Fichtelberg-Wetterwarte erhalten!

Schon seit 100 Jahren, seit dem 1. Januar 1916, gibt es die Wetterwarte auf dem Fichtelberg, für die Wetter- und Klimaforschung ist sie von großer Bedeutung. Bis 2014 war sie eine von zwölf Klimareferenzstationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Ab 2019 will der Deutsche Wetterdienst auf dem Fichtelberg kein Fachpersonal mehr einsetzen und die Wetterdaten nur noch auto­ma­ti­siert regis­trieren und übermitteln.

Wichtige Daten wie Wolkengattungen, Bedeckungsgrad, Wetterzustand (Niederschläge, Gewitter und Nebel, Schneehöhe und -dichte) können Maschinen jedoch nur einge­schränkt liefern, zudem können sie ausfallen oder fehler­haft arbeiten.

Die GRÜNEN haben jetzt eine Petition gestartet: an das Bundesministerium für Verkehr und digi­tale Infrastruktur sowie dessen unter­ge­ord­nete Behörde, den Deutschen Wetterdienst (DWD). Die Fichtelberg-Wetterwarte soll wieder den Status einer Klimareferenzstation erhalten und es soll über 2018 hinaus Fachpersonal einge­setzt werden.

Das war der 6. Hospiz-Spendenlauf in Erlabrunn

In Erlabrunn fand heute wieder der Hospiz-Spendenlauf statt, und los ging es gleich mit einem Teilnehmerrekord: 2015 hatten 327 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mitge­macht, in diesem Jahr waren es mehr als doppelt so viele, 665, um genau zu sein.

Die Organisatoren und Helfer hatten ganz schön tun, um diese Zahl zu schul­tern, aber es klappte alles hervor­ra­gend und das Laufen war trotz der vielen Menschen recht entspannt, so weit ich weiß, gab es weder Stürze noch Zusammenstöße. Da für so viele Teilnehmende das Gelände fast zu klein war, ändert sich nächstes Jahr viel­leicht die Strecke und Breitenbrunn wird mit einbezogen.

Die Kinder bis 12 Jahre rannten um den Teich mit Springbrunnen (pro Runde 450 m), die Erwachsenen oben um das Parkhaus und die Krankenhausgebäude (pro Runde 1,1 km). Die Kinder waren eine halbe Stunde unter­wegs, die Erwachsenen hatten eine Stunde.

Das Wetter war fantas­tisch, zum Auftakt ließen die Kinder vor ihrem Start Luftballons fliegen, ein wunder­schönes Bild, gerade vor diesem blauen Himmel. Es mode­rierte wieder Rico Grüner von der Anmeldung bis zur Siegerehrung und ich schätze, es wird eine ordent­liche Spendensumme für das Hospiz zusammenkommen.

Das Starterfeld war bunt wie gewohnt, von Eltern mit Kinderwagen über Walker bis zu Laufprofis. Es ist okay, wenn man nicht rennt, sondern läuft, man muss auch keine ganze Stunde schrubben, und genau das schätze ich an diesem Spendenlauf: Es geht nicht ums Gewinnen, sondern ums Dabeisein. Bei der Siegerehrung waren dann auch schon etliche wieder weg, dafür schaute auf einem Zeltdach kurz eine neugie­rige Taube zu. So viel Trubel ist sie auf dem Gelände sicher nicht gewohnt …

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„Camera Obscura“: Ausstellung von Lukas Schilling und Lukas Meier in Schneeberg

Am Mittwoch, den 20. Juli 2016, eröffnet 19 Uhr in der Itze-Galerie, Obere Zobelgasse 12, 08289 Schneeberg, eine neue Ausstellung – mit Fotos von Lukas Meier und mecha­ni­schen Skulpturen von Lukas Schilling.

Lukas Schilling ist in Schwarzenberg kein Unbekannter: Er nahm letztes Jahr an der art-figura teil und gewann mit seinem „Wellenschlag“ den Publikumspreis.

Ein paar Worte von ihm zur Ausstellung in Schneeberg:

„Beide Aussteller sind bzw. waren Studenten an der Angewandten Kunst Schneeberg und sind vor allem frei­künst­le­risch aktiv.

Die Ausstellung unter dem Namen „Camera Obscura“ beschäf­tigt sich mit der mensch­li­chen Wahrnehmung und den Mechanismen, welche in den Tiefen der Psyche wirken. Camera Obscura, was wört­lich über­setzt „die dunkle Kammer“ bedeutet, ist ein Sinnbild für die mensch­liche Wahrnehmung. Die Welt wird meist nur sche­men­haft erkannt, gleich einer unscharfen Fotografie, und oft entdeckt man im eigenen Inneren Unvermutetes.

Die Ausstellung lädt dazu ein, den eigenen Blick auf die Welt infrage zu stellen, in die Tiefe zu tauchen und ans Licht zu bringen, was im Verborgenen schlummert.“

Die Ausstellung ist bis zum 30. Oktober 2016 zu sehen.

Foto und kurzer Bericht zum „Wellenschlag“ im Blog: klick

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