Krasse Wolken und frisches Grün

Auf einmal sind die kahlen Bäume und Sträucher Geschichte, alles wird rasend schnell grün. Allerdings müsste es mehr regnen, der April war bisher sehr warm und trocken …

Blick vom Steinweg

Links im Bild der Ottenstein

Steinweg und Totensteinpark

Hofgarten mit Blick aufs Berufliche Schulzentrum

Ghostbusters! Also dieser Marshmallow Man. Oder so.

Spielplatz gegen­über vom Beruflichen Schulzentrum

Tag des Baumes mit Sommerlinde und gefälltem Schild

Heute ist Tag des Baumes, und zur Feier des Tages gibts nur Fotos, auf denen mindes­tens ein Baum zu sehen ist. Den Anfang macht die Sommerlinde am Kirchsteig hinter der St. Georgenkirche. Was für ein Baum. Über 200 Jahre ist er alt.

Auf dem Hammerparkplatz lag schön ordent­lich einer der Rohrpfosten mit Schildern und Abfallkorb. Schwer zu sagen, wie er in die Waagerechte gekommen sein könnte, verbogen schien er nicht.

Ein sehr origi­nelles Foto: Schloss mit jungen Bäumen.

Schloss und Kirche, auch mit Bäumen. Und bewegtem Himmel.

Gleich zwei blühende Bäume, Schloss und Kirche als Zugabe. Und das Schwarzwasser.

Noch mal biss­chen näher, weils so schön ist. Alles wird grün!

Auf dem Panoramaweg rund um Schwarzenberg

Ich komme ja ziem­lich herum in Schwarzenberg, aber den kompletten Panoramaweg war ich bisher nicht gelaufen. Am gest­rigen Ostersamstag war es dann so weit. Drei Stunden sollte die Wanderung laut einschlä­giger Websites dauern. Die sehen den Hammerparkplatz als Startpunkt vor, durch die Altstadt soll man zum Galgenberg laufen. Und dort gings auch für uns los.

Auf dem Galgenberg, mit Blick auf die Altstadt.

Nächster Halt war der Becherberg mit seinem Aussichtspunkt.

Etwas unter­halb des Aussichtspunkts sind zwei Bänke, die Bäume dort blühen gerade.

Vom Becherberg gings durch den Rockelmann zur Waldbühne.

Und dann durch Bermsgrün …

An manchen Häusern in Bermsgrün sind Tafeln mit „Häusergeschichten“, die gibts seit letztem Jahr, denn 2018 wurde 825 Jahre Bermsgrün gefeiert, unter anderem mit diesem schönen Projekt.

Auf der Dorfstraße raus aus Bermsgrün, und bevor man aufs Eisenwerk-Erla-Gelände kommt, steht da eine Bank mit schöner Aussicht. Leider an dem Tag mit Müll, da wäre ein Müllkorb wohl sinnvoll.

Das ist die Aussicht von der Bank, nächste Station war die Gartenanlage Rosental.

Anschließend übers Schwarzwasser …

… an Garagen mit Graffiti vorbei …

… über die Karlsbader Straße …

… in den Wald.

Das war ganz schön steil.

Und stel­len­weise war es wegen des Laubs auf dem Weg auch rutschig, obwohl oder gerade weil es so trocken war.

Der Weg führte am Freitaggut vorbei die Alte Annaberger Straße runter zum Brückenberg.

Auf dem Brückenberg, kurz vorm Ottenstein.

Auf dem Ottenstein, mit Blick auf Schloss und Kirche.

Und letzte Station: der Totenstein.

Wir waren tatsäch­lich etwa drei Stunden unter­wegs, wobei wir die Strecke ein wenig abge­wan­delt hatten. Es geht immer wieder mehr oder weniger steil bergauf (und bergab), das ist nicht ganz ohne, aber eben der Preis für die tolle Aussicht. Wir hatten nur kurze Pausen gemacht, keine längere Rast. Die Zeit verging im Nu, da die Strecke abwechs­lungs­reich ist und man viel zu sehen bekommt, allem voran natür­lich Schloss und Kirche. Mit dem Wetter hatten wir Glück, es war fast ein biss­chen zu sonnig und warm, aber stre­cken­weise ist man ja im Wald und damit schattig unter­wegs. Kurzum: Die Strecke lohnt sich, und zwar für Touristen wie für Einheimische.

Neue Sonderausstellung im Schlossmuseum: „Dr. Walter Fröbe – Schwarzenberger Geschichte wird geschrieben!“

Ab dem heutigen Samstag, den 20. April 2019, ist im Schlossmuseum Perla Castrum eine neue Sonderausstellung zu sehen, in der es um Walter Fröbe geht. Bis 9. Juni 2019 kann man sie besu­chen, diens­tags bis sonn­tags von 10 bis 17 Uhr.

Conrad Walter Fröbe wurde am 19. Januar 1889 geboren, seinen 130. Geburtstag nimmt das Schlossmuseum als Anlass, um Fröbes Wirken als Heimatforscher, Oberstudiendirektor, Bibliothekar, Schriftsteller sowie sein Engagement in verschie­denen Vereinen in Erinnerung zu rufen.

Die Chronik „Herrschaft und Stadt Schwarzenberg bis zum 16. Jahrhundert“ ist wahr­schein­lich sein bekann­testes Werk, über Schwarzenberg und das Erzgebirge hat er noch mehr geschrieben. Die Ausstellung zeigt zahl­reiche Originaldokumente, die ein Eintauchen in Fröbes Leben und Zeit ermöglichen.

Von 1919 bis 1945 arbei­tete er in Schwarzenberg am Gymnasium, er grün­dete den Schwarzenberger Geschichtsverein und war Hauptschriftleiter der Zeitschrift „Glückauf“ des Erzgebirgsvereins. Am 3. März 1946 starb er in Schwarzenberg, er ist auf dem Georgenfriedhof beerdigt.

Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de