Nacht der Lichter: mehr Fotos

Luise Egermann macht die Werbung für den Wirtschafts- und Gewerbeverein Schwarzenberg e.V., sie ist für die Plakate, Flyer, Banner und den Webauftritt zuständig, auch bei der „Nacht der Lichter“. Sie hat mir fürs Schwarzenberg-Blog Fotos von Freitagabend ange­boten, und so gingen heute einige Mails zwischen uns hin und her. Zur „Nacht der Lichter“ darf ich sie hier im Blog zitieren:

„Das Wichtigste bei der Nacht der Lichter sind auf jeden Fall die Geschäfte, die mit ihren spezi­ellen Aktionen in den Vordergrund treten sollen. Die Straßenmusiker sollen die Menschen nur auf ihrem Weg von Geschäft zu Geschäft musi­ka­lisch begleiten. Und die Catering-Stände sollen für das leib­liche Wohl sorgen. Leider waren wir dieses Jahr nicht auf so einen großen Ansturm gefasst, sodass Essen und Trinken knapp wurden. Ebenso erging es uns mit der Feuershow im Schlosshof. Wir hatten über­legt, dass sich die Atmosphäre im Schloss für so eine roman­ti­sche Nacht natür­lich anbietet. Dabei war das farbig ange­strahlte Schloss ledig­lich die Plattform für die Feuershow und sollte keines­falls mit Lasern oder Lichtern in den Mittelpunkt gerückt werden. Aber auch hier war der Andrang zu groß. Für das nächste Jahr suchen wir jetzt fieber­haft nach einem Ort im Alt- und Vorstadtgelände, an dem so eine Feuershow sicher und mit ausrei­chendem Platz möglich ist.

Fazit: Die Nacht der Lichter ist eine eher ruhige Veranstaltung auf der Straße und soll Leben in die Geschäfte der Alt- und Vorstadt bringen. Über eine regere Beleuchtung seitens der Anwohner würden wir uns sehr freuen und wir werden versu­chen, jedes Jahr ein biss­chen besser zu werden. Deswegen, her mit Deinen Ideen und Vorschlägen, wir freuen uns darüber.“

Wer Ideen für die nächste „Nacht der Lichter“ hat, kann gern unter diesem Artikel kommen­tieren – oder sich an Luise Egermann bzw. den Wirtschafts- und Gewerbeverein Schwarzenberg e. V. wenden. Die Fotos samt Untertitel sind alle von Luise Egermann, vielen Dank!

www.gewerbeverein-schwarzenberg.de
www.loupix.de (Website Luise Egermann)

Gutschein-Luftballons eröffnen die Nacht der Lichter

Kostenlose Stadtführung mit dem Türmer von Schwarzenberg, Gerd Schlesinger, und ansäs­sigen Nachtwächtern

Im Ratskellergässchen lud man zum gemüt­li­chen Trödeln ein

Die Shamrock Sheeps sangen am Springbrunnen irische Musik und Volksweisen

Feierliche Enthüllung des Türmer-Zunftschildes mit Ansprache der Schwarzenberger Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer

Der Rosenkavalier brachte den Damen rote Rosen

Ankunft der Gäste zur Feuershow im Schlosshof

Beleuchtetes Schloss als Untermalung zur Feuershow

Nacht der Lichter: eine Replik

Am vergan­genen Freitag war ich zum ersten Mal zur „Nacht der Lichter“ in der Schwarzenberger Altstadt, und ich war etwas enttäuscht, was man meinem Artikel auch anmerkt. Ich hatte eine eher gemüt­liche Veranstaltung mit viel Kerzen-, Fackel- und anderem Licht erwartet, schließ­lich hieß es ja: Nacht der Lichter. Und ich stieß auf Menschenmassen, sah wenige Lichter und vom kultu­rellen Drumherum bekam ich auch nichts weiter mit, viel­leicht war ich immer gerade da, wo die Kultur nicht war. ;-)

Heute erhielt ich eine Mail von Nicole Ullmann vom Wirtschafts- und Gewerbeverein Schwarzenberg e.V. Ich darf ihre Mail hier veröf­fent­li­chen, vielen Dank dafür.

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Sehr geehrte Frau Groh,

schade, dass Sie unsere „Nacht der Lichter“ vergan­genen Freitag so lang­weilig fanden – dabei haben wir uns eigent­lich nur an das gehalten, mit dem auch geworben wurde: ein langer Einkaufsabend mit Musik und Aktionen in den Geschäften. Um damit eben nicht nur Straßen und Gassen zu füllen, wie es meist zu den übli­chen Festen ist, sondern um ganz gezielt etwas für die ansäs­sigen Gewerbetreibenden zu tun, unsere schönen kleinen und indi­vi­du­ellen Geschäfte bei Schwarzenbergern und darüber hinaus bekannt(er) und beliebt(er) zu machen, den Schrägaufzug zu feiern und auch den kleinen Besuchern und Familien gerecht zu werden.

Es war keine Veranstaltung der Stadt Schwarzenberg, sondern eine Gemeinschaftsaktion unseres Wirtschafts- und Gewerbevereines mit verschie­denen Vereinsmitgliedern, Gewerbetreibenden, Händlern, und so spielt leider auch das leid­liche Thema Geld eine Rolle, um das kultu­rellen Angebot zu stemmen, was Ihnen wohl zu wenig und fad war – aber es sollte ja wie gesagt auch kein Straßenfest sein. Aber trotzdem: Ja, es gab Straßenmusik, nämlich Dudelsackspieler, Cajon, Gitarre, Gesang, Oboe usw., die an wech­selnden Ort in Vor- und Altstadt als auch in Geschäften gespielt haben. Ja, es gab eine etwa 20-minü­tige Feuer- und Lichtshow im Schlosshof, die aber aufgrund der Menschenmenge (die niemand so erwarten konnte) leider nicht für alle zu sehen war. Und es gab neben dem Lampionumzug und unseren Symbolfiguren auch kosten­freie Stadtführungen mit dem Türmer – aber dies alles war eben nur zur Umrahmung der Veranstaltung und nicht als eigent­li­cher Inhalt gedacht.

Die Kritik mit den zu wenig Lichtern, Kerzen, Fackeln nehmen wir mit – da müssen zur nächsten Lichternacht einige Ecken deut­lich mehr leuchten.

Wir danken auf jeden Fall allen Besuchern für das Interesse an unserem Stadtkern, allen Sponsoren für die Unterstützung und allen Mitwirkenden für ihren Einsatz und freuen uns schon auf die nächste Gemeinschaftsaktion!

Nicole Ullmann
WGV Schwarzenberg e.V.

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Die Feuerwehr-Hauptwache: Fotos von der Baustelle

Spätsommerfotos von der Hauptwache-Baustelle, besser jetzt als im Winter (oder nie).

Blick von der Straße, vom Viadukt, auf die Hauptwache bzw. auf das, was vom alten Gebäude stehenblieb.

Die Bautafel sieht aus, als sollte sie noch ergänzt werden.

Arbeiten am neuen Gebäudeteil.

… einige Wochen später. Von der alten Eisenbahnbrücke aus fotografiert.

Der provi­so­ri­sche Weg von der alten Eisenbahnbrücke, an der Hauptwache-Baustelle vorbei, Richtung Viadukt. Der Spielplatz recht­erhand wurde ziem­lich brutal abge­schnitten, etliche alte, mäch­tige Bäume wurden gefällt.

Ab in die Oper: „Der Zauberer von Oss“ in Chemnitz

Am Sonntag war das Wetter eigent­lich so, dass man raus­musste, an die Sonne, in den Wald. Aber Opernkarten kauft man sich ja meist lange vorher, und so war ich am Sonntagnachmittag fast drei Stunden im Opernhaus Chemnitz, in „Der Zauberer von Oss“. Und es war gut. Hab’s nicht bereut. Die Inszenierung war toll, und ich hab das Stück immerhin schon zum dritten Mal gesehen, oder zum vierten Mal? Einmal jeden­falls in Leipzig, und: Die Chemnitzer Version ist bisher die beste! Die Darsteller, das Bühnenbild, alles.

In „Der Zauberer von Oss“ kann man auch ohne Kinder gehen, ich glaube, ich habe Besucher jeden Alters gesehen, die Lieder sind ja bekannt: „Über dem Regenbogen“, „Evening Star“ und wie sie alle heißen. Die Oper Chemnitz empfiehlt das Stück ab 6 Jahren, und für jüngere Kinder ist das wirk­lich noch nichts – es geht über zwei Stunden und für ganz junges Gemüse ist es insge­samt zu viel, manchmal auch eine Nummer zu gruslig.

Dirigiert hat Anja Bihlmaier, die Dorothy sang und spielte Susanne Thielemann, die Vogelscheuche Markus Schneider, den Blechmann Martin Gäbler und den Löwen Christof Maria Kaiser.

Die Geschichte kennt wahr­schein­lich jeder? Also nur fix ein paar Sätze: Dorothy lebt bei Onkel und Tante im kargen Kansas und wünscht sich manchmal weg, in ein wunder­bares Land. Ihr Wunsch geht in Erfüllung, denn eines Tages trägt ein Wirbelsturm das klapp­rige Häuschen mit Dorothy darin in das zauber­hafte Land Oss. Dort gibt es Hexen und Zauberer, die Tiere können reden und Vogelscheuchen und Blechmänner sind lebendig. Dorothy sucht einen Weg, um wieder zurück nach Kansas zu kommen, und dabei findet sie Freunde und erlebt etliche Abenteuer …

1900 hat L. F. Baum „The Wizard of Oz“ geschrieben, in der DDR ist die Zauberland-Reihe von Alexander Wolkow bekannter, schätze ich. Wolkow hatte die Geschichte adap­tiert, 1939 erschien von ihm „Der Zauberer der Smaragdenstadt“. Diesem Zauberland-Buch folgten weitere fünf, als Kind habe ich sie alle verschlungen.

„Der Zauberer von Oss“ in Chemnitz: www.theater-chemnitz.de