Schwarzenberg persönlich: Jeannette Schröter, Jeanny S. Shop

Naturmode und vielfältige Accessoires gibt es im Jeanny S. Shop, und das schon seit 2003. Auf meine Fragen hat Inhaberin Jeannette Schröter geantwortet – vielen Dank dafür!

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Bitte erzählen Sie etwas über sich: Wer sind Sie, was machen Sie?

Mein Name ist Jeannette Schröter. Ich bin 1974 in Erlabrunn geboren. Ich habe zwei Kinder (8 und 16 Jahre), bin verheiratet, lebe und arbeite seit 1999 wieder in Schwarzenberg. 2003 habe ich den Weg in die Selbstständigkeit gewagt und betreibe seitdem mein kleines Lädchen, den Jeanny S. Shop in der Bahnhofstraße 11 A in Schwarzenberg. Hier findet man „Natürlich gute!“ Mode und Accessoires, fair und nachhaltig produziert – einfach das gewisse Etwas.

Welchen persönlichen Bezug haben Sie zu Schwarzenberg?

Mein persönlicher Bezug zu Schwarzenberg – hier sind die Wurzeln meiner Familie und ist die Heimat meiner Kinder, deshalb haben mein Mann und ich entschieden, nach einer schönen Zeit in den alten Bundesländern (Niedersachsen) wieder in die alte Heimat zurückzukehren. Wir haben beschlossen, dass unsere Kinder in Schwarzenberg mit den Traditionen der Region aufwachsen sollen. Es freut mich sehr, dass unser Sohn diesen Sommer seine Ausbildung in Waschleithe beginnen kann und nicht weit weg von zu Hause sein muss, was heute nicht selbstverständlich ist.

Welche Schwarzenberger Orte mögen Sie – egal ob Kultur, Natur, Einkaufen …?

Ich genieße mit meiner Familie die Natur, die Weitläufigkeit und Stille der Wälder weitab vom Alltagsstress. Ich besuche gern diverse Ausstellungen und spezielle Märkte, begebe mich auf kulinarische Reise durch das Erzgebirge oder genieße einfach unser kleines Paradies, unser Häuschen mit dem liebevoll gestalteten Garten. Unsere Einkäufe tätigen wir überwiegend im Ort und achten dabei sehr auf die Nachhaltigkeit und Regionales.

Haben Sie Ideen, Wünsche, Vorstellungen für die Stadt?

Ich wünsche mir, dass die Schönheit, das Besondere dieser Stadt noch mehr nach außen getragen wird, sprich noch mehr Touristen oder vielleicht auch Heimkehrer Schwarzenberg für sich neu und dauerhaft entdecken. Dass die Bewohner der Stadt noch mehr mit offenen Augen durch die Stadt gehen und vor allem die kleinen Händler und Einrichtungen nicht vergessen. Schwarzenberg hat sehr viel Potential, was noch ungenutzt ist. Die Stadt muss noch attraktiver gemacht werden, um vor allem junge Familien zu gewinnen und zu binden.

Schwarzenberg in 10 Jahren – wie stellen Sie sich das vor?

Ich hoffe, dass in 10 Jahren die „Perle“ noch immer glänzt und das Leben in den Straßen der Stadt pulsiert, denn eine Stadt lebt und überlebt nur durch deren Einwohner und Gäste .

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Jeanny S. Shop
Bahnhofstraße 11 A, 08340 Schwarzenberg
Website: www.jeannysshop.de
Facebook: www.facebook.com/JeannySShop

Schwarzenberg persönlich: Anja Lehmann, Fashion Lounge

Skandinavische Mode und Accessoires bekommt man seit nunmehr 10 Jahren in der Fashion Lounge in der Schwarzenberger Altstadt. Auf meine Fragen hat Inhaberin Anja Lehmann geantwortet. Vielen Dank dafür und alles Gute für die nächsten 10 Jahre!

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Bitte erzählen Sie etwas über sich: Wer sind Sie, was machen Sie?

Mein Name ist Anja Lehmann, ich bin 1977 in Schlema geboren und in Zwönitz aufgewachsen. Ich arbeite seit 2004 selbstständig in einer eigenen kleinen Internetagentur in Lauter-Bernsbach. Seit Januar 2007 betreibe ich außerdem das Modefachgeschäft Fashion Lounge in der Schwarzenberger Altstadt.

Welchen persönlichen Bezug haben Sie zu Schwarzenberg?

Ich bin beruflich nach Schwarzenberg gekommen, erst als Angestellte und später dann in Schwarzenberg als Selbstständige geblieben. Mein Lebenspartner und seine Familie stammen aus Schwarzenberg.

Ich lebe selbst nicht in Schwarzenberg, bin aber täglich durch mein Geschäft im Ort. Kaufe dort ein und erledige sämtlich Dinge, die so anfallen. Ich habe mich in den letzten 10 Jahren sehr gut hier „eingelebt“. Generell kenne ich Schwarzenberg nicht so gut wie ein Einheimischer, kann aber erkennen, dass Schwarzenberg sehr viel kulturelles Potential hat.

Ich habe hier sehr viele, nette Freunde gefunden und bedauere keinen einzigen Tag.

Welche Schwarzenberger Orte mögen Sie – egal ob Kultur, Natur, Einkaufen …?

Das Highlight ist einfach die schöne Altstadt, nebst Schloss und Kirche mit den liebevollen und persönlichen Geschäften ist sie etwas ganz Besonderes im Erzgebirgskreis. Die weiteren Stadtgebiete entwickeln sich auch recht ordentlich, doch gibt es immer noch Potential, welches nicht ausgeschöpft ist.

Haben Sie Ideen, Wünsche, Vorstellungen für die Stadt?

Es müssen mehr Möglichkeiten und Angebote für die jüngere Generation geschaffen werden. Stadt und Händler sind hier gefragt, die Jugend in der Stadt zu halten.

Ein Parkhaus für die Altstadt und ein Parkleitsystem können noch weitere Vorteile bringen, um das Stadtleben zu beleben und um auch gewisse Grundlagen für NEUE Geschäftsideen zu schaffen.

Ich kenne Schwarzenberg eigentlich als typische „Waschmaschinenstadt“ zu DDR-Zeiten und würde es gut finden, wenn Schwarzenberg auf diese geschichtliche Vergangenheit mehr eingehen würde.

Schwarzenberg in 10 Jahren – wie stellen Sie sich das vor?

Wenn ich in 10 Jahren noch als Geschäft existiere, habe ich ein ganz persönliches Ziel erreicht. Ich hoffe mir, dass die Stadt weiterhin schöner und frischer wird, speziell außerhalb der Altstadt. Ich sehe Schwarzenberg viel bunter, als es jetzt ist. Mehr Leben, mehr Freude und mehr Leichtigkeit.

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Fashion Lounge
Eibenstocker Straße 7/9, 08340 Schwarzenberg
Website: www.fashion-lounge.net
Facebook: www.facebook.com/Fashion.Lounge.Schwarzenberg

Schwarzenberg persönlich: Ulrike Schröder-Schubert, Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg

In der Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg dreht sich alles um Füße, Beine und Schuhe, und eine Ergotherapiepraxis gibt es auch. Das vielseitige Unternehmen in der Uferstraße 4 setzt sich zudem für den Umweltschutz ein und engagiert sich sozial. Es lohnt sich, auf seiner Website vorbeizuschauen, oder gleich persönlich im Laden. Auf meine Fragen hat Geschäftsführerin Ulrike Schröder-Schubert geantwortet. Vielen Dank dafür!

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Bitte erzählen Sie etwas über sich: Wer sind Sie, was machen Sie?

Mein Name ist Ulrike Schröder-Schubert. Ich bin, zusammen mit meinem Vater Dietmar Schröder, Geschäftsführerin der Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg GmbH.
Wir sind ein familiengeführtes Handwerksunternehmen im Herzen von Schwarzenberg. Zu uns gehört unsere Filiale Schuhlounge in der Bahnhofstraße 11 in Schwarzenberg.

Welchen persönlichen Bezug haben Sie zu Schwarzenberg?

Ich bin 1977 in Schwarzenberg geboren und auch aufgewachsen. Meine Eltern haben mir von klein auf meine Heimatstadt sehr nahe gebracht. Wir haben ein Haus direkt im Herzen von Schwarzenberg und haben schon in meiner Kindheit viel in Schwarzenberg unternommen. Nach meiner Ausbildungszeit bin ich sehr schweren Herzens für 8 Jahre nach Tegernsee gezogen und habe da gearbeitet und gelebt. Es war eine lehrreiche Zeit. Die Wochenenden und Feiertage waren aber für Schwarzenberg bestimmt. Nach den 8 Jahren bin ich wieder ins Erzgebirge gezogen und habe 2010 eine Ergotherapiepraxis in der Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg GmbH eröffnet und 2011 die Firma übernommen. Im November 2016 bin ich zur Botschafterin des Erzgebirges von Landrat Frank Vogel ernannt worden.
Ich versuche, in meiner täglichen Arbeit die Stadt Schwarzenberg sehr zu integrieren. Bei uns enden manche Stadtführungen, wir beteiligen uns an Museumsnächten. Unsere Mitarbeiter erhalten zum Geburtstag immer etwas Typisches aus Schwarzenberg.

Welche Schwarzenberger Orte mögen Sie – egal ob Kultur, Natur, Einkaufen …?

Es gibt so viele schöne Stellen und Orte in und um Schwarzenberg. Man könnte einfach loslaufen und würde sofort viel Schönes entdecken. Beispielsweise den Rockelmannpark, den Galgenberg, den Otten- und Totenstein.
Für mich persönlich am beeindruckendsten sind Schloss und Kirche.
Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht zu Schloss und Kirche schaue. Dieses Wahrzeichen ist essenziell für Schwarzenberg.

Haben Sie Ideen, Wünsche, Vorstellungen für die Stadt?

Was die Stadt dringend bräuchte, ist ein wirkliches „Miteinander“ bezüglich der Gewerbetreibenden.
Ein Einkaufen untereinander, Aktionen miteinander …
Auch würde ich persönlich unser sogenanntes Hochzeitsparadies ausbauen. Eine Gastronomie im Schloss, vielleicht auch Übernachtungen im Schloss …

Schwarzenberg in 10 Jahren – wie stellen Sie sich das vor?

Ich möchte mit der Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg GmbH und mit unserer Schuhlounge in 10 Jahren noch in Schwarzenberg sein. Und das wünsche ich auch allen anderen Gewerbetreibenden in Schwarzenberg.

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Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg
Uferstraße 4, 08340 Schwarzenberg
Website: www.ost-szb.de

Schuhlounge
Bahnhofstraße 11, 08340 Schwarzenberg
Website: www.schuh-lounge.de
Facebook: www.facebook.com/schuhlounge

Schwarzenberg persönlich: Homöopathin Sabine Auerswald

Schwarzenberg persoenlichWer in Schwarzenberg einen Homöopathen sucht, wird fündig – zum Beispiel in der Heinrich-Heine-Straße 10 beim Lorenz-Baumarkt. Dort praktiziert seit einigen Jahren Sabine Auerswald, die diesmal meine fünf Fragen zu „Schwarzenberg persönlich“ beantwortet hat. Vielen Dank dafür!

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Bitte erzählen Sie etwas über sich: Wer sind Sie, was machen Sie?

Mein Name ist Sabine Auerswald. Ich bin in Aue geboren und in der Nähe von Schwarzenberg aufgewachsen, bin verheiratet, habe eine Tochter und drei Enkel.

Mein beruflicher Weg ist nicht geradlinig verlaufen, vom Facharbeiter für Datenverarbeitung über Dipl. Betriebswirtin/ Wirtschaftsinformatik, Bankkauffrau bis zur Heilpraktikerin und Homöopathin. Letztendlich gibt es für mich nichts Schöneres und Erfüllenderes, als Menschen zu helfen.

Sabine Auerswald

Welchen persönlichen Bezug haben Sie zu Schwarzenberg?

Mit wenigen Unterbrechungen hat mein Berufsleben in Schwarzenberg stattgefunden, was mich natürlich stark mit dieser Stadt verbindet. Bereits meine Lehre absolvierte ich hier, danach war ich insgesamt achtzehn Jahre im Rechenzentrum des Waschgerätewerkes tätig. Während meiner anschließenden Tätigkeit in einer Bank hatte ich viele Jahre in Schwarzenberg und Umgebung im Außendienst zu tun und 2005 eröffnete ich meine Praxis hier. Das heißt, ich habe bisher über dreißig Jahre „Schwarzenberger Luft“ geatmet. Es zieht mich immer wieder in diese Stadt.

Ich fühle mich hier wohl, kenne viele nette Menschen und freue mich jeden Tag auf meine Patienten.

Welche Schwarzenberger Orte mögen Sie – egal ob Kultur, Natur, Einkaufen …?

Schwarzenberg ist eine Stadt mit Flair, Tradition und Geschichte. Die Wahrzeichen, Schloss und Kirche, sind weithin sichtbar und der Blick aus der Ferne auf die Stadt, egal aus welcher Richtung man sich nähert, gefällt mir sehr. Die schöne Altstadt mit ihren vielen kleinen Geschäften, das Eisenbahnmuseum, das Schlossmuseum sind Orte, die einen Besuch wert sind.

Haben Sie Ideen, Wünsche, Vorstellungen für die Stadt?

Ich wünsche mir mehr Farbe, mehr blühende Pflanzen, aber auch Investoren für erhaltenswerte Gebäude (z. B. altes Postgebäude).

Es gibt einige „Hindernisse“, um in den schönsten Teil der Stadt zu kommen, die meiner Meinung nach den sonst guten Eindruck stören und nicht zur Belebung der Altstadt beitragen. Außerdem wünsche ich mir mehr kulturelle Veranstaltungen auf der Freilichtbühne.

Schwarzenberg in zehn Jahren – wie stellen Sie sich das vor?

In zehn Jahren will ich immer noch in meiner Praxis arbeiten. Die Stadt ist noch schöner geworden und der öffentliche Nahverkehr ist ausgebaut. Vom Bahnhof aus gelangt man mit einem Kleinbus in die Altstadt oder in andere Stadtteile.

Sabine Auerswald: www.auerswald-praxis.de

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Die anderen Beiträge zu “Schwarzenberg persönlich” gibt es hier.

Schwarzenberg persönlich: Ute Rademann

Diesmal hat in „Schwarzenberg persönlich“ Ute Rademann das Wort. Ich bin sehr froh, dass sie und ihr Mann, Hartmut Rademann, ihre kleine, aber feine Galerie betreiben, in der nicht nur Kunst ausgestellt wird, sondern auch Konzerte, Vortragsabende und Lesungen stattfinden. Ich freue mich auf viele weitere schöne Veranstaltungen im Marktgässchen 3 in der Schwarzenberger Altstadt.

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Ein paar Worte vorweg

Als ich Ende der achtziger Jahre der Liebe wegen nach Schwarzenberg zog, fragte ich mich immer, wo hier die Menschen leben, die Kultur genießen wollen und den Wunsch haben, ins Kino zu gehen, einen Kaffee zu trinken und mit anderen zu kommunizieren.

In der Zwischenzeit hat sich ja schon viel getan und auch Galerie + Kulturladen Rademann leistet einen Beitrag zum Kulturangebot in Schwarzenberg.

Bitte erzähl etwas über dich: Wer bist du, was machst du?

Ich verlebte meine Kindheit in Thüringen und meine Jugend in Leipzig. In meinem Elternhaus wurde die Liebe zu Musik und Kultur geprägt. Beruflich ging ich aber einen anderen Weg, machte eine Ausbildung zur Büroassistentin und arbeitete in verschiedenen Bereichen: in einem Verlag, in einer Arztpraxis. Außerdem sammelte ich Erfahrungen in einem Verein, der offene Kinder- und Jugendarbeit anbot.

Jetzt habe ich ein Schreibbüro in Schwarzenberg, in dem ich u. a. die Erledigung aller Arten von Korrespondenz, Ordnungsservice und Büroorganisation anbiete.

Die Musik spielt in meinem Leben auch weiter eine große Rolle, so singe ich in der Schwarzenberger Kantorei mit und habe vor zehn Jahren angefangen, Saxophon zu spielen. In diesem Jahr habe ich eine Ausbildung zur Wechseljahresberaterin begonnen.

Welchen persönlichen Bezug hast du zu Schwarzenberg?

Mein persönlicher Bezug zu Schwarzenberg ist meine Familie, die ich hier gründete.

Seit über zwanzig Jahren lebe ich mit meinem Mann Hartmut hier und habe zwei Kinder geboren und auf ihrem Entwicklungsweg begleitet. Wir wohnen in der Altstadt von Schwarzenberg, ich finde, das schönste Wohnumfeld von Schwarzenberg.

Welche Schwarzenberger Orte magst du – egal ob Kultur, Natur, Einkaufen …?

Ganz besonders mag ich die Schwarzenberger Kirche mit ihrem reinen goldenen Barock. Das Schloss mit seinem sehr schönen, kulturgeschichtlich sehr interessanten Museum und mit den tollen Sonderausstellungen begeistert mich immer wieder.

In der Natur sind es die verschiedenen Aussichtspunkte direkt in der Nähe der Stadt: der Totenstein, der Ottenstein, der Becherberg. Die verschiedenen Ansichten auf die Stadt und die malerisch schönen Punkte mag ich sehr. Leider ist kurz nach der friedlichen Revolution derselbe Fehler wie in vielen anderen ostdeutschen Städten passiert, dass nämlich zu viele große Einkaufszentren zu nah an die Stadt gebaut wurden.

Aber die Stadt hat den großen Vorteil, dass man schnell in der Natur und im Wald ist. Ich liebe den Blick vom Galgenberg oder Brückenberg auf die Stadt. Immer wieder in den verschiedenen Jahreszeiten und aus den verschiedenen Blickwinkeln.

Hast du Ideen, Wünsche, Vorstellungen für die Stadt?

Ich wünsche der Stadt und ihren Bewohnern mehr Offenheit für Kunst und andere Kulturen. Kunst ist ja immer ein kreativer Ausdruck eines Menschen. Es geht weniger um das Verstehen als um das Auf-sich-wirken-Lassen und oft auch um eine sinnliche Erfahrung. So kann ich mir vorstellen, dass die Kunstobjekte noch selbstverständlicher in der Stadt stehen und nicht zerstört werden. Ich wünsche mir, dass das Interesse an den Exponaten des Kunstpreises noch größer wird und sich auch die Kinder und Jugendlichen gerne damit auseinandersetzen.

Ich wünsche mir abgesenkte Fußsteige, damit barrierefreies Laufen für Rollstuhlfahrer, Kinder mit Dreirädern, Eltern mit Kinderwagen möglich ist.

Ich wünsche der Stadt mehr Lebendigkeit nicht nur an extra dafür geschaffenen langen Einkaufsabenden.

Meine Ideen für Schwarzenberg in zehn bis fünfzig Jahren:

Ich kann mir gut vorstellen, dass es eine Schienenbahn gibt, die von der Ritter-Georg-Halle über den Neustädter Hof und den Bahnhof in die Altstadt und dann eventuell über den Hofgarten wieder zurückläuft. Sie sollte die Größe einer Straßenbahn haben, ebenerdig zum bequemen Einsteigen für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer. Die Fahrzeit sollte im Minutentakt sein. Somit kann der komplette Autostraßenverkehr entlastet werden, allerdings müsste es einen großen Parkplatz am Rand der Stadt geben. Oder es gibt viele kleine Parkmöglichkeiten, sodass man das Auto jederzeit abstellen und immer zusteigen kann. Alle großen Einkaufsmärkte liegen außerhalb der Stadt und es gibt kleine gemütliche Cafés und Läden. Mit dieser Bahn wären dann auch die Aussichtspunkte im Grünen und der Park zu erreichen.

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Vielen Dank fürs Antworten, und hier sind noch zwei Links zum Weiterlesen und Weitergucken:

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Die anderen Beiträge zu „Schwarzenberg persönlich“ gibt es hier.

Schwarzenberg persönlich: Brigitte von „Belangloses am Blog“

Seit März 2009 gibt es das Schwarzenberg-Blog schon (oh, ich hab den dritten Bloggeburtstag verpasst, der war am 2. März …) – aber erst im letzten Jahr, 2011, habe ich Brigitte gefunden. Beziehungsweise, eigentlich war es andersrum: Brigitte hat das Schwarzenberg-Blog gefunden und bei mir kommentiert. Und dann habe ich natürlich den Link zu ihrer Website angeklickt und landete auf „Belangloses am Blog“. Dort schaue ich mittlerweile so gut wie jeden Tag vorbei. Es ist ein Fotoblog, doch zu den Fotos gibt es immer mal mehr, mal weniger Text. Und oft sind es Fotos von Schwarzenberg, was ich natürlich sehr spannend finde! Diesmal hat Brigitte mir meine Fragen zu „Schwarzenberg persönlich“ beantwortet – vielen Dank. :)

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Bitte erzähl etwas über dich: Wer bist du, was machst du?

Ich bin eigentlich ein Urschwarzenberger, in Schwarzenberg geboren worden, und heute nach über achtundfünfzig Jahren immer noch da, mit einer kurzen Studienunterbrechung in Chemnitz. Lehrer für Physik und Mathematik bin ich geworden, die verhasstesten Fächer, die viele wohl kennen. Aber mir hat es Spaß gemacht. Ich mag es realistisch, geradlinig und abrechenbar. Nach mehreren Schulschließungen bin ich heute in der Mittelschule in Hartenstein gelandet, fühle mich wohl dort und werde wohl bis zur Rente auch dort bleiben. Und ich mache meinen Job auch heute noch gern.

Während meiner ersten Krebserkrankung 1998 hatte ich eigentlich keine Zeit krank zu sein, schließlich war da ein achtjähriger Sohn. Und so legte ich mir meine erste Digitalkamera zu und einen Laptop, von beidem hatte ich keine Ahnung, habe mich in der vielen freien Zeit, die ich hatte, an alles im Do-it-yourself herangetastet. Es war meine Therapie, die mir sehr gut tat.

Vor zwei Jahren hat es mich wieder erwischt, diesmal arg erwischt, und wieder half mir die Kamera. Kein Krankenhausaufenthalt, keine Reha, kein Tag ohne Kamera und Läppi. Seit dem Sommer letzten Jahres arbeite ich wieder. Ich brauch das alles, bin ein Herdentier. ;)

Welchen persönlichen Bezug hast du zu Schwarzenberg?

Oh, dieser Bezug ist sehr groß. Besonders gern denke ich an die Kindheit zurück. Da gibt es viele schöne Erinnerungen, die ich nicht missen möchte. Dinge waren möglich, die wohl heute nicht mehr so einfach machbar wären. Ich habe in der Altstadt, meine Freunde auch, gewohnt und sie war unser Spielplatz. Verstecken spielen bis in die Hinterhäuser der Oberen Schlossstraße, in die Vorstadt und hinter dem Altar der Kirche *hüstel*. Wurden wir erwischt, gab’s den erhobenen Zeigefinger vom Pfarrer oder Küster, der uns kleinlaut werden ließ, aber es gab nicht gleich den Holzhammer, wie das heute oft Usus ist.

Auch heute noch möchte ich hier nicht weg.

Welche Schwarzenberger Orte magst du – egal ob Kultur, Natur, Einkaufen …?

Nach wie vor mag ich die Altstadt. Schade, dass sie so wenig belebt ist, es sei denn die parkenden Autos. Gern bin ich im Oswaldtal, auf dem Ottenstein. Oftmals bin ich auch in der Ritter-Georg-Halle zu finden, um dem Enkelkind beim Training zuzusehen oder Fotos für den SAV zu schießen, und neuerdings auch im Sonnenbad.

Und ein richtiger Wohlfühlort ist das Piano und der Drachen.

Hast du Ideen, Wünsche, Vorstellungen für die Stadt?

Wünsche gäbe es da schon reichlich, nicht alle sind machbar. Ein kleines Stück von dem Flair de 60er, das ich als Kind genießen konnte.

Und noch etwas: Schwarzenberg ist in den letzten Jahren schöner, repräsentativer geworden. Der neue Kreisverkehr ist eine wirkliche Bereicherung geworden. Keine Staus mehr, gut anzusehen ist er auch. Aber: Was nützen das Grün und die sauberen Straßen, wenn es mittendrin einen Schandfleck gibt: das total verdreckte Viadukt. Die Bahn hat es im Laufe der Baumaßnahmen nicht auf die Reihe bekommen, diese Brücke wenigstens etwas zu säubern, und wenn es einfach mal ein Sandstrahlen gewesen wäre. Das Gleiche gilt für den Bahnhof. Er ist wunderschön geworden, ebenso der Busbahnhof. Nur das verfallene Bahnhofsgebäude bietet für Touristen nicht gerade einen guten Anblick. Natürlich liegt das an den Finanzen, ist mir klar. Trotzdem sollte man sich da einmal Gedanken machen, schließlich zahlen wir ja genug.

Das Viadukt, wie es nach wie vor aussieht, das Foto ist natürlich von Brigitte.

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Alle Links auf einen Blick:

Schwarzenberg persönlich: Ulrike Kahl vom Grünen Bürgerbüro

Seit 2009 haben die GRÜNEN in der Schwarzenberger Altstadt ein Bürgerbüro. An drei Tagen in der Woche ist dort Ulrike Kahl anzutreffen, die für die Landtagsabgeordnete Annekathrin Giegengack arbeitet und sozusagen eine Anlaufstelle für Fragen, Probleme, aber auch Anregungen nicht nur der Schwarzenberger ist. Im Bürgerbüro finden außerdem regelmäßig Veranstaltungen statt: Vorträge, Filmvorführungen, Diskussionsrunden … Ulrike Kahl hat mir meine Fragen zu Schwarzenberg persönlich beantwortet, vielen Dank! Und ich hoffe, Ihre Vorstellungen von Schwarzenberg in zehn Jahren werden Wirklichkeit …

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Bitte erzählen Sie etwas über sich: Wer sind Sie, was machen Sie?

Ich bin gebürtige Schwarzenbergerin, wie man zu sagen pflegt, wohne aber sieben Kilometer das Schwarzwassertal hinauf, in Antonsthal. Dort habe ich vor über dreißig Jahren eine Familie gegründet und meine vier – nun erwachsenen –  Söhne großgezogen.
Ich gehöre zu den erzgebirgischen GRÜNEN und leite seit über zwei Jahren das Regionalbüro der Chemnitzer Landtagsabgeordneten Annekathrin Giegengack, das sich am Markt 14 in Schwarzenberg befindet.

Welchen persönlichen Bezug haben Sie zu Schwarzenberg?

Schwarzenberg ist meine Heimat, in der ich meine Kindheit und Jugend verbrachte, hier bin ich zur Schule gegangen, hier habe ich in der Kurrende und später im Kirchenchor gesungen, hier leben noch heute meine Eltern und viele meiner Freunde.
Durch die Fenster meiner Arbeitsstätte bekomme ich den „Wochentagstrubel“ (der leider kein richtiger ist) in der Altstadt mit, viele Schwarzenberger Bürger kommen mit ihren Anliegen, die Stadt betreffend, in mein Büro.

Welche Schwarzenberger Orte mögen Sie – egal ob Kultur, Natur, Einkaufen?

Ich liebe den Blick von außerhalb, oben vom Galgenberg herab auf die verschachtelten Häuser der Altstadt. Aber ebenso fasziniert mich der Blick aus den Fenstern des historischen Schlossgemäuers hinüber zu Ottenstein oder nach Crandorf.
Ich mag das Museum mit seiner gut dokumentierten Geschichte der erzgebirgischen Zinn- und Eisenverarbeitung ebenso wie die St. Georgenkirche in ihrem hellen, freundlichen Licht und der freitragenden Holzdecke, in welcher ich konfirmiert und getraut wurde.

Haben Sie Ideen, Wünsche, Vorstellungen für die Stadt?

Ich möchte, dass Schwarzenberg liebenswürdig bleibt und lebendiger wird, dass die Altstadt pulsiert, dass hübsche Läden und Boutiquen, Cafés, Restaurants und lauschige Örtchen Einheimische wie Touristen zum längeren Verweilen im Stadtzentrum einladen.
Ich wünsche mir einen Wochenmarkt, wie ich ihn aus vielen Kleinstädten Süddeutschlands kenne, mit Direktvermarktern aus der Region, die frisches Obst, Gemüse, Blumen, Eier, Backwaren, Bioprodukte, regionale Spezialitäten und, und, und … anbieten.

Foto von Ulrike Kahl: So sah der Schwarzenberger Wochenmarkt an einem Mittwoch im Februar aus.

Schwarzenberg in zehn Jahren – wie stellen Sie sich das vor?

Die „Perle des Erzgebirges“ wird schimmern, ihr Umland grünen. Im öffentlichen Personennahverkehr in und um Schwarzenberg wurden durch kurze Taktzeiten und erschwingliche Fahrpreise Angebote geschaffen, die den Bürgern echte Alternativen zur Automobilität bieten. Daher belästigt uns kein großer Straßenlärm mehr, wir atmen wieder frischere Erzgebirgsluft und haben das weitere Zubetonieren der Landschaft verhindert.
Das historische Gebäude der „Herrenmühle“ wurde von einem neuen Investor denkmalgerecht saniert. Es befindet sich darin ein Mühlenmuseum, eine historische Backstube und ein gemütliches Café.

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Grünes Bürgerbüro Erzgebirge