Stadtratswahl in Schwarzenberg am 25. Mai 2014

Am Sonntag, den 25. Mai 2014, stehen wieder Wahlen an: zum Europäischen Parlament, zum Kreistag und zum Stadtrat.

Interessant finde ich vor allem die Stadtratswahl. Denn die Leute im Stadtrat treffen Entscheidungen, die Schwarzenberg, Bermsgrün, Erla, Grünstädtel und Pöhla, alle Einwohnerinnen und Einwohner, direkt betreffen. Welche Aufgaben der Stadtrat hat, steht in § 28 der Sächsischen Gemeindeordnung:

„Der Stadt- oder Gemeinderat legt die Grundsätze für die Verwaltung der Stadt oder Gemeinde fest und entscheidet über alle Angelegenheiten der Stadt oder Gemeinde, soweit nicht der Bürgermeister zuständig ist, überwacht die Ausführung der Ratsbeschlüsse und sorgt dafür, dass der Bürgermeister etwaige Missstände in der Verwaltung beseitigt.“ (Quelle: amt24.sachsen.de)

Im derzeitigen Schwarzenberger Stadtrat sind 26 Personen (21 Männer, 5 Frauen) sowie die Oberbürgermeisterin als Vorsitzende.

Fünf Parteien sind vertreten:

  1. CDU (12 Personen)
  2. Die Linke (7 Personen)
  3. Pro Schwarzenberg (4 Personen)
  4. FDP (2 Personen)
  5. SPD (1 Person)

Das sind die Leute, die aktuell im Schwarzenberger Stadtrat Entscheidungen treffen:

  • CDU: Heidrun Hiemer (Oberbürgermeisterin, Vorsitzende des Stadtrats), Detlef Seidel, Gerd Schlesinger, Christof Dehnel (Fraktionsvorsitzender), Falk Haude, André Dürigen, Tom Seemann, Thomas Mehlhorn, Heinz-Dieter Kraatz, Frank Weißflog, Dirk Fiebich, Christine Matko, Yves Schwengfelder
  • Die Linke: Volkmar Erdmann, Ronald Krauß (Fraktionsvorsitzender), Wolfram Dittmann, Annelore Liebchen, Thomas Glaser, Cathlin Lorenz, Gisela Schmidt
  • Pro Schwarzenberg: Frank Weihrauch (Fraktionsvorsitzender), Jörg Beier, Ralf Alex Fichtner, Siegfried Beyer
  • FDP: Tobias Rockstroh, Jens Zimmermann
  • SPD: Karla Weigel

(Quelle: www.schwarzenberg.de)

Das sind die Kandidatinnen und Kandidaten zur Stadtratswahl 2014:

  • CDU: Christof Dehnel, Lilly Vicedom, Falk Haude, Yves Schwengfelder, Christine Matko, Heinz-Dieter Kraatz, Detlef Seidel, Frank Weißflog, Thomas Mehlhorn, Tom Seemann, Hubertus Berg, Thomas Förster, Gerd Schlesinger, Günter Wezel, Winfried Onderka, Gotthard Stietzel, André Dürigen, Dirk Gräßler, Carsten Gläß, Toni Gläs
  • Die Linke: Ronald Krauß, Gisela Schmidt, Volkmar Erdmann, Annelore Liebchen, Wolfram Dittmann, Andrea Voigt, Thomas Glaser, Cathlin Lorenz, Axel Blechschmidt, Marcel Kieselbach, Wolfgang Blechschmidt, Peter Korb, Bernd Voigt
  • Pro Schwarzenberg: Jörg Beier, Ralf Alex Fichtner, Frank Weihrauch, Lydia Schönberg, René Richter, Theodoros Mouchtaropoulos, Peggy Lang
  • FDP: Jens Zimmermann, Tobias Rockstroh, Skerdilaid Curri, Martin Kandt, Christian Hertig, Karsten Gröger, Gudrun Dötschel, Michael Rüdiger, Jan Riedel
  • SPD: Jürgen Weigel, Gerd Weigel, Manfred Jähnig
  • Die Grünen: Dunja Schulze, Roland Hempel, Andrea Groh*, Theresa Lippert, Herdis Klarmann, Iry Hellan, Rita Lauber

(Quelle: Wochenspiegel Ausgabe Aue-Schwarzenberg, Nr. 16, 16. April 2014, Seite 6. Dort finden sich auch die Kandidatinnen und Kandidaten für die Ortschaftsratswahlen in Bermsgrün, Grünstädtel, Pöhla und Erla.)

Die Websites der Kreisverbände der Parteien:

  • CDU: cdu-erzgebirge.de
  • Die Grünen: gruene-erzgebirge.de
  • Die Linke: dielinke-erzgebirge.de
  • FDP: fdp-kreisverband-erzgebirge.de
  • Pro Schwarzenberg: keine Website
  • SPD: spd-erzgebirge.de

((* Ja, Andrea Groh bin ich. Ich bin nicht Mitglied einer Partei, kandidiere aber für die Grünen, da ich ihre Arbeit vor Ort gut finde. Dass Schwarzenberg mir nicht egal ist, zeigt wohl das Schwarzenberg-Blog ganz gut. Ich würde gern hinter die Stadtrat-Kulissen schauen – wie werden in Schwarzenberg Entscheidungen getroffen – und auch „mitmachen“, mitgestalten, wenn das denn möglich sein sollte.))

Ein Gedanke zu „Stadtratswahl in Schwarzenberg am 25. Mai 2014

  1. Ich bin Mitglied des Stadtrates in Schwarzenberg.
    In der vergangenen Legislatur waren nur in ganz wenigen Sitzungen des Stadtrates oder seiner Ausschüsse interessierte Bürger und Bürgerinnen anwesend. Dabei werden Ort, Datum, Zeit und Tagesordnung rechtzeitig veröffentlicht. Auch die persönlichen Anfragen halten sich in Grenzen. Dabei wäre es auch für einen Stadtrat nicht schädlich, auch mal über den Tellerrand zu schauen. Man muss die Probleme nur kennen.

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