Ein Blick in den Eisenbahntunnel unterm Schloss

Letzte Woche Donnerstag, am 28. Dezember 2017, hatte die Stadtverwaltung in den Eisenbahntunnel bzw. Schlossbergtunnel eingeladen. Anlass dafür war, dass 2017 zwei größere Baumaßnahmen abgeschlossen wurden: Im Tunnel wurden die Elektroanlage und die Heizung komplett erneuert und neue Innentüren eingebaut. Zudem wurde der Eingang an der Badstraße, das denkmalgeschützte Nordportal, saniert.

Viele Interessierte erfuhren bei der Gelegenheit Wissenswertes über die Sanierungsarbeiten und natürlich die Geschichte des Tunnels, den die Stadt Schwarzenberg im November 2016 für 1 Euro von der Deutschen Bahn gekauft hatte.

Nun ist der Tunnel wieder repräsentabel und es können dort kleinere Veranstaltungen stattfinden. Den Anfang hatte schon während des Weihnachtsmarkts die traditionelle Weihnachtsausstellung des Modelleisenbahn-Clubs Schwarzenberg gemacht.

Man darf gespannt sein, was da so alles kommt, möglich wäre schließlich vieles – von Lesung über Konzert bis Ausstellung. Auf jeden Fall ist der Schlossbergtunnel ein ganz besonderer Veranstaltungsort und es ist gut, dass die Stadt ihn übernommen und saniert hat.

Neu gibt es im Tunnel zwei Tafeln, die über seine Geschichte und die Sanierung informieren. Ein paar Fakten:

  • Der Tunnel ist 102,3 m lang.
  • Der Höhenunterschied zwischen den beiden Portalen beträgt 2,6 m.
  • Bis 1951 wurde der Tunnel befahren, danach wurde er als Gemüselager benutzt. In den 1980er Jahren wurde im Tunnel Signaltechnik der Deutschen Reichsbahn gewartet und untergestellt. Seit 1994 finden im Tunnel Konzerte und Ausstellungen statt.

Nachglühn am 6. Januar

Diesen Samstag, den 6. Januar 2018, wird auf dem Marktplatz nachgeglüht, ab 16 Uhr, mit Live-Musik von den Horseless Riders, Feuershow und Kinderprogramm. Die ersten Buden stehen schon.

Bockwurst aus der Waschmaschine im Bahnhof N° 4

Am Freitag, den 5. Januar 2018, lässt das Museumdepot Bahnhof N°4 um 18 Uhr mit einem besonderen Programm die Weihnachtszeit ausklingen. Aus dem Weihnachtsbaum werden Küchenquirle gefertigt und im Anschluss heiße Bockwürste aus der Waschmaschine serviert.

Geöffnet ist das Museumsdepot an diesem Tag ab 13 Uhr, stündlich bis 17 Uhr finden Führungen statt, bei denen die Besucher Interessantes zur Bahnhofsgeschichte und zur Waschgeräteentwicklung erfahren und die verschlossenen Depoträume besichtigen können.

Der Eintritt für Erwachsene beträgt 4 Euro und für Ermäßigte 2,50 Euro.

Da die Teilnehmerzahl für die einzelnen Programme auf 15 Personen begrenzt ist, wird um Voranmeldung gebeten unter Telefonnummer 03774 23389.

-> Infos: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

Willkommen 2018!

… und allen ein gutes neues Jahr.

Bei einem Hutzenabend, bei dem ich neulich war, wurde auch „Bild dir nischt ei“ von Anton Günther gesungen. Eigentlich ein Lied, mit dem man gut ins neue Jahr starten kann. Hier die letzte Strophe und der Refrain:

„Wos nützt eich Haß un Neid, dos ganze Streiten.
Mir hobn als Menschen alle zwaa Seiten.
Die aane is gut, un die annere is schlacht,
När waar zen Guten stieht, dar behält racht!

Bild dir nischt ei, bild dir nischt ei!
Bist när a Mensch, kast wetter nischt sei.
Gruß oder klaa, arm oder reich,
ben Afang un ben End sei mer allezamm gleich!“