Noch mal Chemnitz im Advent

Der Weihnachtsmarkt in Chemnitz geht bis zum 23. Dezember, er ist täglich 10 bis 21 Uhr geöffnet. Über 200 Stände gibt es laut Website der Stadt. Auf jeden Fall sind es ziem­lich viele, wirk­lich nicht zu verglei­chen mit Schwarzenberg.

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Weihnachtsmarkt, Mini-Riesenrad (das sich extrem schnell drehte)

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Zwickauer Straße

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Bushaltestelle an der Zwickauer Straße

Ausstellung Hans Brockhage in Chemnitz

Bis zum 14. Februar 2016 wird in der Neuen Sächsischen Galerie in Chemnitz eine Ausstellung mit und zu Werken von Hans Brockhage gezeigt, eine Retrospektive. Eröffnung war am 8. Dezember 2015.

Die Ausstellung ist ziem­lich viel­seitig, von freien Holzskulpturen über Skizzen bis hin zu Gebrauchsgegenständen wie eine Gießkanne, auch ein Schachspiel ist zu sehen. Eine Einladung, sich mit Hans Brockhage und seinem Werk ausein­an­der­zu­setzen, in offenen Räumen, in denen die einzelnen ausge­stellten Stücke groß­zügig verteilt sind.

  • Neue Sächsische Galerie im TIETZ, 1. OG, Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz
  • geöffnet täglich außer mitt­wochs, jeweils 11 bis 17 Uhr, diens­tags bis 19 Uhr
  • Eintritt: 3 Euro (bis 18 Jahre frei)

www.neue-saechsische-galerie.de

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Hans Brockhages Schaukelwagen

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„Ein Stück Holz, das ist vor allem eine Idee, die einen erfasst.“

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Neue Sächsische Galerie Chemnitz

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Das Tietz

Ausstellung mit Bildern von Rosa Loy und Neo Rauch in Zwickau

Neo Rauch in Zwickau? Ja – und die Gelegenheit sollte man nutzen! In zwei Räumen und einem Flur werden um die 25 Bilder präsen­tiert: Arbeiten von Rosa Loy und Neo Rauch, Werke aus der eigenen Sammlung des Künstlerehepaars.

Die Ausstellung „Perlmutt“ ist noch bis Freitag, den 4. Dezember 2015, zu sehen, orga­ni­siert hat sie der Zwickauer Kunstverein Freunde Aktueller Kunst.

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr (Sonderöffnungszeiten am Wochenende siehe Website des Kunstvereins: www.freunde-aktueller-kunst.de), Eintritt 3 Euro, Hölderlinstraße 4 in Zwickau

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Halloweenwanderung statt Halloweenparty

Eigentlich veran­staltet der kult(o)ur-Betrieb jedes Jahr im Schloss Schwarzenberg für Kinder eine zünf­tige Halloweenparty. Dieses Jahr musste sie ausfallen, da im Schlosshof gebaut wird. Stattdessen boten die kult(o)ur-Betrieb-Leute zwei Halloweenwanderungen an, eine in Schwarzenberg und eine am Freitag in Beierfeld. Treffpunkt für letz­tere war der Penny-Markt-Parkplatz, 18 Uhr.

Als die Gruppe Richtung Wald hoch­lief, dämmerte es, im Wald um den Spiegelwaldturm war es bald stock­duster. Die perfekte Atmosphäre für eine Halloweenwanderung. Die ca. 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeg­neten mehreren selt­samen Gestalten: zuerst dem Waldhüter Wald-Hari (oder Wald-Harry?), dann einer Weißen Frau, Luise, die einst den Müllerssohn nicht heiraten wollte (weil er arm war) und dafür in ein Gespenst mit Hexennase verzau­bert wurde, gefolgt vom Prinzen in Wolfsgestalt, der einer alten Frau nicht geholfen hatte. Die Kinder sollten nun die Hexe Walpurga suchen, damit sie Luise und den Wolf zurückverwandelte.

Den Weg kannten jedoch nur die Kobolde Schnick und Schnack. Schnack hatte ein buntes Lichtschwert, mit dem er bevor die Gruppe in seine Nähe kam, auf dem benach­barten Feld herum­schwenkte wie ein Jediritter, der Thai-Chi übt. Die beiden Kobolde zierten sich eine Weile, führten die Gruppe dann aber doch zur Hexe Walpurga, die ziem­lich grün im Gesicht war und endlich eine Verwandlungssuppe braute, die sie Luise und dem Wolf einflößte – die daraufhin ihre lange Nase bzw. das Wolfsfell verloren …

War eine schöne Wanderung, immer am düsteren Waldrand entlang, aber direkt Angst schienen die Kinder nicht zu haben, beim kult(o)ur-Betrieb sind eben sogar die Geister und die Hexen nett. Das Frauenbild könnte noch ein biss­chen aktua­li­siert werden – „ich heirate jeden“ wollen wir auch nicht von einer entzau­berten Weißen Frau hören. ;)

Das war in diesem Jahr die letzte Abenteuerwanderung, weiter geht es 2016 im Februar. Am besten schon mal vormerken.

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Aussicht vom Treffpunkt Penny-Markt-Parkplatz in Beierfeld

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Am Waldrand wartete Wald-Hari (Wald-Harry?).

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Kaum zu erkennen, aber hier wurden gerade Knicklichter ausge­teilt, die ums Handgelenk getragen werden sollten, damit niemand verlorenging.

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Ein Geist! Und zwar Luise mit der Hexennase

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Hier sieht man die Nase besser …

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Wald-Hari, der Wolf und Luise

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Schnick und Schnack die zwei Kobolde

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Hexe Walpurga

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Walpurga flößt dem Wolf die Verwandlungssuppe ein.

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Keine auffäl­lige Nase, dafür grünes Gesicht und Skeletthände: noch mal Hexe Walpurga

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Luise und der Prinz sind zurück­ver­wan­delt bzw. entzaubert.

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Darauf eine Bratwurst, was zu trinken und eine Kerze!