Otter, Pony, Muntjak und Co.

Letzte Woche im Zoo der Minis in Aue: Der Emunachwuchs ist jetzt weg, Emuvater Curly wieder allein zu Haus. Der kleine Muntjak fetzt über die Wiese, dass es eine Lust ist. Kuh- und Eselnachwuchs sind auch ganz entzückend.

www.zooderminis.de

Alle Artikel zum Zoo der Minis im Schwarzenberg-Blog: Klick.

Herr Zwerg-Cochin

Zwergotter

Miniponyfohlen

Klein-Muntjak, geboren am 28. Juni

Dahomekälbchen, geboren am 27. Juli

Miniesel, geboren am 20. Juli

Schmuckschildkröte

Zwergmungo / Zwergmanguste

Regenbogenmesse am 2. September in Eibenstock

Am Sonntag, den 2. September 2012, findet wieder die Regenbogenmesse von bio-erzge­birge statt. Diesmal nicht in der Turnhalle am Hofgarten, sondern im Kunsthaus Eibenstock.

Was es zu sehen und zu erleben gibt:

  • über 40 Informationsstände mit Angeboten für Gesundheit, Ernährung, Entspannung, Wohnen und Kunst
  • Vorträge und Workshops
  • Bühnenprogramm und Musik
  • Naturmarkt im Innenhof des Kunsthauses
  • Gesundes und Leckeres aus der Vollwertküche
  • 14 und 16 Uhr geführte Besichtigung des Kräutergartens „Wurzelrudis Kräuterwelt“
  • Kinderbastelei und Filzen
  • Brieftaubenstart um 17.00 Uhr
  • 17.15 Uhr Verlosung von Seminaren, Massagen und Präsenten

Wann: Sonntag, 2. September 2012, 10 bis 18 Uhr
Wo: Kunsthaus Eibenstock, Ludwig-Jahn-Str. 12, 08309 Eibenstock (den Hinweisschildern Richtung Badegärten folgen, das Kunsthaus ist gegen­über vom Sportplatz)
Eintritt: 3 Euro, Kinder bis 16 Jahren frei

Alle Informationen: www.bio-erzgebirge.de

Zu Besuch bei Karl May: Villa Shatterhand und Villa Bärenfett in Radebeul

Man muss kein großer Karl-May-Fan sein, um Winnetou, Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und wie sie alle heißen zu kennen, an den Büchern und den Filmen kommt man einfach nicht vorbei, zumin­dest war das sehr lange so, viel­leicht ändert es sich zu Zeiten von Facebook, Twitter und Co., lesen Jungs und Mädchen jetzt noch Mays Geschichten aus dem Wilden Westen und dem Orient?

Noch gilt Karl May jeden­falls als einer der meist­ge­le­senen deut­schen Schriftsteller, und das ist eine große Sache für einen Menschen, dem Berühmtheit und Reichtum wirk­lich nicht in die Wiege gelegt wurden. Eine Menge über Leben und Werk Karl Mays erfährt man zum Beispiel im Hörbuch „Karl May – Vom Hochstapler zum Bestsellerautor“. Und natür­lich gibt es jede Menge Biografien in Buchform. Nicht gerade hilf­reich ist dagegen ein Besuch im Karl-May-Museum in Radebeul, wie ich im Juni fest­stellen musste. Karl May hat die letzten fünf­zehn Jahre seines Lebens in einer schönen Villa in Radebeul gelebt, die er „Villa Shatterhand“ nannte.

Zu sehen gibt es dort ein paar Zimmer hinter Glas, aha, so hatte Herr May sich also einge­richtet, außerdem die berühmten Gewehre: Bärentöter, Silberbüchse und Henrystutzen, dazu ein paar weitere Gegenstände hinter Glas und Texte in Rahmen, ein System konnte ich nicht erkennen. Wenn man hofft, den Menschen und Schriftsteller Karl May durch einen Besuch der Villa Shatterhand kennen­zu­lernen oder besser zu verstehen, wird man enttäuscht, es gibt nur Fragmente.

Die Villa Bärenfett mit der Indianerausstellung hat sich glaube ich seit ich vor zwanzig Jahren das letzte Mal dort war nicht verän­dert. Die Ausstellung mit den Indianerszenen ist zwar durchaus sehens­wert, aber doch etwas lang­weilig, Museum heute kann so viel packender und span­nender sein. Es muss sich also was tun im Karl-May-Land, und Pläne gibt es auch, ein neues Besucherzentrum soll gebaut werden, direkt an der Hauptstraße, der Meißner Straße, die Ausstellungen sollen über­ar­beitet werden.

Aber dazu muss wohl erst mal eine statt­liche Summe zusam­men­kommen, weswegen der Eintritt in die beiden Villen nicht gerade günstig ist, eine Familie 18 Euro – wie ich gehört habe, hat das schon so manche Besucher abge­schreckt. Das Beste bei unserem Museumsbesuch war das Tipi neben der Villa Bärenfett, in dem ein „echter“ Indianer sehr nett und anschau­lich aus dem Leben der Indianer erzählte, Waffen zeigte und uns dann auch mal Bogenschießen ließ. Der Bogen war groß und schwer und nicht leicht zu hand­haben, das kann ich versichern.

Wer das Karl-May-Museum auf seinem Weg in die Zukunft unter­stützen will, schaue sich also die Museen an, wie sie jetzt sind, oder er werde „Blutsbruder“, das geht ganz einfach und ohne Blut – indem man Geld (!) spendet: zum Blutsbruder werden.

Die Pläne bzw. die „Zukunftsvision“ des Museums kann man hier nach­lesen: www.karl-may-museum.de

Karakale? Bald im Zoo der Minis!

Ich war wieder mal im Zoo der Minis – schließ­lich habe ich eine Jahreskarte, die ich nutzen muss. ;) Was gibt es Neues? Zwei der Minipferde haben Fohlen (im April bzw. Mai geboren), die neun Minischweine sind alle weg (hoffent­lich nicht im Kochtopf gelandet), die zwei Emukinder (im März geschlüpft) schon ganz schön groß, den Ziegen war nicht nach mensch­li­cher Gesellschaft, die Schafe waren da etwas entge­gen­kom­mender, sahen aber wie die Alpakas ziem­lich gerupft bzw. geschoren aus, von den einst vier Zwergottern sind scheinbar nur zwei übrig (seufz) – und in einem Käfig, der noch gebaut wird, stand jetzt ein Schild, auf dem „Hier entsteht eine Anlage für Karakale“ zu lesen war.

Karakale, alles klar. Oder? Ich wette, mancher liest da erst mal „Krokodile“, aber die klet­tern bekannt­lich eher nicht und brau­chen Wasser, die neue Anlage jedoch hat Kletterbäume und kein Wasser. Mal nach­ge­schaut und schon ist man schlauer: Ein Karakal ist eine mittel­große Katze, die dem Luchs ähnlich sieht, sie lebt in Afrika und Asien. Bald also im Zoo der Minis!

www.zooderminis.de

Die Mungos sind nicht so nied­lich wie Erdmännchen (finde ich) – aber genauso span­nend zu beobachten.

Karakal, bald.

Babyzwergpony

Emu junior

Ziegenliebe

Stadtfest Aue 2012: Fotos

Wohnte ich in Aue, würde ich wohl an allen drei Stadtfesttagen kurz durch die Straßen bummeln, und ich würde eher am Samstag- und Sonntagvormittag bzw. Freitagabend gehen. Aber ich wohne nicht in Aue und war am Samstagnachmittag dort. Zusammen mit vielen, vielen Leuten. Menschenmassen also. Und inmitten der Frauen, Männer, Kinder: Leute mit Fahrrädern, in Ritterrüstungen, in Plüschanzügen (die verteilten Süßes an die Kinder) oder zur Abwechslung halb­nackt – ein Pärchen mit Avatar-Körperbemalung. Oha!

Im Prinzip war alles wie immer: Bühne und Buden auf dem Marktplatz, Mittelalterbühne und -stände am Rathaus, auf dem Festplatz Rummel und am Carolateich Vereine, Bühne und Fahrgeschäfte für Kinder. Viel zu sehen und viele Gelegenheiten, um Geld loszu­werden … Was auf den Bühnen los war, habe ich nicht weiter mitbe­kommen, ich fand das Gewimmel, die Leute und was sie so anstellten, span­nender – die kleinen Jungs, die beim Autoscooter immer den anderen rein­fahren, die Frau, die am Schießstand alles trifft, das Pärchen, das eine große Tüte unglaub­lich fettiger Quarkkrapfen kauft, die Frau, die als Erste zur heißen Mittelaltermusik tanzt … Das ist doch die beste Unterhaltung – und kostet nichts. :)

„La Marotte“ auf der Bühne beim Rathaus

… diese Musik bringt auch Ritter und Plüschtiere zum Tanzen. :)

Mittelalterstraße mit Handwerkern und Verkaufsständen

Trödelmarkt

Rummel

Vereine, Bühne und Fahrgeschäfte am Carolateich