade am 10. Dezember.
Die Stadtverwaltung Schwarzenberg nennt ein paar Zahlen:
- 338 Habitträger, 177 Bergmusiker, 21 Vereine wirkten an der Großen Schwarzenberger Bergparade mit
- 133 Kinder aus 10 Schwarzenberger Kindertagesstätten gestalteten 12 Märchen zum Märchenumzug
- 22 Musik- und Künstlergruppen sorgten für ein abwechslungsreiches Rahmen- und Kulturprogramm
- 1.302 Besucherinnen und Besucher zählte das Schlossmuseum Perla Castrum während des Weihnachtsmarktes
- 2.000 Erwachsene und 400 Kinder besuchten die Modellbahnausstellung des SMEC e. V. am Unteren Markt
- 70 Marktstände mit Volkskunst, Weihnachtsdekoration, Textilien, Accessoires, Essen und Trinken und mehr waren in der Altstadt zu finden
-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de
-> Schwarzenberg-Blog-Foto vom 9. Dezember 2022: Weihnachtsmarkt von oben
Schwarzenberger Bergparade 2022
Heute war also Bergparade in Schwarzenberg, 17 Uhr gings für viele Knappschaften und ein paar Bergmusikkapellen beim Busbahnhof los, die Bahnhofstraße hinauf. Auf dem und um den Markt herum wars wie gewohnt komplett überfüllt, am ehesten sah man etwas, wenn man selbst an der Bergparade teilnahm, auf der Bühne stand oder einen Fensterplatz in einem Haus am Markt hatte. Weiter weg waren die Redner auf der Bühne nicht besonders gut zu verstehen, trotz Lautsprechern. Während des Bergzeremoniells schneite es, das war so richtig malerisch. Und es war schön, diese Musik wieder live zu hören, darunter das Steigerlied …
Schwarzenberger Bergaufzug 2018: vier Bilder und eine Meinung
Gestern ab 17 Uhr war also wieder der Bergaufzug vom Bahnhof über den Bahnhofsberg auf den Markt, viele sehen das als Höhepunkt des Weihnachtsmarkts. Und viele gehen seit Jahren nicht mehr hin, weil beim Bergzeremoniell auf dem Markt der Platz einfach nicht reicht für all die Menschen.
Ich hab mir das dieses Jahr wieder angeschaut, erst an der Strecke und dann auf dem Marktplatz, wo ich sozusagen mittendrin statt nur dabei war. Kein exklusiver Platz am Fenster oder Balkon im Ratskeller oder in einem der umliegenden Häuser, sondern inmitten all der Menschen, in der Nähe des Weihnachtsbaums. Von den Bergleuten und der Bühne konnte man von dort nichts sehen, wenn man nicht relativ groß war. Aber immerhin hörte man ja alles.
Man kann sich die Bergleute und Kapellen natürlich am Weg anschauen, aber da sind sie relativ schnell vorbei. Und in der Dunkelheit lassen sie sich nicht besonders gut fotografieren, es sei denn, man blitzt, was das Zeug hält. Ich finde es ziemlich unangenehm, wenn mir jemand direkt ins Gesicht blitzt, deswegen mache ich das auch bei anderen Leuten nicht. Einer, der am Bergaufzug teilgenommen hat, meinte danach zu mir, er hätte am Weg fast nichts gesehen, weil ständig Handys blitzten. Im Prinzip hat man nirgendwo die Möglichkeit, in Ruhe ein Foto zu machen. Am Weg nicht, weil es zu dunkel ist und zu schnell geht. Auf dem Markt nicht, weil dann überall Menschen sind und die Bergleute in der Menge quasi untergehen. In Annaberg zum Beispiel geht das besser, weil der Bergaufzug am frühen Nachmittag stattfindet, bei Tageslicht braucht man keinen Blitz. Gut für die Zuschauer, gut für die Bergleute.
Schön war der Bergaufzug dennoch, sonst wäre er ja nicht so ein Besuchermagnet. Ich frage mich aber immer mal, ob das nicht vielleicht anders ginge, ob es keine andere Möglichkeit für den Bergaufzug gäbe, eine andere Strecke, ein anderes Ziel, damit mehr Leute etwas davon haben …










