Weizenfeld im Juli

Roggen, Weizen, Gerste, Hafer, eigent­lich kennt man diese Getreide ja, aber ganz so einfach sind sie dann doch nicht zu unter­scheiden, vom Hafer mal abge­sehen. Ja, da sind die Grannen, die „Haare“, die entweder lang oder nicht vorhanden sind – bei Roggen und Gerste an sich lang und beim Weizen nicht da. Aber es gibt auch Weizen mit langen Grannen …

Auf dem Feld hinter dem Bockauer Weg, unter­halb des Kuhstallwegs, wächst derzeit jeden­falls Weizen. Und das sieht toll aus.

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Weizenfeld, Bockauer Weg

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Die neunstämmige Buche am Bockauer Weg

Der Bockauer Weg ist ganz schön lang, er beginnt kurz nach der Feuerwehr Heide, hier wird aus dem Oelpfannerweg der Bockauer Weg, er zieht sich durchs Wohngebiet Heide erst an Neubaublöcken, dann an Eigenheimen, dann am Kuhstall vorbei Richtung Pollermann, in den Wald hinein, bis aus ihm der Comunalweg wird, der zu Lauter gehört.

Und unter­halb vom Pollermann steht am Bockauer Weg die neun­stäm­mige Buche, die schon lange keine neun Stämme mehr hat. Aber ein paar sind noch übrig und ein Stamm darf am Wegesrand verrotten, zudem gibt es eine neue Bank.

Schwarzenberg ist ziem­lich schön in dieser Ecke, gerade wenn die Sommersonne unter­geht und alles in dieses spezi­elle Licht taucht.

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Blick vom Pollermann (bzw. Gaststätte zur Morgenleithe) auf den Bockauer Weg Richtung Lauter

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Bockauer Weg

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Am Bockauer Weg ist eine Pappel umgestürzt.

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Aber die Farben der Wiese!

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Die neun­stäm­mige Buche

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Auf dem Schild steht: „Neunstämmige Buche. Rot-Buche. Umfang um alle Stämme 7,60 m. Kronendurchmesser: ca. 20 m. Höhe: ca. 23 m. Alter etwa 100 Jahre. Geschützt seit 07.04.1960. ((Landratsamt 1999))“

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In der Buche bin ich schon als Kind rumge­klet­tert. Ich hoffe, sie hat noch viele Jahre vor sich. Rotbuchen können wohl 300 Jahre alt werden. Und es gibt noch ältere.

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Tag des offenen Hofes im Jungrinderstall am Bockauer Weg

Am vergan­genen Samstag war auf dem Gelände des Kuhstalls am Bockauer Weg in Schwarzenberg richtig viel los, von 10 bis 16 Uhr war „Tag des offenen Hofes“. Zwei Strohballenpuppen in Frack und Zylinder bzw. Kleid und Kopftuch begrüßten die Gäste. Auf dem Feld dahinter standen Landmaschinen, die man begut­achten und in deren Fahrerkabinen man zum Teil auch Platz nehmen konnte. Weiter hinten gab es für Kinder Pferdereiten und einen Traktorparcours, Jungs wie Mädchen durften lenken bzw. Gas geben.

Auf der anderen Straßenseite, beim Kuhstall, war ein kleiner Bauernmarkt mit Milchstand, Korbwaren, Marmeladen, Bäcker, Bratwurst, Eis usw. An einer Kuhattrappe konnte man Wasser melken, außerdem auf einem mecha­ni­schen Bullen reiten sowie Bälle filzen.

Der neue Kuhstall ist groß, recht hell und gut durch­lüftet (natür­lich riecht es trotzdem), die Fensterpartien an den beiden Längsseiten können ganz geöffnet werden. Die Kühe bewegen sich mehr oder weniger frei, Flächen zum Liegen sind etwas höher als der Gang, in dem ein elek­tri­scher Schieber Kot und Harn entfernt, Einstreu gibt es nicht. Auffällig waren die Kuhbürsten: große Bürsten, an denen die Kühe sich schub­bern können. „Happy Cow“ heißen sie. Der Jungrinderstall wird von der Landgut Schwarzenberg GmbH bewirt­schaftet, die zum Wirtschaftshof Sachsenland gehört. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren am leuch­tend grünen Shirt zu erkennen, sie standen bei den Maschinen und im Stall und beant­wor­teten Fragen der Gäste.

Mancher Gast versuchte, die Kühe zu strei­cheln, aber die Tiere sind scheu. Gern strei­cheln ließen sich dagegen die vier Border-Collie-Welpen, die in einem Anhänger auf dem Feld bei den Landmaschinen herum­pu­schelten und schliefen. Um es kurz zu machen: Dieser Tag des offenen Hofes war rundum gelungen, auch das Wetter spielte perfekt mit. Ein Kuhstall bleibt ein Kuhstall, da stehen Tiere, die wir irgend­wann einmal essen, Nutztiere. Gut, wenn man dann mal schauen kann, wie sie leben.

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Strohballenpuppen als Begrüßungskomitee

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Landmaschinenschau auf dem Feld

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Traktorparcours

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Knuffiger Border-Collie-Welpe

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Der neue Jungrinderstall

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Die Rückfront des Stalls

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Blick vom Stall Richtung Wohngebiet Heide

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Bauernmarkt

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Silage

Der neue Kuhstall am Bockauer Weg

Oben am Bockauer Weg gibt es seit Jahr und Tag einen Kuhstall. Der alte wurde vor einer ganzen Weile schon abge­rissen, im neuen sind längst wieder Kühe einge­zogen. Soweit man das von der Straße (bzw. vom Weg) sehen kann, laufen die Kühe im Stall mehr oder weniger frei herum. An dem Tag war die vordere Front offen, die Kühe standen dort und guckten zu den Spaziergängern hoch. Muh!

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Kuhstall Bockauer Weg, Schwarzenberg

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Rodeln war mal

Ja, ich weiß, Kinder (und Erwachsene) gehen auch heute noch rodeln, aber als ich vor einer Weile den Weg hinterm Ärztehaus Heide hoch­spa­zierte, Richtung Wald und Kuhstallweg, ist da niemand gero­delt. Dabei lag genug Schnee, es war Wochenende und Nachmittag. Eigentlich eine gute Kombination, oder? Als Kind war ich dort gern rodeln, und da war auch immer Betrieb. In der Heide mag es weniger Kinder geben als vor 20, 30 Jahren, aber es gibt noch welche. Wo sind die bloß?

Baumannsgraben Schwarzenberg

Der Weg vom Ärztehaus hoch Richtung Wald gehört zum Bergbaulehrpfad Baumannsgraben.

Baumannsgraben Schwarzenberg

Das ist auch auf dem grünen Schild zu lesen: „Berbaulehrpfad Baumannsgraben“

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Auf dem Weg nach oben, Blick nach links

Baumannsgraben Schwarzenberg

Blick nach unten (Richtung Wohngebiet und Ärztehaus)

Baumannsgraben Schwarzenberg

Oben am Wald, Blick nach unten

Baumannsgraben Schwarzenberg

Blick Richtung Kuhstall und Bockauer Weg