Sachsens Lehrerinnen und Lehrer streiken am 7. September

Die Schule hat wieder ange­fangen, und schon streiken die Lehrer. Oder streiken sie in der ersten Woche, weil da sowieso nicht so viel gemacht wird? Warum die Lehrerinnen und Lehrer streiken und am Freitag, den 7. September 2012, in Sachsen – und auch in Schwarzenberg – an manchen (allen?) Schulen der Unterricht ausfällt, kann man beispiels­weise hier nach­lesen: GEW Sachsen. Dann sitzen die Schülerinnen und Schüler also wenn sie Glück haben zu Hause und wenn sie Pech haben in der Schule, unter „Notfallaufsicht“.

Die Forderungen der Lehrerinnen und Lehrer klingen für mich vernünftig. Sie kriti­sieren, dass Lehrkräfte fehlen, dass der Lehrernachwuchs Sachsen verlässt bzw. wegge­schickt wird, dass die Qualität des Unterrichts nicht gehalten werden kann, wenn sich an der Situation für die Lehrer nichts verändert.

Tatsache ist, dass die Klassen häufig viel zu groß sind und die Obergrenze von 28 Schülern pro Klasse voll ausge­reizt wird. Kein Wunder, dass so manches Schulkind in der Masse unter­geht und manche Lehrer mehr Stress als Spaß an ihrem Job haben. Das bestä­tigt doch wieder mal alle Vorurteile, die man gegen­über den (Landes-)Politikern so hat: Sie inves­tieren sonstwo, aber nicht genug in die Kinder, die Bildung, die Zukunft.

Am Samstag ist Schulanfang

Am Samstag, den 1. September 2012, ist Schulanfang für die Mädchen und Jungen in Sachsen. Also nicht wundern, wenn an dem Tag auch in Schwarzenberg viele Gruppen in Festtagskleidung unter­wegs sind. ;-)


Das Foto hab ich im Biomarkt Schwarzenberg gemacht, dort gibts hübsche Zuckertüten für Geschwister, oder von Oma, Opa und Co. für den Schulanfänger. Also die kleine Variante.

Saurierpark Kleinwelka

Vor ein paar Wochen war ich im Saurierpark Kleinwelka. Der Ausflug lohnt sich für Familien mit Kindern, also richtig Kindern, Jugendliche gehen viel­leicht grad mal so mit. Die Saurier hat man ja alle längst in Bewegung und in Farbe im Kino oder TV gesehen, da ist man schon ausrei­chend versorgt (und anspruchsvoll).

Im Saurierpark gibt es die Dinos richtig groß und zum Anfassen, das hat was. Die Modelle wirken mehr oder weniger „echt“, und wenn es bloß sie gäbe, wäre es doch ein biss­chen lang­weilig. Aber für Kinder gibt es einiges zu entde­cken, vor allem: schöne Spielplätze – ein großer Sandbuddelplatz (im Sand sind Dinozähne versteckt), die Wasserspielanlage, ein Kletterparcours, die Riesenrutsche, das lärmige Space-Shuttle, in dem man zum Mittelpunkt der Erde reist, eine richtig tolle Holzkletteranlage (riesig und sehr gut gesi­chert, schont Elternnerven) usw. Einen Platz gibts auch, wo man sich etwas zu essen kaufen kann, und über den Tischen ist eine Art Sonnenschutzsegel, man muss also nicht in der prallen Sonne sitzen, wenn man das nicht will.

2013 wird es eine neue Attraktion geben, die Saurierparkleute halten sich dazu noch bedeckt, auch auf ihrer Website. An einer Stelle im Park gibt es jeden­falls einen Zaun, an dem Plakate hängen, die neugierig machen sollen, und dahinter ertönen regel­mäßig Sauriergeräusche – Brüllen, Quieken und dergleichen.

Sehr ange­nehm ist, dass der Park nicht in eine Stadt gequetscht ist, sondern sich ausdehnen konnte und kann. Es gibt viele Bäume, die Schatten spenden, es ist also auf jeden Fall ein netter Spaziergang. Man kann dort prima einen ganzen Tag verbringen, ein guter Tipp für Familien. Die Eintrittspreise fand ich auch okay, eine Familie mit bis zu drei Kindern (bis 14 Jahren) kommt für 25 Euro rein. Nett ist, dass sich die Familienkarte bereits ab einem Kind lohnt (25 statt 27 Euro).

www.saurierpark.de

(Von Dresden nach Kleinwelka fährt man eine Stunde – von Schwarzenberg über Dresden nach Kleinwelka also etwa zwei Stunden und fünf­zehn Minuten.)

Dieser Saurier empfängt einen draußen auf der Straße zum Park. Der Saurierpark liegt ziem­lich in der Pampa, aber wenn man diesen Dino entdeckt, hat man es geschafft.

Schöne Fotomotive gibt es natür­lich in Massen. Welche Dinos es sind, steht auf Anzeigetafeln wie die eine unten, und da wird dann gleich alles Mögliche erklärt. Ich bin altmo­disch und finde eine Tafel bei jedem Tier besser. Wie im Zoo.

Ja, die Viecher sind (bzw. waren) groß – der Minischuh auf dem Riesendinofuß ist meiner.

Der darf nicht fehlen: der Liebling aller Kinder, Tyrannosaurus rex.

Bunt baden in Aue

Die Auer müssen noch warten, bis sie nach ziem­lich langer Bauzeit (seit 11. Juli 2011) wieder in ihrer Schwimmhalle baden können, aber es wird wohl so langsam, auch außen. Und bunt wird es! Nicht zu über­sehen, gleich, aus welcher Richtung man kommt. Auf der Schwimmhalle-Website steht, dass die Schwimmhalle voraus­sicht­lich bis Oktober 2012 geschlossen ist. Solange kann man sich ja Fotos anschauen und über die Geschichte der Schwimmhalle lesen, hier:

www.schwimmhalleaue.de