Neues von der Baustelle am Unteren Tor in der Altstadt

Am Unteren Tor ist die Durchfahrt zwar noch immer nicht möglich, aber es sieht so aus, als würde sich das bald ändern. Das Pflaster ist schon wieder auf der Straße, der Poller ist eben­falls an Ort und Stelle. Was hat sich verän­dert? Zum einen kommt kurz hinter der Ampel ein Abschnitt mit größeren Pflastersteinen. Vermutlich soll das die Autos etwas bremsen. Obs hilft?

Zum andern zeigt der Blick nach links, dass der Fußweg vor dem Café „Kaffeeträume“ in die Breite gegangen ist, wahr­schein­lich Platz für einen Freisitz. Eine schöne Idee, wenn­gleich ich mich frage, ob die durch­fah­renden Autos da nicht sehr stören. Aber man kann ja viel mit großen Pflanzen in Kübeln machen, zum Beispiel.

Wie es am 11. April auf der Baustelle aussah: www.schwarzenberg-blog.de.

Noch geht es nur für Fußgänger weiter.

Blick nach links: Auf dem Fußweg wird noch gebaut.

Und auf diesem Foto ist der Fußweg-„Anbau“ vor dem Café zu erkennen.

Spielstraße Altstadt, hahahahaha!

Schwarzenberg, Altstadt, Unteres Tor. Hier bret­tern die Autos rein, die entweder zur Eibenstocker Straße wollen (die meisten, Durchgangsverkehr) oder irgend­wohin in die Altstadt. Letzere parken dann in der Altstadt alle Plätze zu, auf denen Parken möglich ist, und das ist ja fast überall. Was dann sehr schön aussieht, sehr gemüt­lich und belebt. Wenn man schon kaum Menschen sieht – wenigs­tens zeigen Autos, dass es hier Leben gibt.

Egal, ob die Autos durch­fahren oder irgendwo parken wollen: zu schnell sind sie alle. Jede Wette! Dabei ist schon seit einiger Zeit wieder das blaue Schild in Kraft, das da bedeutet: verkehrs­be­ru­higter Bereich. Manche kennen das auch als Spielstraße. Und das heißt:

  • Fußgänger dürfen die Straße benutzen
  • Kinder dürfen überall spielen
  • Autos und Co. fahren in Schrittgeschwindigkeit

Wollen wir jetzt mal alle eine Runde lachen? Na los: haha­ha­ha­haha! Eine sehr lustige Sache, das. Wie wichtig es der Stadt damit ist, merkt man, wenn man sich den kleinen Haufen Schilder am Unteren Tor anschaut: auf dem großen Schild rechts stehen die Zeiten, zu denen die Ampel rot ist und die Autos einen anderen Weg nehmen dürfen. Dann kommt, an die Wand geklatscht, das Spielstraßenschild. Und weiter oben noch das Eingeschränktes-Haltverbot-Schild.

Sehr promi­nent plat­ziert, das Spielstraßenschild, oh ja. Das sieht doch keiner. Denn es wäre ja nicht gerade schlau, rechts an die Hauswand – zum Spielstraßenschild – zu starren, wenn man in die enge Altstadt rast.

Tja, was könnte man machen. Ein Spielstraßen-Banner über der Einfahrt spannen, das Spielstraßen-Motiv auf die hübsche Rampe sprühen, so was. Aber am wirk­samsten wäre es wohl, wenn die Altstadt wirk­lich ein Ort werden würde, in dem flaniert, gespielt, sich einfach aufge­halten wird, und zwar auch auf den Straßen! Man darf ja wohl träumen …