Lebenshilfe Schwarzenberg eröffnet neuen Therapiegarten

Am Dienstag, den 26. September 2017, eröffnete die Lebenshilfe Schwarzenberg ihren neuen Therapiegarten in Neuwelt mit einem Aktionstag. Die Arbeiten auf der Grünfläche bei der Lebenshilfe-Werkstatt liefen seit Herbst 2016. Finanziert wurde der Garten durch Sponsoren und Fördermittel. Nun können auch schwerstmehrfach behinderte Menschen ein Stück Natur genießen, dank Geländer und barrierefreien Wegen.

Der Garten wird im Rahmen der Tagesbetreuung für therapeutische Angebote genutzt, so die Hochbeete und Flächen mit geeigneter Bepflanzung sowie verschiedene Therapieelemente, zum Beispiel ein Barfußpfad, eine Klangsäule und ein Matschtisch.

Am Aktionstag wurden die Therapieelemente vorgestellt und getestet, Gartenkräuter geerntet und zu Kräuterbutter und Kräuterlimonade verarbeitet, außerdem an den Matschtischen Saatbomben geformt. Mit dabei waren Schülerinnen und Schüler der Jenaplanschule Markersbach.

Für die Zukunft sind im neuen Garten weitere solche Veranstaltungen geplant, um Begegnungen zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen zu ermöglichen und über die Arbeit der Lebenshilfe Schwarzenberg zu informieren, auch mit Schwarzenberger Schulen soll es Austausch geben.

Infos: Lebenshilfe Schwarzenberg (PM), www.lebenshilfe-schwarzenberg.de
Fotos: Marcus Köppler

Fußweg-Bauarbeiten in Aussicht

Wie’s aussieht, beginnen noch in diesem Jahr die Bauarbeiten am Fußweg, der den Kutzscherberg und den Hofgarten verbindet und am Zentralfriedhof entlangführt. Das Geländer wurde bereits entfernt, Markierungen sind auch zu sehen.

Ab 4. Oktober: Felssicherung Totenstein und Vollsperrung Bahnhofsberg

Die Felssicherungsarbeiten am Totenstein, die im Frühjahr begannen, werden in der kommenden Woche, ab Mittwoch, den 4. Oktober 2017, fortgesetzt.

Im Einsatz ist wieder das 4-köpfige Kletterteam vom Höhenservice Straß aus Chemnitz. Sie entfernen lockeres Gestein und in Felsspalten wachsende Gehölze.

Am 4. Oktober wird deswegen die Bahnhofstraße ab ca. 7 Uhr gesperrt, zwischen dem Abzweig Kaufland und der AOK – für Autofahrer, aber auch für Fußgänger.

Die Vollsperrung bleibt voraussichtlich bis 13. Oktober, und zwar aus Sicherheitsgründen auch über Nacht.

Bis zur AOK kann man vom Markt aus fahren.
Am Wochenende ist der Bahnhofsberg für Fußgänger und Autos offen.

-> Information: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

Drei Baustellen

Der Sommer ist vorbei, die Bauzeit noch nicht …

Doch noch ein Anstrich für die Villa an der Ecke Karlsbader Straße / Badwiese?

Auf der Badwiese wird seit einer Weile gebaut, ein Gebäude mit Eigentumswohnungen.

Die Bermsgrüner Straße ist seit dem 21. August gesperrt.

art-figura 2017: Preisträger und ein Blick in die Ausstellung

Vergangenen Freitag, am 1. September, war Vernissage der art-figura-Ausstellung im Schlossmuseum, und als im Kleinen Festsaal die drei Preisträger verkündet wurden, reichten die Stühle bei Weitem nicht.

Die Preisträger:
1. Preis: Petra Weifenbach aus Köln, „Kostbares Behältnis zum Bewahren“
2. Preis: Otto Scherer aus Pürgen, „Von der Kaaba zum Kreuz und umgekehrt“
3. Preis: Ulrike Bernhardt aus Leipzig, Ohne Titel

Neben diesen drei Kunstwerken gibt es noch 67 weitere im Schlossmuseum sowie auf dem Hammerparkplatz zu sehen. Die Exponate zum Thema „Re-Formation“ sind im ganzen Museum verteilt, von unten bis hoch hinauf, im Turm. Kuratorin Franziska Schwarzbach hat eine Art Spaziergang konzipiert, und manchmal fügen sich die Kunstwerke so gut in die Dauerausstellung ein, dass man sie erst auf den zweiten Blick erkennt, nämlich an dem art-figura-Schildchen.

Es lohnt sich, die Treppen hochzusteigen! Im 1. Obergeschoss ist z. B. „Assemblage“ von Aaron Israel aus Berlin und Sven-Julien Kanclerski aus Braunschweig – ein Ensemble aus Licht, Bewegung und simplen Transportkisten.

Die Musik zur Ausstellungseröffnung kam von Ute Rademann, Saxophon, und Michael Agboku, Trommel.

Die art-figura-Exponate sind noch bis zum 3. November 2017 im Schlossmuseum zu sehen, Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr. Wer die Ausstellung besucht, kann für den Publikumspreis abstimmen. Und wetten, dass die Entscheidung nicht leicht fällt?

Blick vom Korridor in den Kleinen Festsaal, Kuratorin Franziska Schwarzbach spricht gerade.

1. Preis der art-figura 2017: Petra Weifenbach aus Köln, „Kostbares Behältnis zum Bewahren“

2. Preis der art-figura 2017: Otto Scherer aus Pürgen, „Von der Kaaba zum Kreuz und umgekehrt“

3. Preis der art-figura 2017: Ulrike Bernhardt aus Leipzig, Ohne Titel

Nándor Angstenberger aus Berlin, Ohne Titel

Yaroslav Kurbanov aus Chemnitz, „Verbindung“

Pauline Ullrich aus Salzatal OT Wils, „Das Hohelied“

Angelika Petzl aus Hamburg, „Soulskin“

Walter Vortisch aus Pfinztal, „Wortgewaltig“

Katharina Kretzschmar aus Dresden, „Die meisten Fische träumen von einem Leben auf Bäumen“

Sebastian Hertrich aus Erlangen, „Jörg Brinkmann (Homo Digitalis)“

Rechts vorn im Bild: „Päpstin“ von Volker Sesselmann aus Steinach

Ute Rademann und Michael Agboku

Aaron Israel aus Berlin und Sven-Julien Kanclerski aus Braunschweig, „Assemblage“

Silvia Kunz aus Lauter-Bernsbach, „Like and Share!“

art-figura 2017 auf dem Hammerparkplatz

380 Künstlerinnen und Künstler hatten sich mit ihren Werken zum Thema Re-Formation für den 7. Schwarzenberger Kunstpreis art-figura beworben. Eine Jury wählte 70 Arbeiten aus. Die meisten Kunstwerke werden im Schlossmuseum zu sehen sein, doch einige stehen auf dem Hammerparkplatz, die ersten wurden bereits am 21. August aufgestellt.

Wenn man aus der Altstadt den Kirchsteig runtergeht zum Hammerparkplatz, sieht man als Erstes neben der Schrägaufzug-Station einen gewaltigen Hirsch – Kopf und Oberkörper –, der dennoch filigran wirkt. Die weiteren Exponate befinden sich gegenüber, am anderen Ende des Parkplatzes, am Schwarzwasser.