Drei Baustellen

Der Sommer ist vorbei, die Bauzeit noch nicht …

Doch noch ein Anstrich für die Villa an der Ecke Karlsbader Straße / Badwiese?

Auf der Badwiese wird seit einer Weile gebaut, ein Gebäude mit Eigentumswohnungen.

Die Bermsgrüner Straße ist seit dem 21. August gesperrt.

Spendenlauf in Erlabrunn 2017

Heute früh sah das Wetter erst nicht gerade vielversprechend aus, davon hat sich aber wohl niemand abschrecken lassen. Am 7. Hospiz-Spendenlauf in Erlabrunn nahmen nämlich insgesamt 767 Läufer teil (242 Kinder und 525 Erwachsene), im letzten Jahr waren es 665 gewesen.

Dass es deutlich mehr Teinehmer und damit auch Begleiter waren, war nicht zu übersehen. Der Veranstalter hatte sich darauf aber bereits eingestellt, so fand die Anmeldung diesmal gleich vorn beim Eingang statt und Start war neu beim Haupteingang.

Das sorgte bei den Kindern, die 10 Uhr starteten, zunächst ein wenig für Verwirrung, ihre Runde und die Laufrichtung hatten sich auch geändert. Bevor sie starteten, ließen sie wieder die Luftballons fliegen. Die meisten Zuschauer sahen das von unten, aus einiger Entfernung, das war die letzten Jahre, als die Kinder quasi bei den Zuschauern losliefen, etwas netter.

Für die Erwachsenen ging es 10.20 Uhr los, und sie hatten eine Stunde Zeit, Runden zu sammeln. Es war wieder sehr gemischt vom Alter und von der Konstitution her, manche hatten ihre Walkingstöcke dabei, manche einen Kinderwagen. Obwohl es so viele Läufer waren, blieben alle entspannt, das Überholen war manchmal etwas eng, aber nie aggressiv. Vermutlich ist es auch diese gute Stimmung, die dafür sorgt, dass Jahr für Jahr mehr beim Spendenlauf mitmachen.

Nach dem Lauf gab es für die Teilnehmer etwas zu essen und zu trinken, die Kinder konnten auf der Hüpfburg weitertoben, und natürlich war auch Preisverleihung.

Wie viel Geld erlaufen wurde, werden die Kliniken sicher bald bekannt geben. Die Summe kommt dem Hospiz zugute, das 5 % der Gesamtkosten eines Wirtschaftsjahres selbst aufbringen muss.

Nächstes Jahr dann wieder!

art-figura 2017: Preisträger und ein Blick in die Ausstellung

Vergangenen Freitag, am 1. September, war Vernissage der art-figura-Ausstellung im Schlossmuseum, und als im Kleinen Festsaal die drei Preisträger verkündet wurden, reichten die Stühle bei Weitem nicht.

Die Preisträger:
1. Preis: Petra Weifenbach aus Köln, „Kostbares Behältnis zum Bewahren“
2. Preis: Otto Scherer aus Pürgen, „Von der Kaaba zum Kreuz und umgekehrt“
3. Preis: Ulrike Bernhardt aus Leipzig, Ohne Titel

Neben diesen drei Kunstwerken gibt es noch 67 weitere im Schlossmuseum sowie auf dem Hammerparkplatz zu sehen. Die Exponate zum Thema „Re-Formation“ sind im ganzen Museum verteilt, von unten bis hoch hinauf, im Turm. Kuratorin Franziska Schwarzbach hat eine Art Spaziergang konzipiert, und manchmal fügen sich die Kunstwerke so gut in die Dauerausstellung ein, dass man sie erst auf den zweiten Blick erkennt, nämlich an dem art-figura-Schildchen.

Es lohnt sich, die Treppen hochzusteigen! Im 1. Obergeschoss ist z. B. „Assemblage“ von Aaron Israel aus Berlin und Sven-Julien Kanclerski aus Braunschweig – ein Ensemble aus Licht, Bewegung und simplen Transportkisten.

Die Musik zur Ausstellungseröffnung kam von Ute Rademann, Saxophon, und Michael Agboku, Trommel.

Die art-figura-Exponate sind noch bis zum 3. November 2017 im Schlossmuseum zu sehen, Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr. Wer die Ausstellung besucht, kann für den Publikumspreis abstimmen. Und wetten, dass die Entscheidung nicht leicht fällt?

Blick vom Korridor in den Kleinen Festsaal, Kuratorin Franziska Schwarzbach spricht gerade.

1. Preis der art-figura 2017: Petra Weifenbach aus Köln, „Kostbares Behältnis zum Bewahren“

2. Preis der art-figura 2017: Otto Scherer aus Pürgen, „Von der Kaaba zum Kreuz und umgekehrt“

3. Preis der art-figura 2017: Ulrike Bernhardt aus Leipzig, Ohne Titel

Nándor Angstenberger aus Berlin, Ohne Titel

Yaroslav Kurbanov aus Chemnitz, „Verbindung“

Pauline Ullrich aus Salzatal OT Wils, „Das Hohelied“

Angelika Petzl aus Hamburg, „Soulskin“

Walter Vortisch aus Pfinztal, „Wortgewaltig“

Katharina Kretzschmar aus Dresden, „Die meisten Fische träumen von einem Leben auf Bäumen“

Sebastian Hertrich aus Erlangen, „Jörg Brinkmann (Homo Digitalis)“

Rechts vorn im Bild: „Päpstin“ von Volker Sesselmann aus Steinach

Ute Rademann und Michael Agboku

Aaron Israel aus Berlin und Sven-Julien Kanclerski aus Braunschweig, „Assemblage“

Silvia Kunz aus Lauter-Bernsbach, „Like and Share!“

art-figura 2017 auf dem Hammerparkplatz

380 Künstlerinnen und Künstler hatten sich mit ihren Werken zum Thema Re-Formation für den 7. Schwarzenberger Kunstpreis art-figura beworben. Eine Jury wählte 70 Arbeiten aus. Die meisten Kunstwerke werden im Schlossmuseum zu sehen sein, doch einige stehen auf dem Hammerparkplatz, die ersten wurden bereits am 21. August aufgestellt.

Wenn man aus der Altstadt den Kirchsteig runtergeht zum Hammerparkplatz, sieht man als Erstes neben der Schrägaufzug-Station einen gewaltigen Hirsch – Kopf und Oberkörper –, der dennoch filigran wirkt. Die weiteren Exponate befinden sich gegenüber, am anderen Ende des Parkplatzes, am Schwarzwasser.

Ausschreibung Kammweg-Literaturpreis 2018

Der Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen schreibt den Kammweg-Literaturpreis für das Jahr 2018 aus. Das Preisgeld beträgt 3000 Euro und wird für bereits veröffentlichte Werke der Belletristik (Lyrik und Prosa) sowie Werke der Sachliteratur vergeben:

  • an Autorinnen und Autoren, die ihren Hauptwohnsitz im Erzgebirge haben (ohne thematische Vorgabe) oder
  • für Werke, die elementar auf das Erzgebirge Bezug nehmen (ohne regionale Wohnsitzvorgabe für die Autorinnen und Autoren).

Die Bücher sind in 6 Exemplaren an folgende Adresse zu senden:

Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen
Kultursekretariat
Bahnhofstraße 8 a
09557 Flöha
Info-Telefon: 03726 784547 16 (Mo–Do) oder 03726 78454 11
E-Mail: kammweg@erzgebirge-mittelsachsen.de

Die eingereichten Arbeiten sollten nicht vor dem 1. November 2014 veröffentlicht worden sein. Vorschlagsberechtigt sind Verlage. Ausgeschlossen sind Titel, die im Selbstverlag hergestellt wurden. Der Vorschlagszeitraum endet am 31. Oktober 2017 (Datum des Poststempels).

Der Einsendung beigelegt werden sollten die Vita der Autorin / des Autors, Angaben zur Erstveröffentlichung sowie Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse des Einsenders.

Über die Auswahl und Benennung der drei Preisträger entscheidet eine Fachjury. Die eingesandten Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen. Im ersten Halbjahr des Jahres 2018 wird der KAMMWEG-Literaturpreis im Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung überreicht.

-> Info: www.kulturraum-erzgebirge-mittelsachsen.de

Johanna Martin: Vernissage am 1. September in der Galerie Rademann

art-figura 2015, an ein Exponat dürften sich die meisten Schwarzenberger erinnern: Im Springbrunnen beim Meißner Glockenspiel stak im Wasser ein (steinerner) Mensch, den Mund zum Schrei geöffnet.

Diese Skulptur stammte von Johanna Martin, und die Bildhauerin kommt in diesem Jahr zurück nach Schwarzenberg, mit einer Ausstellung in der Galerie Rademann, „Neue alte Zeit“.

Vernissage ist am Freitag, den 1. September 2017, 17 Uhr, Marktgässchen 3 in Schwarzenberg.

Die Ausstellung mit Reliefs, Skulpturen und Fotos ist bis zum 3. November 2017 zu sehen, Mo–Fr 9 bis 18 Uhr und Sa 9 bis 12 Uhr.