Drei Baustellen

Der Sommer ist vorbei, die Bauzeit noch nicht …

Doch noch ein Anstrich für die Villa an der Ecke Karlsbader Straße / Badwiese?

Auf der Badwiese wird seit einer Weile gebaut, ein Gebäude mit Eigentumswohnungen.

Die Bermsgrüner Straße ist seit dem 21. August gesperrt.

art-figura 2017: Preisträger und ein Blick in die Ausstellung

Vergangenen Freitag, am 1. September, war Vernissage der art-figura-Ausstellung im Schlossmuseum, und als im Kleinen Festsaal die drei Preisträger verkündet wurden, reichten die Stühle bei Weitem nicht.

Die Preisträger:
1. Preis: Petra Weifenbach aus Köln, „Kostbares Behältnis zum Bewahren“
2. Preis: Otto Scherer aus Pürgen, „Von der Kaaba zum Kreuz und umgekehrt“
3. Preis: Ulrike Bernhardt aus Leipzig, Ohne Titel

Neben diesen drei Kunstwerken gibt es noch 67 weitere im Schlossmuseum sowie auf dem Hammerparkplatz zu sehen. Die Exponate zum Thema „Re-Formation“ sind im ganzen Museum verteilt, von unten bis hoch hinauf, im Turm. Kuratorin Franziska Schwarzbach hat eine Art Spaziergang konzipiert, und manchmal fügen sich die Kunstwerke so gut in die Dauerausstellung ein, dass man sie erst auf den zweiten Blick erkennt, nämlich an dem art-figura-Schildchen.

Es lohnt sich, die Treppen hochzusteigen! Im 1. Obergeschoss ist z. B. „Assemblage“ von Aaron Israel aus Berlin und Sven-Julien Kanclerski aus Braunschweig – ein Ensemble aus Licht, Bewegung und simplen Transportkisten.

Die Musik zur Ausstellungseröffnung kam von Ute Rademann, Saxophon, und Michael Agboku, Trommel.

Die art-figura-Exponate sind noch bis zum 3. November 2017 im Schlossmuseum zu sehen, Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr. Wer die Ausstellung besucht, kann für den Publikumspreis abstimmen. Und wetten, dass die Entscheidung nicht leicht fällt?

Blick vom Korridor in den Kleinen Festsaal, Kuratorin Franziska Schwarzbach spricht gerade.

1. Preis der art-figura 2017: Petra Weifenbach aus Köln, „Kostbares Behältnis zum Bewahren“

2. Preis der art-figura 2017: Otto Scherer aus Pürgen, „Von der Kaaba zum Kreuz und umgekehrt“

3. Preis der art-figura 2017: Ulrike Bernhardt aus Leipzig, Ohne Titel

Nándor Angstenberger aus Berlin, Ohne Titel

Yaroslav Kurbanov aus Chemnitz, „Verbindung“

Pauline Ullrich aus Salzatal OT Wils, „Das Hohelied“

Angelika Petzl aus Hamburg, „Soulskin“

Walter Vortisch aus Pfinztal, „Wortgewaltig“

Katharina Kretzschmar aus Dresden, „Die meisten Fische träumen von einem Leben auf Bäumen“

Sebastian Hertrich aus Erlangen, „Jörg Brinkmann (Homo Digitalis)“

Rechts vorn im Bild: „Päpstin“ von Volker Sesselmann aus Steinach

Ute Rademann und Michael Agboku

Aaron Israel aus Berlin und Sven-Julien Kanclerski aus Braunschweig, „Assemblage“

Silvia Kunz aus Lauter-Bernsbach, „Like and Share!“

Johanna Martin: Vernissage am 1. September in der Galerie Rademann

art-figura 2015, an ein Exponat dürften sich die meisten Schwarzenberger erinnern: Im Springbrunnen beim Meißner Glockenspiel stak im Wasser ein (steinerner) Mensch, den Mund zum Schrei geöffnet.

Diese Skulptur stammte von Johanna Martin, und die Bildhauerin kommt in diesem Jahr zurück nach Schwarzenberg, mit einer Ausstellung in der Galerie Rademann, „Neue alte Zeit“.

Vernissage ist am Freitag, den 1. September 2017, 17 Uhr, Marktgässchen 3 in Schwarzenberg.

Die Ausstellung mit Reliefs, Skulpturen und Fotos ist bis zum 3. November 2017 zu sehen, Mo–Fr 9 bis 18 Uhr und Sa 9 bis 12 Uhr.

Ronja Räubertochter in Schwarzenberg

Am Montag, den 28. August 2017, ist Ronja Räubertochter in Schwarzenberg – ab 10 Uhr auf der Naturbühne im Rockelmannpark, ein Gastspiel des Eduard-Winterstein-Theaters. Der Eintritt kostet für Erwachsene 14 Euro und ermäßigt 9 Euro. Karten gibt es vor Ort an der Tageskasse.

Bei Fragen: service@winterstein-theater.de oder Telefon 037331407-131

www.winterstein-theater.de

Neue Bilder in der Stadtbibliothek

121 Bilder wurden dieses Jahr zum Schwarzenberger Schüler-Kunstwettbewerb art-figura junior eingereicht, die Teilnehmer sollten zu den Redewendungen „Ein Herz und eine Seele“, „Die ganze Welt ist voller Wunder“ oder „Über alle Berge sein“ bzw. zu den Worten „Feuereifer“, „Wissensdurst“ oder „Tohuwabohu“ etwas zeichnen.

Beim Altstadtfest war Preisverleihung, in den zwei Altersgruppen (1. bis 5. Klasse, 6. bis 13. Klasse) gab es sieben Preisträger, da einmal der 3. Preis zweimal vergeben wurde.

Die sieben Preisträgerbilder sind nun in der Stadtbibliothek zu sehen, an Oberfenstern vorn beim Eingang und an der Längsseite zur Stadtschule. Passt prima dort und sieht gut aus!