Alles muss raus

Ein Schwarzenberger Sportfachgeschäft hat zurzeit Ausverkauf, da es in den nächsten Wochen schließt und in einem Neubau wieder­eröffnet wird. Ich war heute dort und hab mich richtig gewun­dert. Bei solchen Gelegenheiten (und natür­lich jeder­zeit im Kaufland!) sieht man mal, dass es in Schwarzenberg a) noch Einwohner gibt, die auch mal vor die Türe gehen und b) Leute, die Geld ausgeben. Und so viele auf einmal!

Wäre viel­leicht eine Idee für Lesungen, Konzerte und Co., die sonst leider vor sich hindüm­peln (klar, auch hier gibt es Bestseller, aber oft genug kommen depri­mie­rend wenige Leute) – beim zehnten Besuch einer Lesung ist der Eintritt frei. Oder: Es gibt für jeden ein passendes Minibuch mit, damit man nach Lesung und Konzert nicht nur mehr in Kopf und Herz, sondern auch in der Hand hat. Das ist ja für viele wichtig.

Ich hab mir in dem Sportgeschäft einen Igelball gekauft, und sonst nichts. Der hat 4 Euro gekostet. Was für eine Ausbeute! Aber wenigs­tens hab ich ihn wirk­lich gebraucht …

Konzert mit Liedermacher Wolfram Fricke in St. Georgen

Der Liedermacher Wolfram Fricke gibt am Kirchweihmontag, den 24. Oktober 2011, ein Konzert in der St. Georgenkirche zu Schwarzenberg. Beginn ist 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Fricke singt Lieder von seiner neuen CD „Licht“, darunter „Sommertage“, „Chaos“ und „Vielleicht Glück“.

Mehr Informationen über den Liedermacher gibt es auf seiner Website: www.wolframfricke.de.

Chorkonzert mit „Orbis Pictus“ aus Ostrov in St. Georgenkirche

Am Sonntag, den 23. Oktober 2011 (diese Woche!), gastiert der Laienchor Orbis Pictus aus Ostrov in der St. Georgenkirche zu Schwarzenberg.

Das Konzert beginnt 17 Uhr, gesungen werden unter Leitung von Lenka Kozohorská „geist­liche und welt­liche Werke aus verschie­denen Jahrhunderten“.

Der Eintritt ist frei.

Tut, tut, tut: Das Ring-Kino in Schwarzenberg öffnet doch noch nicht

Sieht so aus, als bräuchten die Kinoleute noch eine Weile, um den alten Kinoräumen zu neuem Glanz zu verhelfen. Ich hatte ja hier geschrieben, dass die Eröffnung des Ring-Kinos am 22. Oktober statt­finden solle, aber das war dann wohl eine Falschinformation aus der Wochenblattpresse. Es dauert noch, und auf der Kino-Website ist dazu zu lesen:

„Achtung: Eröffnungsdaten aus der Presse können wir momentan noch nicht bestä­tigen. Sobald es einen defi­ni­tiven Eröffnungstermin gibt, steht es auch hier auf der Webseite.“

Okay, dann schauen wir also immer mal vorbei. Bis denn!

Gastbeitrag: „Nacht der Lichter“ in Schwarzenberg

Ich wollte unbe­dingt zur „Nacht der Lichter“ gehen, war dann aber nicht in Schwarzenberg. Und so habe ich Ute Rademann gefragt, ob sie mir einen kleinen Bericht schreiben könnte. Vielen Dank dafür! Über weitere Meinungen in den Kommentaren würde ich mich freuen, und falls jemand dem Schwarzenberg-Blog ein Foto zur Verfügung stellen mag … (Natürlich mit Namensnennung und Verlinkung.) Und hier nun der Gastbeitrag:

Nacht der Lichter am 14. Oktober 2011

Das hätte wohl keiner gedacht, dass sich am Freitagabend so viele Besucher auf den Weg machten, um die Nacht der Lichter zu erleben!

Die ganze Stadt war einge­hüllt in Fackellicht, das gab eine beson­dere Atmosphäre. Viele Menschen bummelten durch die Straßen und Gassen und genossen die herbst­liche Gemütlichkeit in den Geschäften. Dort gab es Live-Musik und auch die eine oder andere kuli­na­ri­sche Kostprobe oder beson­dere Vorführung.

Es lag sicher am schönen Wetter und an der „vorvor­weih­nacht­li­chen“ Stimmung. Denn bis zur Adventszeit ist es ja noch ein biss­chen hin.

Es ist schade, dass die Stadt vor und nach solchen Festen immer wieder in die übliche Lethargie verfällt. Aber so ist es nun einmal, dass sich im gewöhn­li­chen Alltag die Menschen nicht auf den Weg in die Altstadt machen, aber zu einem beson­deren Event die roman­ti­sche Atmosphäre genießen.

So ein Anlass dient ja auch der Geselligkeit, dem Gemeinschaftssinn, man trifft sich. Und das ist im Zeitalter der Individualisierung und Vereinzelung durch den Computer, Fernsehen und auch das Auto um so wichtiger.

Fazit: Auf jeden Fall sollte das eine Tradition werden!