Kliniken Erlabrunn

Nächstes Jahr steht den Kliniken Erlabrunn ein Jubiläum ins Haus, ab 1950 wurde das Bergarbeiterkrankenhaus gebaut und 1951 eröffnet. 70 Jahre also, und wie viele Schwarzenbergerinnen und Schwarzenberger dort schon zur Welt gekommen sind …

Maulwurf im Garten? Super!

Der Maulwurf ist Tier des Jahres 2020. Er ist nicht bedroht, wegen seiner Maulwurfshügel aber gerade bei Gärtnern oft nicht beliebt. Egal, wie nervig man Maulwurfshügel findet: Der Maulwurf ist streng geschützt, er darf nicht getötet und auch nicht gestört werden.

Der Maulwurf ernährt sich nicht von Pflanzen, sondern von Insekten, er frisst unter anderem Schnecken und Engerlinge und tut damit was gegen Schädlinge im Garten. Wo Maulwürfe sind, sind keine Wühlmäuse, außerdem lockert er den Boden auf. Ein nütz­li­ches Tier!

Wer also Maulwurfshügel im Garten hat, kann sich eher freuen als ärgern. Ruhig bleiben und das Tier in Ruhe lassen, könnte das Motto in diesem Gartenjahr sein. Wie wärs damit?

-> Infos zum Maulwurf: www.deutschewildtierstiftung.de, www.nabu.de

(Das Foto ist von heute, ein toter Maulwurf am Wegesrand im Wald. Er war nahezu unver­sehrt, ein paar Tröpfchen Blut waren zu sehen. Möglich, dass ihn ein frei­lau­fender Hund erwischt und getötet hat.)

Frühlingsanfag und Weltspatzentag

Heute ist Frühlingsanfang, und leider hat sich das früh­lings­hafte Wetter der letzten Tage fürs Erste verab­schiedet und es wird noch mal kühler. Aber sonnig kanns trotzdem werden, und das ist viel­leicht die Hauptsache.

Der 20. März ist seit 2010 auch Weltspatzentag, einge­führt wurde er, da die Spatzen-Bestände zurück­gehen. Noch weiß vermut­lich jedes Kind, was ein Spatz ist, und damit das so bleibt, kann jeder etwas tun. Die Spatzen brau­chen Nahrung, Nistplätze und Plätze zum Verstecken wie Sträucher und Hecken. Wer kennt sie nicht, die Hecken, in denen es laut­stark tschilpt und zwitschert?

Leider verschwinden Hecken oft, wenn sie vermeint­lich nicht mehr ins Bild passen. Man kann auch im Topf auf dem Fensterbrett Sonnenblumen säen und wachsen lassen und im Garten Hirse aussäen, empfiehlt der Nabu. Überhaupt: Es müssen ja nicht unbe­dingt Geranien fürs Fensterbrett sein, mit denen können Insekten nämlich nichts anfangen. Tipps, welche Pflanzen sich gut eignen, gibts auch beim Nabu (und anderswo).

Schwarzenberg-Blog bei Facebook – manchmal kein Vergnügen

Das Schwarzenberg-Blog gibt es seit mitt­ler­weile zehn Jahren, konkret seit März 2009. Seit Mai 2014 ist das Schwarzenberg-Blog auch auf Facebook. Bei Facebook tummeln sich nun mal viele Leute, und es kommen schnel­lere, unmit­tel­bare Reaktionen auf neue Artikel, ob das nun Likes oder Kommentare sind. Natürlich hat Facebook auch Nachteile, und einer hat sich gestern Abend so richtig üppig gezeigt. Dazu habe ich heute früh etwas auf Facebook geschrieben.

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Ein paar Worte zum Umgang mitein­ander auf dieser Seite

Ich hatte am gest­rigen Sonntagabend einen Artikel geteilt, bei dem sich inner­halb kürzester Zeit die Kommentare regel­recht über­schlugen. Der Artikel war in meinen Augen alles andere als kontro­vers, es ging darum, dass am Rand des Bauhof-Geländes an der Gartenstraße Bäume gefällt wurden. Viele Kommentare zu einem Artikel sind an sich schön, aller­dings war ein Teil der Kommentare persön­lich angrei­fend. Das schau­kelte sich so hoch, dass ich den Artikel schließ­lich löschte. Ich werde ihn hier auch nicht wieder einstellen. Wer ihn lesen will, kann das unter www.schwarzenberg-blog.de tun, aller­dings in einer „zensierten“ Version. Ich habe die zwei Punkte raus­ge­nommen, auf die hier einige so ange­sprungen sind (Nutzung des Geländes, Schatten der gefällten Bäume).

Ein paar Worte zur Erinnerung: Diese Facebook-Seite wird von mir als Privatperson betrieben. Es steht keine Zeitung, kein Unternehmen und auch nicht die Stadt Schwarzenberg dahinter. Ich erstelle und teile Artikel und Fotos als Privatperson, in meiner Freizeit. Weil mir das Spaß macht, weil ich mich dafür inter­es­siere, was in Schwarzenberg passiert, und weil ich das fest­halten will. Ich bekomme dafür genau gar nichts, weder Geld noch irgend­welche kosten­losen Eintritte. Dass Firmen oder Personen mich wegen des Blogs z. B. zu einer Führung oder einer Veranstaltung einge­laden hätten, kann ich in all den Jahren an einer Hand abzählen, viel­leicht an zwei Händen.

Wie Journalisten/Zeitungen, Politiker, Verwaltungsmitarbeiter usw. habe ich nicht die Wahrheit für mich gepachtet. Das hat niemand. Ich schreibe hier nach bestem Wissen und Gewissen. Und zwar möglichst sach­lich und mit dem Anspruch, dem Thema gerecht zu werden. Es ist kein Problem, wenn es dazu andere Meinungen gibt. Es ist dann ein Problem, wenn diese andere Meinung so präsen­tiert wird, als wäre sie die einzige Wahrheit, und wenn andere damit runter­ge­macht bzw. persön­lich ange­griffen werden.

Ich könnte zum Beispiel schreiben: An Ort XY wurden Bäume gefällt, sie waren augen­schein­lich gesund und dürften niemanden gestört haben.

Kommentar 1: Das sehe ich anders, die Bäume haben gestört, und zwar weil …

Kommentar 2: Was schreibst du für einen Müll, die Bäume mussten weg, die sind zu nichts nutze und stehen allen im Weg, bist du blöd, so was zu schreiben, lern erst mal was Richtiges usw.

Kommentar 1 ist okay, Kommentar 2 nicht. Wer Frust oder Aggressionen loswerden möchte, kann das anderswo tun. Auf meiner Seite werde ich solche Kommentare weiterhin löschen. Wer dauernd so kommen­tiert, wird gesperrt. Kommentare dieser Art sind ja nicht die Regel, sie kommen sogar eher selten vor. Das macht die Sache aller­dings nicht besser. Meine Zeit ist mir zu schade, um mich mit aggres­siven, verlet­zenden Kommentaren herumzuschlagen.

Und damit wünsche ich jetzt allen einen schönen Tag und eine gute neue Woche.

Galgenberg heute früh, der Silvestermüll ist immer noch da.

Und dieses Foto gibts nur im Blog.